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Sonstiges: Kultur & Religion

Hafnarfjordur - die Elfenstadt

Island: Land der Elfen und Naturgeister

Elfen-Behausung wird gekennzeichnet
Elfen-Behausung wird gekennzeichnet
Island gilt als eine der größten Regionen, wo Elfen, Naturgeister, Gnome und sogar Trolle noch zum Alltag gehören zu scheinen, denn über die Hälfte der Isländer glaubt noch an ihre Existenz. Vielleicht haben die Menschen auf Island noch den besonderen Blick oder das Gespür dafür, den wir wahrscheinlich schon verloren haben, wer weiß das schon. Der Glaube geht soweit, das man davon überzeugt ist, das die meisten der mystischen Wesen unter der Erde leben und die alten Sagen stimmen. Das führt dazu, das alle Bauvorhaben auf Island über das Bauministerium mit Vorsicht vorgenommen und genehmigt werden. Denn wer die Ruhe dieser Wesen stört oder sogar ihre Behausung durch unbedachtes Bauen beschädigt, dem wird schnell die Bestrafung einholen, davon ist man fest überzeugt. So erklärt man manche seltsame Vorgänge und Unfälle die sich bei Baumaßnahmen ereigneten, weil man die Warnungen nicht ernst nahm.

Die kleine Hafenstadt Hafnarfjordur, auch Hafnarfjörour geschrieben, mit nur knapp 30.000 Einwohner liegt im Südwesten der Insel, etwa 10 Km südlich der Hauptstadt Reykjavik. Eingedeutscht heißt die Stadt übersetzt Hafenfjord, ein logischer Hinweis, das dieser Ort ideal für eine Hafen und Fischerei ist. Was die meisten Einheimischen wissen, das Hafnarfjörour zu den über Dutzend Orten nur in dieser Region gehört, wo auch Elfen, Naturwesen und das unsichtbare Volk der Huldufólk wohnen. Auch wird nicht ausgeschlossen, das mancher Troll und andere Naturgeister wie Feen hier leben könnten. Doch am meisten soll hier das Volk der Elfen in ihrem unterirdischen Reich versteckt wohnen und mehr Einwohner haben als die Stadt Hafnarfjörour, davon sind die meisten überzeugt. In Island selber soll es über 170 Orte geben, wo Elfen, Gnome, Trolle, das Volk der Huldufólk, Zwerge und andere Naturwesen wohnen. Auch soll es geheime Eingänge zur Unterwelt geben mit Hunderten Lavaröhren die in die Tiefe führen sollen. Nur sehr wenige Erforscher kamen lebend zurück, wobei die meisten als verrückt erklärt worden, was sie erzählten, so eine Volkserzählung. Aber man wisse auch, das die Wesen, die dort unten wohnten, solche Eingänge danach versteckten oder verschüttet haben, hat es erst einmal ein Mensch entdeckt.

Als man die Stadt baute und ausbaute wurden alle Straße um die Lava-Hügel gebaut, die es hier gibt, weil man glaubt, das in den meisten dieser Hügel Elfen leben oder sich Eingänge in ihrer Welt befinden. Daher gibt es bei der Stadtverwaltung Hafnarfjörour auch eine Karte worauf eine etwa 6 Kilometer lange Elfen-Straße eingezeichnet ist. Die sind vermutete Wohnstätten oder Eingänge von Elfen, Gnome, Trolle, Zwerge und anderen Naturgeistern wie z.B. Feen. Es soll die einzige Elfenkarte der ganzen Welt sein. Auch heißt es weiter, das Elfen gerne mit Menschenkindern spielen, und nur sich ihnen sichtbar machten, aber wenn die Kinder das erzählen, von kleinen Wesen, die mit ihnen sprachen und spielten, glaubt ihnen niemand. Manche Menschen ist er vergönnt, das sie ein sonderbares Licht sehen können, das nur Elfen oder Feen erzeugen können. Dies ist ein Zeichen für ihre Anwesenheit. Wo man einen unsichtbare Eingang zu dem Elfen-Reich vermutet, wird dies heutzutage durch ein Mini-Haus gekennzeichnet.

Dann gib es dort noch den Hellisgeroi nahe er Stadt, was soviel heißt wie Höhlengarten. Auf dem Gelände wachsen nicht nur viele Bäume sondern befindet sich dort auch eine alte Lavagrotte. In dieser, so die Einheimischen, befinden sich viele Wohnorte der Baumzwerge, Elfen, Feen und andere freundlichen Zwerge. Daher hat das Gelände den Beinamen Elfengarten oder auch wegen der Lavagrotte auch Höhlengarten.

Die Einwohner können diese Wesen auch beschreiben. Am meisten sollen hier Elfen wohnen, die man hier Alfar nennt. Es gibt große und winzige kleine ihrer Art. Dann noch die zärtlichen und fast durchsichtigen Blumen- und Lichtfeen, die am liebsten an Seen und von Menschen unberührbare Gegenden leben. Das seltsame Huldufólk, scheinbar wie Menschen, sind erdverbundene Wesen, die aber im Verborgenen leben und sich einen Spaß daraus machen unsichtbar zwischen den Menschen zu gehen. Sie tragen Kleidung wie vor 100 Jahren und gehen nur in kleinen Gruppen. Die Gnome nennt man auch Erd- und Berggeister, die nicht größer als eine Hand sind und gerne mit ihrer Familie zusammen leben. Zum Schluss noch die kleinen Zwerge, manche nicht größer wie ein geborenes Menschenkind, andere etwas größer. Sie sind temperamentvoll, mal fröhlich, mal garstig und lieben das Handwerk und die Suche nach Metallen und Kristallen. Und es soll daran erinnert werden, das vor vielen Jahren noch die Seenymphen hier gelebt haben, doch vertrugen sie nicht den Lärm der Menschen und verschwanden spurlos.

Die Sagenwelt Islands ist wirklich spannend und wer weiß, was doch wahr sein könnte.

Webseite der Stadt Hafnarfjordur

https://www.hafna...

Bildnachweis:
  • Elfen-Behausung wird gekennzeichnet: Copyright: campervanreykjavik

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Schlüsselwörter: Hafnarfjörour | Elfenstadt | Island | Naturgeister | Feen und Elfen
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