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Casino Royale im Wohnzimmer

Erstveröffentlichung: www.readers-editon.de Autor: Sebastian Schreiber

Foto:  Pixelquelle.de
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Es ist acht Uhr und beim allabendlichen Zappen entdeckt man auf einem der Kanäle eine lustige Runde von Personen, die, bekleidet mit Hemden und Sonnenbrillen, dicht geschart um einen rustikalen Tisch mitsamt grüner Filzdecke sitzen. Die lustige Runde spielt ein Kartenspiel; nach kurzer Überlegung steht fest, es muss sich hierbei um Poker handeln.

Wundersame Wandlung

Das einstige Spiel der Gauner und Ganoven ist salonfähig geworden. Der Schritt weg von verrauchten Hinterzimmern ist schon lange gegangen. Immer mehr Menschen legen auch privat ihr Pokerface auf. Poker ist Massensportart.

Zwei eigene und geheime “Handcards” mit fünf öffentlichen “Gemeinschaftskarten” in bestmöglicher Kombination zu verbinden, das ist das Ziel von Texas Hold’em, der meist verbreiteten Pokerart. In mehreren Setzrunden bringen die Spieler ihre Einsätze, ob man aussteigt oder mitgeht, bleibt jedem selbst überlassen. Die Illusion zu vermitteln, man habe ein gutes Blatt, und somit auch Spieler mit besseren Karten aussteigen zu lassen, ist die hohe Kunst des Pokerns. Bluffen will gelernt sein.

Ein neuer Hype

In den USA ist Poker schon lange “in”. Profispieler werden wie Filmstars verehrt, hohe Einschaltquoten und nicht zuletzt die zahlreichen Websites, auf denen man virtuell gegen andere Spieler aus aller Welt um echtes Geld spielen kann, sorgten dafür, dass die Welle auch in unsere Gefilde schwappte.

Ob im neuesten James-Bond-Streifen, bei Stefan Raabs Pokerturnier oder im normalen TV-Programm, die Medienlandschaft ist voll von dem Spiel, bei dem Gewinn und Verlust nur eine Kartenbreite auseinander liegen. Aber wieso? Worin liegt die Faszination an Poker?

Lust am Risiko

Ist es die Gier nach dem schnellen Geld? Die Möglichkeit, seinen Gegenüber bis auf die Knochen zu blamieren? Das Gefühl der Macht, einen großen Haufen Chips vor der Brust zu haben? Die pure Freude am Spiel unter Freunden? Die Gratwanderung zwischen Sieg und Niederlage?

Viele verschiedene Einflüsse verursachen das Phänomen Poker, doch genauer muss es jeder für sich selbst entdecken. Probieren Sie es doch auch mal. Alles was sie brauchen, sind Karten, eine genauere Regelbeschreibung (das Internet bietet Abhilfe), statt Pokerchips tun es am Anfang auch 1-, 2- und 5-Cent Stücke. Also ran an die Tische, es lohnt sich.

Erstveröffentlichung bei "Readers Edition" Autor Sebastian Schreiber Grundlage für Zweitveröffentlichung Creative Commons-Lizenz

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Schlüsselwörter: Poker | Casino Royale
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