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Ebay – Erneut Hiobsbotschaften für private Anbieter

Ebay macht sich für private Verkäufer weiterhin unattraktiver

Pünktlich zu diesem Wochenende wurden die Ebay-Kunden durch eine Mitteilung überrascht, die den Ebay-Marktplatz für private Verkäufer weiter uninteressant machen. Konnten Verkäufer bisher einen „nicht verkauften Artikel“ erneut einstellen und bekamen, wenn dieser dann verkauft wurde, die zweite Angebotsgebühr zurück erstattet, so fällt dieser bisher gerne genutzte Vorteil künftig bei den „Festpreis-Artikeln“ weg. Aber auch die ohnehin schon saftigen Gebühren für die so genannten „Sonderoptionen“ erhöhen sich teilweise drastisch…

Die Änderungen treten zum 25. September 2008 in Kraft. Für alle wieder eingestellten Festpreisartikel, die nach dem ersten Wiedereinstellen verkauft werden, gibt es keine Rückerstattung der zweiten Angebotsgebühr mehr. Das wird vermutlich daraufhin hinauslaufen, dass die privaten Verkäufer einen einmal erfolgreich eingestellten Artikel kein zweites Mal mehr einstellen, sondern dann lieber auf andere Auktionshäuser ausweichen, wo überhaupt keine Angebotsgebühr erhoben wird. Begründet wird das Ganze damit, dass durch die neuen und niedrigeren Angebotsgebühren für gewerbliche Festpreisartikel die Rückerstattung an Relevanz verliert. Was aber bitteschön hat dies mit den privaten Verkäufern zu tun? – Fairerweise muss aber auch gesagt werden, dass die Angebotsgebühr beim zweiten Einstellen von Auktionen (vorerst?) weiterhin rückerstattet wird, wenn der Artikel nach dem zweiten Einstellen verkauft wird.

Bereits einige Tage zuvor gab es schon eine Hiobsbotschaft von Ebay für die Verkäufer: Eine drastische Gebührenanhebung für einen Teil der Zusatzoptionen. Diese gilt ebenfalls ab dem 25. September 2008 und macht diese Zusatzoptionen noch mehr uninteressant als sie wegen der immer schon recht hohen Preise sowieso schon waren.

So kostet die Zusatzoption für Fettschrift ab dem 25.09. satte 1,10 Euro (bisher 0,85 Euro). Zum Vergleich: Bei Hood.de, wo keinerlei Einstellgebühr verlangt wird, kostet diese Zusatzoption gerade einmal 0,29 Euro. Somit ist Ebay hier fast viermal so teuer! Das Einstellen eines Artikels in eine zweite Kategorie kostet bei Hood.de ganze 9 Cent. Bei Ebay verdoppelt sich dann gleich die ohnehin schon hohe Angebotsgebühr. Ein Top-Angebot in Kategorie und Suche kostete bei Ebay bisher ab 5,95 Euro, ab dem 25. September diesen Jahres satte 14,95 Euro. Zum Vergleich: bei Hood.de zahlt man dafür lediglich 1,99 Euro und sogar ein Top-Angebot mit Bild auf der Startseite kostet bei Hood.de nur 14,99 Euro.

Das war wieder einmal ein Schock für die privaten Ebay-Mitglieder. Es wird wohl immer offensichtlicher, dass Ebay auf Dauer gesehen auf seine Privaten, für die diese Online-Auktions-Plattform einmal gegründet wurde, keinen Wert mehr legt. Das ist sicherlich nicht der richtige Weg und schafft nur Frust bei den (noch) privaten Anbietern auf dem Ebay-Marktplatz. Viele sind schon ganz abgesprungen, weitere werden folgen. Andere sind erst einmal abwartend und haben ihre Angebote drastisch eingeschränkt oder erst einmal ganz eingestellt.

Es bleibt abzuwarten, wie sich alles in Zukunft noch entwickeln wird. Bei der derzeitigen Situation und den bisher in diesem Jahr schon eingeführten Änderungen sind die nächsten Negativ-Mitteilungen von Ebay vorprogrammiert…

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Schlüsselwörter: Ebay | Online-Auktionen | Hood.de | Online-Auktionshäuser
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Kommentare

am 06.09.2008 17:10:02 (217.83.98.xxx) Link Kommentar melden
Ich sehe das einfach so. Da nun die masse der Ebay-Kunden private Anbieter sind, schröpft man diese. Die meisten sind inzwischen wegen Hartz IV und Einkommensverlusten auf den Ebay-Handel gekommen und oft davon abhängig. Die Versteigerungen waren eh ein Schwachsinn, Start ein Euro, so blöd waren dann doch viele nicht.
Also dann einfach einen Festpreis angeben, doch Ebay ist claver und bittet nun die Verkäufer zur Kasse.
Ich habe nach den ersten 5 Artiklen und 10 Euro Gebühren die Sache eingestellt.
Es soll jedoch andere Anbiert geben, die auch nach dem Flohmarktinternetsystem arbeiten, dass Ebay nur besser umsetzen konnte. Wer kennt die Anschriften, eines soll es in Norddeutschland geben, die Basis soll fairer und kundenfreundlicher sein?
db8xz
am 21.05.2009 15:39:23 (88.71.81.xxx) Link Kommentar melden
Hallo
Das Starstück har eBay sich jetzt geleister!!!
Habe einen Fiat UNO für 42,50€ versteigert.
Der Käufer wollte den Wagen aber im nachhinnein nicht mehr habe. Daraufhin habe ich den Wagen dem unterlegenen Bieter angeboten. Dieser meldete sich nicht. Wollte den Wagen erneut reinstellen, sah zum Glück vorher die Rechnung, die eBay mir stellte.
Für den Umzug von eBay nach Luxenburg, soll ich jetzt 20,56€ an Gebühren und Luxenburgische MwsT zahlen!!!!
Das kann es wohl nicht sein, Oder????
Abgesehen davon, das die MwsT normalerweise vom Käufer zu tragen ist.
Für mich hat sich eBay auch erledigt.
Ich bezeichne ein derartiges Verhalten als ABZOCKE und WUCHER.
MfG
db8xz

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