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Politik: Politische Meinung

Frau Ypsilanti und Mobbing in Deutschland.

Immer mehr Bürger haben beim Lesen der Nachrichten zu den Ereignissen in Hessen den Eindruck, hier geht es um Mobbing. Das ist offensichtlich richtig, denn immer mehr Politiker und Journalisten werfen dieses wichtige Thema auf.

Geht es nach dem Chef der FDP, Westerwelle*, war Frau Metzger schon im März 2008 ein Mobbing-Opfer. Nach den Ereignissen und der Aktionen der „Viererbande“ haben viele Bürger einen anderen Eindruck. Insbesondere die „drei Spätendecker" ihres Gewissen erwecken bei vielen den Verdacht, hier geht es um Mobbing gegen Frau Ypsilanti.

Nun sind wir Bürger genauso wie die Berufsjournalisten auf Informationen aus den geheimen Bereichen solcher Mobbing-Fälle angewiesen. Bei Frau Ypsilanti und Metzger wäre das die Parteizentrale der SPD in Berlin, die diversen Büros des Herrn Clement und die Räumlichkeiten in Hessen, in denen die „Vier“ agierten und agieren. Doch eine endgültige Antwort auf diese Frage wird es wohl nie geben, da auch kein Prozess der „objektiven Aufklärung“ stattfindet, außer einer der beiden betroffenen Parteien würde eine gerichtliche Auseinandersetzung anstreben.

Bleibt die Frage, hat die SPD den Mut dazu, insbesondere nach dem Auftritt der „Vier“ bei einer dieser unsäglichen Montagsshow („Aber nicht diesen Blödsinn.“**), diesmal die von „Beckmann“, die zu Recht von Marcel Reich-Ranicki** und Elke Heidenreich unter andrem wohl als „Blödsinn“ tituliert wurden.

Und eine Frage sollte dann gleich in einer differenzierten Bestandsaufnahme in Deutschland zum Thema Mobbing mit gestellt werden, mobben Frauen anders? Denn in Hessen hatte man den Eindruck, abgesehen von dem Herrn im „Club der Vier“, es wird hier ein Krieg um „Gewissen, Moral, Arbeitsplatz und legitimer Einsatz der Mittel“ dazu zwischen Frauen ausgetragen. Die Rolle der Hintermänner aus Berlin kann eh nicht beachtet werden, denn Täter äußern sich kaum in der Öffentlichkeit und wenn, dann hat es die Wahrheit schwer.

Deshalb hier der Hinweis auf einen interessanten wichtigen Artikel und einen der wenigen in der Mobbingliteratur dazu, der sich mit Frauen als Täter auseinandersetzt. „Frauen haben subtilere Mobbing-Strategien“***, so die Autoren des Artikels in der Süddeutschen Zeitung vom Frühjahr dieses Jahres. Dabei ging es der Journalistin Isa Hoffinger um das Verhältnis Frau und Mann, also wenn Frauen Männer mobben. Im Falle Hessen stellt sich das Problem dann im Verhältnis Frau zu Frau, also unterscheidet sich Mobbing dann, wenn Frauen Frauen mobben? Doch in denke auf die Analyse dürfen wir lange warten, oder?

Quelle:

*"Dieses Mobbing gegen Frau Metzger in Hessen ist geradezu verfassungswidrig". http://www.suedde...67/162318/

** http://www.litera.../index.php

http://www.welt.d...nicki.html

http://www.faz.ne...ntent.html

***http://www.suedde.../174929/3/

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Schlüsselwörter: Ypsilanti. Metzger | Viererbande | Gewissen | Frau mobbt Frau.
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Kommentare

MarBrun
am 13.11.2008 17:57:35 (77.25.73.xxx) Link Kommentar melden
In dem Artikel "Westerwelle spricht von "Mobbing gegen Metzger" spricht der Vorsitzende der Partei, die einen rechtmäßig Verurteilten Verbrecher ( Steuerhinterziehung ) zum Ehrenvorsitzenden gemacht hat unter anderem von verfassungswidrigkeit im Bezug von dem Verhalten der Partei, die ein Mitglied, welches sein Gewissen entdeckt hat.
In seiner Partei gehört es ebenso zum politischen Alltag, Partei interne Störenfriede zum "nichts tun" zu degradieren. Eine Partei wie die FDP agiert auch mit Probeabstimmungen und Fraktionsdisziplin. .
Standardsätze wie "Meine Fraktion ist sich einig" gehören zum Bundestagsalltag.

Auch ein Herr Westerwelle spricht davon, das in seiner Fraktion alles nach Plan läuft. Dazu gehört auch ein gemeinsames Abstimmungsergebnis, welches dem jeweiligen Oppositons- Koalitionspartner weiterhilft.

Das würde ja heißen, das selbst ein Herr W´welle Verfassungsfeindliche Sachen machen würde.
am 13.11.2008 19:54:33 (217.83.119.xxx) Link Kommentar melden
Interessanten Sichtweise, gerade der Umgang aller Parteien, auch der der LINKEN mit dem Thema Mobbing und einer gesetzlichen Regelung wirft Fragen auf, die an das Urgesetin der Verfassung gehen, nämlich der "Würde des Menschen".
hg
am 13.11.2008 19:57:40 (217.83.119.xxx) Link Kommentar melden
""Wenn eine Frau die andrre mobbt, unterscheidetn sich Methoden und Mittel dazu?"
Soll natürlich lauten, "andere" und "unterscheiden", sorry für die Tippfehler, das Thema schafft mich jedes Mal.

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