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Himmelslaternen machen UFO-Forschern viel Arbeit

Asiatischer Partygag sorgt inzwischen auch bei der Flugsicherung für Aufregung

Seit nunmehr fast zwei Jahren steigt der Verkauf und die Benutzung der so genannten Himmelslaternen aus Thailand und China auch bei uns in Deutschland drastisch an. Meistens unangemeldet und in den Abendstunden, wenn es dunkel ist, losgelassen, sorgen sie für helle Aufregung bei der Deutschen Flugsicherung und den UFO-Forschern. Auch die Hotline der GEP in Lüdenscheid wird fast täglich für mehrere Meldungen benutzt, in denen die Anrufer aufgeregt von merkwürdigen Lichtern am Himmel sprechen. Und die Deutsche Flugsicherung erreichen an Spitzentagen bis zu 100 solcher Meldungen…

Das ist ein großes Problem für die Flugsicherung, ist sie doch damit völlig überfordert und auch gar nicht der richtige Ansprechpartner. So werden die Anrufer hier oftmals an die GEP weiter verwiesen. Die GEP (Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens e.V., www.ufo-forschung.de) katalogisiert und untersucht diese Meldungen auf wissenschaftlicher Basis. Um die Deutsche Flugsicherung zu entlasten, wäre es sinnvoll Ihre Sichtung direkt an die GEP (Email: ) zu melden. Sie ist auch Initiator der ersten deutschen Internet-Datenbank über UFO-Sichtungen (www.ufo-datenbank.de).

Seitdem solche Himmelslaternen über Internetshops und Online-Auktionshäuser wie Ebay inzwischen massenweise zum Kauf angeboten werden, ist ein dramatischer Anstieg von UFO-Sichtungsmeldungen in Deutschland zu verzeichnen. Das hat sich auch bei der GEP seit dem vergangenen Jahr (vgl.: „GEP meldet: Drastischer Anstieg von UFO-Sichtungen in Deutschland“, http://www.online...rticle/393) ausgewirkt. In den ganzen 30 Jahren seit der Gründung der GEP waren noch nie so viele Sichtungen aus dem heimischen Raum gemeldet worden wie im Jahr 2007. Im aktuellen Jahr dürften die Meldungen noch deutlich zu nehmen. Bei mehr als 90 % der eingehenden Meldungen deutet derzeit alles bereits auf den ersten Blick daraufhin, dass es sich bei den beobachteten Objekten um die so genannten Himmelslaternen gehandelt hat.

Die restlichen 10 % können in der Regel auf andere natürliche Erscheinungen oder konventionelle Flugkörper zurückgeführt werden. Nur vereinzelte Meldungen können nicht geklärt werden und bleiben ungelöst. Ob dabei auch mal ein außerirdisches Raumschiff war, mag dahingestellt bleiben. Es scheint doch mehr als unwahrscheinlich. Allerdings gibt es weder Beweise für noch gegen diese Theorie…

Im Übrigen sei noch darauf verwiesen, dass beim Starten einer Himmelslaterne die Vorschriften eingehalten werden müssen. So kann der Start einer Himmelslaterne auch meldepflichtig sein, vor allem wenn dies in der Nähe öffentlicher Flugplätze oder durch Massenstarts von Himmelslaternen geschehen soll.

Und solange die Himmelslaternen in Deutschland verkauft, gekauft und benutzt werden, solange wird es auch bei uns in Deutschland immer wieder massenweise „UFO-Sichtungen“ und Meldungen seltsamer Himmelserscheinungen geben, die den Forschungsorganisationen und offiziellen Dienststellen viel Arbeit bereiten. Deshalb wäre es durchaus sinnvoll, nur wirklich außergewöhnliche UFO-Sichtungen zu melden – nicht aber jedes orange flackernde Lichtpünktchen am Abendhimmel, das ohnehin mit höchster Wahrscheinlichkeit „nur“ eine Himmelslaterne war...

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Schlüsselwörter: GEP | Himmelslaterne | UFO | UFOs | UFO-Sichtungen | UFO-Datenbank
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