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Der neueste Ebay-Streich: Abschaffung privater Shops

Private Shop-Betreiber müssen Gewerbe anmelden oder Shop aufgeben

Im August dieses Jahres wurden die Ebay-Mitglieder, die einen Ebay-Shop betreiben und als „privat“ angemeldet sind, von einer Ebay-Mitteilung überrascht, die ihnen buchstäblich den Boden unter den Füßen wegzog. Neben den anderen zahlreichen Veränderungen, die Ebay in den letzten Monaten gemacht hat und an denen das Online-Auktionshaus derzeit noch plant und bastelt, werden im September die Einstellgebühren in den Shops erhöht und die „privaten Shops“ gleich ganz abgeschafft…

Das rief wieder einmal mehr – wie schon so oft in diesem Jahr – die Kritiken der (vor allem „Privaten“) Ebay-Mitglieder hervor. Private Ebay-Shop-Betreiber haben bereits in Ratgebern, Foren und den Ebay-Blogs ihren Ausstieg bei Ebay angekündigt. „Am 20.08.2008 wurde ich von Ebay lapidar darüber informiert, dass mein Ebay-Shop als privater Verkäufer zum 25.09.2008 eingestellt wird.“ (Dies schreibt ein Ebay-Mitglied und kündigt an als Verkäufer bei Ebay aufzuhören.) Niemand will als kleiner Privatverkäufer, der seine Sammlungen auflöst oder sonst ein paar Dinge aus seinem Privatbesitz verkauft, die er nicht mehr benötigt, ein Gewerbe anmelden. Konnte man bisher im privaten Shop seine Sachen länger und günstiger einstellen als in der herkömmlichen Einzelauktion, so ist dies nun vorbei. Viele wollen nämlich keine Einzelauktionen mit hohen Einstellgebühren tätigen, da dies sich gar nicht lohnt. Und die derzeit von Ebay angebotenen „Volksauktionen“ ohne Einstellgebühr müssen zum Startpreis von einem Euro eingestellt werden. Das Risiko, dass diese dann für einen Euro weggehen und man letzten Endes dabei draufzahlt ist viel zu groß.

So wandelt sich Ebay immer mehr zum Tummelplatz für gewerbliche Verkäufer (die aber bei Ebay kaum oder gar nicht kaufen) und die privaten melden sich ab. Das ursprüngliche Ziel des Ebay-Marktplatzes war einmal ein ganz anderes! Nach den derzeitigen Äußerungen vieler frustrierter Ebayer dürfte demnächst der Umsatz bei Ebay deutlich zurückgehen. Vielleicht bleiben viele passiv dabei und kaufen hin und wieder mal etwas. Aber die große Menge der privaten Angebote, die Ebay bisher so interessant machten, wird es bald nicht mehr geben.

Da freut sich die Konkurrenz wie www.hood.de, www.thaibay24.de, www.auvito.de oder all die anderen. Bei den drei hier genannten kann man seine Artikel standardmäßig ohne Einstellgebühr und Verkaufsprovision einstellen. Und wenn mehr Ebay-Mitglieder bei Ebay aufhören – und vielleicht auf diese Online-Plattformen ausweichen, wird sich dort auch der Umsatz erhöhen. Es gibt Alternativen. Man muss sie nur nutzen…

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Schlüsselwörter: Ebay | Ebay-Shop | Änderungen bei Ebay | private Shops
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Kommentare

am 25.08.2008 22:11:41 (85.178.14.xxx) Link Kommentar melden
Das ist eine Chance für OZ24
Diese Lücke als Newcomer zu füllen, würde bestimmt sehr viele Interessenten in die OZ24 spülen.
Machbarkeit und Strategien?
Melden beim Problemmanager, hab eigentlich eine gute Idee, möchte es aber nicht alleine machen.
Alex Mais
am 25.08.2008 22:41:57 (195.93.60.xxx) Link Kommentar melden
Das denke ich eher nicht. Wird sicher viel Arbeit machen und was bringts? - Z.B. thaibay24 ist nun seit ca. 5 Monaten online. Bisher dort erreicht: 17493 Besuche, derzeit 45 aktive Angebote (Auktionen) und 54 Mitglieder. Selbst die anderen haben schwer zu kämpfen, die länger dabei sind und bekannter...

Mit dem Ende der privaten Shops beugt Ebay wohl Problemen mit dem Finanzamt vor. Das Finanzamt unterstellt nämlich gerne Shop-Betreibern gerne gewerblichen Verkauf - vermutlich zukünftig verstärkt bis generell...
am 26.08.2008 20:39:47 (85.178.53.xxx) Link Kommentar melden
Hallo Alex Mais
Hier ein komplettes Konzept zu beschreiben, würde hier den Rahmen sprengen. Ich bin aber nach wie vor der Meinung, hatte dies auch schon in einem anderen Artikel angestoßen (gibt es noch Alternativen zu E-Bay?), daß sich ein ehrlicher, kundenfreundlicher Shop im Internet durchaus lohnt. Der OZ24 würde so eine zusätzliche Kommunity bestimmt nicht schaden, eher nützen. Trotzdem sehe ich hierin eine interessante Kommunity, das sollte es auch sein. Mit dem melden meinte ich, daß wenn jemand dazu Interesse hat und mitwirken will, etwas auf die Beine zu stellen, bin ich durchaus an einer Mitgestaltung interessiert. Ich verfüge auch über eine Plattform, um so etwas zu realisieren. Mehr bei ehrlichem und begründeten Interesse. Entweder hier im Forum oder über "private Nachricht".
Der Hinweis mit dem Finanzamt ist zwar okay, man kann das auch anders regeln, ohne gleich alle rauszuschmeissen.
In diesem Sinne Problemmanager
Ihr Problemmanager

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