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Sonstiges: Kultur & Religion

Katholische Kirche: Georg Bätzing leitet Bischofskonferenz

Die Bischöfe haben sich für einen neuen Vorsitzenden entschieden

Bischof Georg Bätzing & Kardinal Reinhard Marx
Bischof Georg Bätzing & Kardinal Reinhard Marx
Den Zusammenschluss aller römisch-katholischer Bischöfe von allen 27 Diözesen (Bistümer und Erzbistümer) in Deutschland geht in die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) über, der alle Bischöfe angehören. Die erste deutsche Bischofskonferenz fand bereits am 23. Oktober bis 16. November 1848 in Würzburg statt. Laut Statut der Deutschen Bischofskonferenz dient dieser Zusammenschluss zum Studium und zur Förderung gemeinsamer pastoraler Aufgaben, zu gegenseitiger Beratung, zur notwendigen Koordinierung der kirchlichen Arbeit und zum gemeinsamen Erlass von Entscheidungen sowie zur Pflege der Verbindung zu anderen Bischofskonferenzen.

Ein Vorsitzender wird in geheimer Wahl mit zwei Drittel der Stimmen auf sechs Jahre gewählt. Danach ist eine Wiederwahl möglich. Am 03. März 2020 wurde der Limburger Bischof Georg Bätzing zum neuen Vorsitzenden gewählt. Sein Vorgänger Kardinal Reinhard Marx verzichtete auf eine Wiederwahl. Als eine der wichtigsten Aufgaben nannte der neu gewählte Vorsitzende den Reformprozess in der Katholischen Kirche und den Synodalen Weg zu fördern. Auch sprach sich Bischof Georg Bätzing unter anderem dafür aus, den Pflichtzölibat für Priester zu überdenken. Dazu sagte er: Ich glaube, es schadet der Kirche nicht, wenn Priester frei sind, zu wählen, ob sie die Ehe leben wollen oder ehelos leben wollen.

Mit seiner Wahl ist auch ein Zeichen, das die meisten Bischöfe einen liberalen und reformierten Kurs mit ihm gemeinsam beabsichtigen. Dem stehen gegenüber einige erzkonservative Bischöfe.

Beim Synodalen Weg geht es um die vier kontroverse Themenfelder:

  1. die verpflichtende Ehelosigkeit der Priester
  2. Position der Frau und Zölibat.
  3. Sexualmoral der Kirche
  4. Umgang mit der Macht der Kirche

Diakonweihe auf für Frauen?

Bischof Georg Bätzing hatte schon nach seiner Wahl zum Ausdruck gebracht, das das Thema Gleichberechtigung von Frauen in der Kirche die drängendste Herausforderung seines neuen Amtes sein wird. Dies hat ja die Evangelische Kirche schon vollbracht. Hier erwartet er dringende Reformen von der katholischen Kirche. Bisher dürfen in der katholischen Kirche nur Männern zum Diakon geweiht werden, eine Vorstufe zum Priesteramt. Er erhofft sich eine römische Sondergenehmigung das eine Diakonweihe von Frauen möglich macht. Es liegt also an Papst Franziskus, weitere Reformen zu unterstützen. Scheinbar gibt es einen Mitgliederschwund eben wegen den fehlenden neuen Reformen.

Bildnachweis:
  • Bischof Georg Bätzing & Kardinal Reinhard Marx: Copyright: Deutsche Bischofskonferenz

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Schlüsselwörter: Deutsche Bischofskonferenz | Diözesen | Bischof Georg Bätzing | Vatikan
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