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Wirtschaft & Finanzen: Welt

Alitalia vor dem Aus

Von wegen göttlicher Beistand - Alitalia ist wahrscheinlich nicht mehr zu retten

Alitalia ist die Fluggesellschaft, die den Herrn Ratzinger immer wieder in fremde Länder bringt, damit dieser die Menschen missionieren kann. Damit könnte nun bald Schluss sein.

Glaube, Liebe, Hoffnung. Diese 3 Wörter stehen für die Christlichen Tugenden, auch göttliche Tugenden genannt. Als dies mag den italienischen viel Fliegern nun auch nicht mehr helfen. Die nationale und halbstaatliche Fluggesellschaft steht nun vor dem endgültigen Aus. Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi sprach von einer dramatischen Situation und machte die Gewerkschaften für das Scheitern des bereits dritten Versuchs zum Verkauf des halbstaatlichen Unternehmens verantwortlich. 

Bereits am kommenden Montag will sich die Behörde für Zivilluftfahrt mit Vertretern der Alitalia treffen und überprüfen, ob die Gesellschaft noch die erforderlichen Voraussetzungen für die Fluglizenz erfüllt. Bis zuletzt hatten die Betreiber gehofft, das sie durch die Investorengruppe um den Chef von Piaggio, Roberto Colaninno, gerettet werden könne. Dieser Traum ist am heutigen Tag geplatzt. Dies war den Meinungen nach der letzte Rettungsversuch für die immer wieder stark kriselnde Fluggesellschaft. Der italienische Ministerpräsident zeigte sich sehr besorgt über das ganze geschehen. "Wir könnten vor einem Abgrund stehen", sagte der Regierungschef. Er machte die Gewerkschaften und die Piloten für das Scheitern der Gespräche verantwortlich. Berlusconi hatte im Frühjahr eine Übernahme der Alitalia durch den französisch-niederländischen Konzern Air France-KLM abgelehnt. Stattdessen wollte er eine Rettung durch heimische Industriekonzerne einfädeln.

Laut Gewerkschaften könnten durch die „Katastrophe“ für die italienische Luftfahrt bis zu 20.000 Arbeitsplätze verloren gehen.Ein Sonderverwalter der Alitalia, Augusto Fantozzi, leitete bereits ein Verfahren ein, um Teile der Belegschaft der Fluggesellschaft auf Kurzarbeit umzustellen. Betroffen ist anscheinend das Personal von 34 Maschinen, die wegen der finanziellen Schwierigkeiten der Alitalia nicht mehr fliegen. Die Kurzarbeit wird in Phasen 831 Piloten, 1.383 Flugbegleiter und 2.072 Mitglieder des Bodenpersonals betreffen. Dem Papst könnte dies alles recht wenig interessieren. Besitzt seine Glaubensgemeinschaft doch mehrere Milliarden an Euros. Eine Übernahme seiner Lieblings Fluggesellschaft dürfte wohl kein ernsthaftes Problem darstellen. Ansonsten sieht es mit einer weiteren Misionierung recht bescheiden aus. Bescheidenheit war zwar eine Eigenschaft von Jesus, der Vatikan hat sich aber selber in der Vergangeheit nicht in dieser Eigenschaft geschmückt. Bei beiden ( Alitalia und der Katholischen Kirche ) muss also ein rechtschnelles Umdenken her, um zu retten, was noch zu retten ist.

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Schlüsselwörter: Alitalia | Papst | Vatika | Italien | Berlusconi | Fluggesellschaft | Jesus
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Kommentare

am 19.09.2008 15:40:49 (217.83.108.xxx) Link Kommentar melden
Die Krise beginnt sich mehr und mehr auf dem Markt breit zu machen. heute ist es Alitalia, die Lufthansa kauft auch schon fleißig auf.
Demnächst geht es den Automobilfirmen an den Kragen und wieder gehen Arbeitsplätze verloren. Die Auflösuungstendenzen nehmen mehr un mehr zu.

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