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Politik: Recht & Co.

Kindesmissbrauch: Hat Koblenzer Staatsanwaltschaft gehandelt?

Zeugen Jehovas sollen Unterlagen vernichtet haben

Hat die deutsche Zentrale der Zeugen Jehovas Beweismaterial zu Fällen von sexuellem Missbrauch in dieser Glaubensgemeinschaft vernichtet? Befindet sich eine entsprechende Anweisung in den Akten der Koblenzer Staatsanwaltschaft?

Darauf gibt Staatsanwalt Kroth immer noch keine Antwort. Bereits am 14. Mai 2008 hat er jede Auskunft abgelehnt. Fest steht: Die Hamburgerin Margit Ricarda Rolf stellte am 19. Februar 2007 den Ermittlungsbehörden in Koblenz ein internes Schreiben zur Verfügung, das angeblich am 4. Januar 2007 von Jehovas Zeugen in Deutschland an die „Vorsitzführenden Aufseher aller Versammlungen in Deutschland“ verschickt worden war. Darin hieß es: „Wir bitten euch daher, in eurer Versammlungsablage nachzusehen, ob ihr noch Unterlagen oder Aufzeichnungen von Ältestenbesprechungen oder Rechtskomiteesitzungen vorliegen habt, die sich mit konkreten Fällen oder Verdächtigungen im Zusammenhang mit Kindermissbrauch befassen.“ Im Schlussabsatz wurde um Zusendung aller Unterlagen gebeten, dazu merkte die deutsche Zentrale dieser Glaubensgemeinschaft an: „Wir werden dann diese Unterlagen einer vertraulichen Vernichtung zuführen.“

Jetzt reagierte der Koblenzer Staatsanwalt auf eine Eingabe an das rheinland-pfälzische Ministerium der Justiz vom 17. Mai 2008 und blieb dabei: „Auskünfte zu einem anhängigen oder anhängig gewesenen Strafverfahren dürfen nach der Strafprozessordnung (StPO) nur dem Beschuldigten (§ 147 StPO) oder dem Geschädigten einer Straftat (§ 406e StPO) erteilt werden. Ein Auskunftsrecht sonstiger Personen kommt nur ausnahmsweise und nur dann in Betracht, wenn im Einzelfall ein besonderes ´berechtigtes Interesse´ dargelegt wird (§ 475 stopp).

Das Auskunftsbegehren sei zwar verständlich, aber sagen dürfe er als Staatsanwalt nichts, da er sich andernfalls „wegen Verletzung von Dienstgeheimnissen (§ 353b Strafgesetzbuch) oder datenschutzrechtlicher Vorschriften“ strafbar machen könne. Da bleibe nur noch: ein Antrag auf Entscheidung des Koblenzer Landgerichtes (Az. 2080 Js 11695/07).

Also alle Fragen offen: Hat die Koblenzer Staatsanwaltschaft die Vernichtung der Unterlagen verhindert? Oder hat sie nichts getan?

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Schlüsselwörter: Zeugen Jehovas | Kindesmissbrauch | Staatsanwaltschaft Koblenz | Vernichtung | Beweismittel
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Kommentare

Rüdiger Hentschel
am 11.09.2009 04:36:47 (217.84.147.xxx) Link Kommentar melden
Kindesmissbrauch wird in der Wachtturm-Literatur geradezu als Werbemittel benutzt. Kleine Mädchen mit durchsichtiger Bluse und Spitzen-BH machen den gemeinen Zeugen Jehovas sexuell an, besonders den, der pädophil veranlagt ist. Wenn mehr in den Schriften der Zeugen Jehovas geforscht würde, müssten Konsequenzen erfolgen, die heute noch unvorstellbar sind.

http://www.antichrist-wachtturm.de/halbnackte-maedchen-in-jehovas-irdischem-paradies.xhtml

Rüdiger Hentschel
Rüdiger Hentschel
am 11.09.2009 07:10:36 (217.84.147.xxx) Link Kommentar melden
Stell dir vor, du bist in Jehovas Paradies und dir begegnen immer wieder 12-jährige Mädchen in "leichter" Kleidung. Kleine Mädchen, die eigentlich gar keinen BH brauchen und doch unter ihrer durchsichtigen Bluse so ein geiles Teil tragen.

Das ist ein Paradies, oder?

Rüdiger Hentschel
Rüdiger Hentschel
am 11.09.2009 07:45:01 (217.84.147.xxx) Link Kommentar melden
Damit triffst du voll ins Schwarze. Jehova gibt es tatsächlich nicht. Umso schlimmer ist es, dass die Wachtturmgesellschaft mithilfe dieses Phantasiegottes jede Menge Menschen unterdrückt. Geworben wird dann auch noch mit der Aussicht, ewig in einem Paradies zu leben, in dem halbnackte Mädchen herumlaufen. Das ist doch der Skandal schlechthin! Der Kindesmissbrauch findet doch schon da statt, wo Frischfleisch in durchsichtigen Blusen alten Männern präsentiert wird, um ihnen Freude zu bereiten, sich für das Königreich Jehovas zu engagieren. Und das unter dem Titel: Den allein wahren Gott anbeten!

Rüdiger Hentschel
Rüdiger Hentschel
am 11.09.2009 08:31:06 (217.84.147.xxx) Link Kommentar melden
Man sieht den BH. Und dass man den Rest nicht sieht, das macht die Sache umso spannender.

Sag mal, hast du was mit den Zeugen Jehovas zu tun, oder warum wehrst du dich so vehement gegen die offensichtliche Anspielung in diesem Bild?

Rüdiger Hentschel
Rüdiger Hentschel
am 11.09.2009 09:04:45 (217.84.147.xxx) Link Kommentar melden
Kaum zu glauben, dass ich das noch beschreiben muss, wo der BH sichtbar ist. So blind kann keiner sein, nur jemand, der die Wachtturmgesellschaft in Schutz nehmen möchte.

http://www.antichrist-wachtturm.de/images/halbnacktes-maedchen-im-paradies.jpg

Zwischen Kragen und linker Schulter sieht man den Träger des BH und einen Teil des linken Körbchens. Das kann jeder erkennen.

Unglaublich, wie Zeugen Jehovas sich selbst anlügen können.

Rüdiger Hentschel
Rüdiger Hentschel
am 11.09.2009 09:24:21 (217.84.147.xxx) Link Kommentar melden
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein so durchsichtig gekleidetes 12-jähriges Mädchen in irgend einer christlichen Gemeinde herumläuft. Leicht bedeckte Haut ist erotischer als Nacktheit (deine Adam-und-Eva-Ausrede).

Das Bild spricht für sich. Die Wachtturmgesellschaft wirbt mit Sex. Hier ist es die Einladung zum Kindersex. Das kann jeder nachvollziehen.

Rüdiger Hentschel
Rüdiger Hentschel
am 11.09.2009 10:15:14 (217.84.147.xxx) Link Kommentar melden
Meinst du mich? Wenn ja, ich habe nur das Bild mit dem 12-jährigen Mädchen beigetragen, das in den Schriften der Wachtturmgesellschaft mit einer durchsichtigen Bluse wirbt.

www.antichrist-wa...dies.xhtml

Rüdiger Hentschel
Rüdiger Hentschel
am 11.09.2009 15:42:28 (217.84.147.xxx) Link Kommentar melden
Das ist ja interessant, wie gut du über mich informiert bist. Bist du aber auch über die Wachtturm-Dämonie informiert? Neben der halbnackten Mädchen im Jehova-Paradies gibt es nämlich auch noch den ganz-nackten Dämonen-Wahnsinn in eurer Organisation:

http://www.antich...haft.xhtml

Das, was du bisher gebracht hast, ist eine einzige große Ausrede.

Rüdiger Hentschel
266
am 12.09.2009 13:18:33 (88.68.105.xxx) Link Kommentar melden
@ hwilmers:
Hat die Koblenzer Staatsanwaltschaft die Vernichtung der Unterlagen verhindert? Oder hat sie nichts getan?

Viel wichtiger wäre doch die Frage: hat sie ermittelt? Kam es zu einer Anklage?


@ Rüdiger Hentschel: in aller Höflichkeit gesagt, Sie wirken etwas verbissen auf mich. Auch dieses ständige Suchen nach Dämonen-Abbildungen (auf der von Ihnen verlinkten Seite, die Sie wohl selbst betreiben) empfinde ich doch als sehr speziell. Sie wissen doch, das man in Bildern immer das sieht, was man darin sehen möchte, siehe Rorschach-Test o.ä.; diese primitiven Zeichnungen der "Zeugen" empfinde ich - im Gegensatz zu Ihnen offenbar - nicht gerade als pornografisch, sondern eher als rührend naiv. Wenn Sie sich jedoch so sehr für Kindesmißbrauch in christlichen oder kirchlichen Zusammenhängen interessieren, finden Sie genug davon in der katholischen Kirche.
Rüdiger Hentschel
am 12.09.2009 14:03:46 (217.84.134.xxx) Link Kommentar melden
Verharmlosung ist das einzige, was den Zeugen Jehovas jetzt noch übrigbleibt. Die Schandtaten der Wachtturmgesellschaft werden Stück für Stück zweifelsfrei aufgedeckt. Wie wollen die Jünger dieses obskuren Jehova das Feuer noch löschen?

Den Brand hat allerdings die Wachtturmgesellschaft selbst gelegt. Auf http://www.antich...haft.xhtml weise ich dezidiert nach, dass die Dämonen vom treuen und verständigen Sklaven bewusst eingesetzt werden.

Rüdiger Hentschel

P.S.: Sollten Sie nicht endlich zum ursprünglichen Thema zurückkehren?
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