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Internet: Rund ums Internet

Sie haben Post: Spam-Mails mit eigenem Absender nicht zu verhindern?

(Teil 2) Offenbar eine beliebte Masche – Auch andere sind davon betroffen

Inzwischen liegt mir die Stellungnahme von AOL/Alice in Sachen „Email-Spam vom eigenen Absender?“ vor. Demnach kann man dies wohl nie verhindern und auch AOL/Alice scheint machtlos dagegen zu sein. Jedenfalls verlor man von dieser Seite aus kein Wort darüber, dass man gegen diese Machenschaften etwas unternehmen könne – oder wolle…

Mit dem gleichen Problem schlägt sich derzeit auch Raimund Haerthe, Herausgeber des THAI-TICKERs (ein Email-Newsletter und gleichnamige Website mit Informationen zu Thailand) herum, wie er in der Kompaktausgabe vom 14.11.2008 mitteilte. Auch Herr Haerthe distanzierte sich von den Spam-Mails. Hier betraf es Absenderadressen von web.de und gmx.de. Also ein globales Problem und nicht auf aol.com beschränkt.

Nach den jetzt vorliegenden Informationen von AOL/Alice können die Absenderadressen offenbar ganz problemlos gefälscht werden: „Das Fälschen einer solchen Absenderadresse ist für die Versender von Spam-Mails so einfach, wie für den Normalbürger das Fälschen der Absenderadresse auf dem Postbrief.“ (Originalzitat von AOL/Alice)

Das gibt dann aber doch ernsthaft zu denken. Schließlich braucht dazu nicht einmal der Account des unberechtigt genutzten Absendernamens gehackt werden, wie AOL/Alice weiter mitteilte. Die Kenntnis der Emailadresse allein genügt.

Das aber hat ernsthafte Konsequenzen auf die Glaubwürdigkeit und Sicherheit des Internets und seines Email-Verkehrs. Denn dann kann sich niemand mehr sicher sein, das die gerade erhaltene Email-Post auch wirklich von dem angegebenen Absender stammt. Die Werbemail-Versender benutzen diese Masche gerne um ihre Massenspams anonym zu verschicken und die Rückverfolgung der Emails zu erschweren.

Als zweiten Grund für dieses illegale Verhalten nennt AOL/Alice: „Häufig werden Email-Adressen auch gefälscht, um der Mitteilung ein offizielles Aussehen zu geben und so persönliche Daten von Internet-Nutzern auszuspionieren. Hierzu wird der Empfänger entweder in der Email dazu aufgefordert, diese Informationen an den Versender der Mitteilung zu schicken oder auf einen Link zu einer Internet-Seite zu klicken, auf der diese Daten abgefragt werden.“

Dies kann dann besonders gefährlich sein, wenn jemand auf diese betrügerische Masche hereinfällt. Deshalb sollte man niemals ein einer Email oder auf einer Website Passwörter, Bankdaten oder irgendwelche persönlichen Dinge bekannt geben.

Übrigens: Die richtige Absenderadresse oder Domain solcher gefälschten Emails findet man in der Regel im Header der Email-Absenderadressen, teilte AOL/Alice abschließend noch mit…

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Schlüsselwörter: Spammails | Email-Spam | Werbemails | Werbemüll | gefälschte Absenderangaben | Betrug
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