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Wissenschaft: Sonstiges

Freche Fragen zu aktuellen Meldungen (II)

Von Erich von Däniken bis Günter Netzer

Ufologe ist eigentlich kein Beruf, ausgeübt wird er aber von Erich von Däniken, der immer wieder den Sprung in die Schlagzeilen schafft. Dazu muss man schließlich auch nur einen Sprung haben…

Jetzt hat sich der Schweizer, der in den 1960er-Jahren den Tod seines Sohnes bei einer Brandkatastrophe erfunden hat, einem beliebten Sektenthema gewidmet. Denn: „Erinnerungen an die Zukunft“ ist nach seiner Meinung nicht mehr lange. Weil: Die Welt geht nach Auffassung des 73-Jährigen am 22. Dezember 2012 unter. Begründung: An diesem Tag stehe die Erde in einer Ebene mit dem Zentrum der Galaxis. So was komme nur alle 25 800 Jahre vor.

Vorsichtshalber beruft sich Erich von Däniken bei seiner Prophezeiung auch noch auf die Ur-Einwohner von Südamerika. Die glauben nach seinen Angaben, dass Ende Dezember 2012 die Götter der Maya wieder kommen.

Das kommt einem irgendwie bekannt vor. Jetzt muss dieser Ufologe nur noch Anhängerinnen und Anhänger um sich scharen, sich dies und das bei Religionsgemeinschaften zusammen stehlen (Diebstahl soll dem 73-Jährigen nicht fremd sein) und eine eigene Kirche gründen. Schon kann man ihm nichts mehr tun - und niemand darf noch die Frage stellen:

Warum ist dieser Mann nicht Kellner geblieben?

300 Millionen Euro hat die staatseigene Bankengruppe KfW laut „Bild“-Schlagzeile in dieser Woche weggeschmissen. In den Pleite-Rachen geworfen wurde das Geld nicht den Marx-Brothers, sondern den Lehmann Brothers, die über drei Stunden vor dieser Überweisung mitgeteilt hatten: „Wir gehen bankrott.“

Wer derart auf die Tränendrüse drückt, darf schon mal mit staatlichen Zuwendungen aus der Bundesrepublik Deutschland rechnen?

Barack Obama macht in dem US-Staat, in dem so lange gezählt wird, bis der Richtige Präsident geworden ist, Wahlkampf. Pressemeldungen zufolge ist Florida folgerichtig entscheidend für das Rennen um das Weiße Haus. Sogar ein Baby hat Obama dort auf den Arm genommen. Dieses Foto geht jetzt um die Welt.

Bekommt der Kleine im November einen Job als Stimmenzähler?

Ein türkisches Hotel hat alle männlichen Mitarbeiter entlassen, weil sie zu oft mit Touristinnen geflirtet haben sollen. Sogar zu älteren Engländerinnen knüpften sie zarte Bande und hatten deswegen für ihre Arbeit kaum noch Zeit.

Haben diese Hotelmanager noch nie etwas von Mehrgenerationenhäusern gehört?

Seit ein paar Tagen wissen wir, dass Autofahrer getrost Bier trinken dürfen, bevor sie sich hinter das Lenkrad klemmen. Die Bayern-Rede ist da aber noch von zwei Stück gewesen - und was macht Werder? Die schenken den Bayern doch glatt fünf ein. Darauf kann sich zwar auch der Fußballexperte Günter Netzer keinen Reim machen, aber immerhin stellt er in „Bild am Sonntag“ fest: „…man darf nicht voll auf die Rückkehr von Franck Ribéry setzen.“

Was denn nun: Darf man vor einer Autofahrt doch nicht saufen?

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Schlüsselwörter: Ufologe | Weltuntergang | Erich von Daniken | Barack Obama | Florida | KfW | Lehmann Brothers | Mehrgenerationenhäuser | Günter Netzer | Werder Bremen | Bayern München | Bier
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Kommentare

am 22.09.2008 12:05:42 (217.83.101.xxx) Link Kommentar melden
Laut der chinesichen Astrologie erfolgt er Weltuntergang erst am 31.02.2013, denn da frisst die "Ratte" den letzten Rest vom "Fisch".
Und da in der Urknalltheorie unser Weltall eigentlich nur deshalb exsistiert, weil Gott einen Pups gelassen hat, als er davon hört, dass George W. Bush Junior mit ihm reden wolle, hat die Ratte die macht über alle Pupse, die Gott je gelassen hat.
Sie sehen in diesen Sätzen keinen Zusammenhang? Stimmt, gibnt es auch nicht, doch für eine Zeitungsmeldung reciht diese Pupstheorie immer.

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