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Wirtschaft & Finanzen: DeutschlandDer Selbstbetrug der Solarfanatiker

Recklinghäuser Zeitung vom 18.08.2008
Es wurde am 18.08.2008 behauptet, die 38.000 Euro teure PV-Solaranlage zur Stromerzeugung von Dirk Neumann würde sich innerhalb von 8 Jahren rechnen. Nachfolgend trage ich nocheinmal die Zahlenwerte zusammen, die im Presseartikel vom 18.08.2008 vermittelt worden waren: Die Solaranlage erwirtschaftet im Monat durch die EEG-Vergütung ca. 230 Euro, wobei 80 Euro wegen der Zinsen aus der Darlehnsfinanzierung abzuziehen sind. Somit bleibt ein monatlicher Nettoertrag von 150 Euro, im Jahr also 1.800 Euro. Bei den angegebenen Investitionskosten von 38.000 Euro rechnet sich die Solaranlage somit erst in über 21 Jahren, und nicht in 8 Jahren, wie im Pressetext angegeben worden war.
Wenn man die Darlehnszinsen aufgrund von regelmässigen Tilgungsleistungen auf 40 Euro monatlich (anstatt 80 Euro) kalkulatorisch ansetzt, liegt die Nutzungsdauer trotzdem immer noch bei über 16 Jahren.
Als weitere Kostenfaktor wurde ausserdem auch der Austausch der reparaturanfälligen Wechselrichter "vergessen". Weiterer "Selbstbetrug" des Dirk Neumann zeigt sich in der Behauptung, die Solaranlage würde mehr Strom verbrauchen, als er selbst verbrauchen würde.
Frage: Warum nutzt er dann den Solarstrom nicht konsequent selbst, anstatt den Solarstrom überteuert ins öffentliche Strom-Netz einzuspeisen ?
Denn was Dirk Neumann nämlich verschweigt: Er kann den Solarstrom nicht speichern, und nachts, oder wenn die Sonne nicht scheint, hätte Dirk Neumann keinen Strom. Aber stattdessen gaukelt er den Lesern vor, er könnte sein Haus mit seiner PV-Solaranlage "autark" mit Strom versorgen, was in Wahrheit gar nicht stimmt. Der ineffizienten Silizium-Solartechnologie, die nur ca. 15% des Sonnenlichtes nutzt, einen volkswirtschaftlichen Nutzen und Gutheit zu unterstellen, wird wohl ebenfalls das Geheimnis von Dirk Neumann bleiben, wo doch die heutige Solarzellentechnik jährlich nur 0,1 %(!) an Primärenergie in Form von Öl, Gas und Kohle volkswirtschaftlich einspart. Und die Solar-Subventionen durch das EEG sind bereits höher als bei der Steinkohleförderung, wobei die Steinkohle einen bei weitem höheren Beitrag zur Energieversorgung in Deutschland geleistet hat als die Silizium-Solartechnologie.
Diese "Richtigstellung" von SOLARKRITIK wurde von der Recklinghäuser Zeitung am 22.08.2008 als Leserbrief gekürzt veröffentlicht. Die entfernten Kürzungen aus dem Leserbrief gebe ich nachfolgend zur Kenntnis:
"Es ist peinlich als freier Fachjournalist lesen zu müssen, was Journalistenkollegen zum Thema Solartechnik schreiben, und den eigentlich offensichtlichen Selbstbetrug der "Solarfanatiker" verschleiern."
und:
"Und übrigens: Photovoltaik sollte man nicht mit "F" schreiben, weil im Fachjargon eine Photovoltaik-Anlage abgekürzt als "PV-Anlage" bezeichnet wird."
So funktioniert seit Jahren die von Journalisten praktizierte solare Desinformation, wenn es niemanden gibt, der sich dagegen zu Wehr setzt und die korrekten Fakten und Tatsachen publiziert...
Wenn mein Leserbrief von der Recklinghäuser Zeitung nicht veröffentlicht worden wäre, hätte ich Beschwerde beim Deutschen Presserat in Bonn eingereicht. Zwei Beschwerden wegen solarer Falschinformation in Printmedien wurden von SOLARKRITIK beim Bonner Presserat bereits gewonnen.
Einen ähnlichen Selbstbetrug eines "Solarfanatikers" findet man hier: VOX-SPIEGEL-TV-Sendung vom 10.02.2008 Auch Alfred Husarek konnte nicht rechnen...
Ein anschauliches Video über den "deutschen Solarwahnsinn" findet man hier:
YouTube Video
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