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Politik: Welt

Präsident Trumps Rede in Davos

Die wirtschaftliche Entwicklung der USA geht voran

Präsident Trump in Davos
Präsident Trump in Davos
Der demokratisch gewählte amerikanische Präsident Trump wird seit Jahren von der EU und besonders von vielen deutschen Medien heftig attackiert, da diese sich heftig verkalkuliert hatten, als sie und die deutsche Bundesregierung nur Hillary Clinton favorisierten. In seiner Rede in Davos hatte Präsident Trump die Gelegenheit genutzt, seine für USA vorgegebene wirtschaftliche Strategie America First auch als erfolgreiche Strategie zu bewerten, trotz aller Anfeindungen und Gegenprognosen ihm gegenüber.

Die wichtigsten Akzente seiner Rede waren die bisherigen Erfolge seiner Regierung. Gab es bei den Vorgängerregierungen nur geringes Wachstum, stagnierende Löhne und mehr Arbeitslose, so unterstrich der Präsident, das die derzeitige Entwicklung in den USA spektakulär sei und die niedrigen Arbeitslosenzahlen weiter fallen. Auch prognostizierte Trump, das die Chancen für die US-Wirtschaft schon lange nicht mehr so gut waren. Dazu rief er andere Länder auf, sich ein Beispiel an den USA zu nehmen. Ein sehr wichtiger Kernsatz war dabei Eine Regierung müsse immer das eigene Volk an die erste Stelle setzen! Dies war auch ein deutlicher Seitenhieb auf die träge in sich gekehrte und ungeeinte EU, aber auch ein Ellbogenstoß Richtung Deutschland.

Unterzeichnung des Handelsabkommen
Unterzeichnung des Handelsabkommen
Handelsabkommen mit China - Präsident Trumps Erfolg

Globaler Handel und Wettbewerb ist keine Kinderstube, und als Präsident Trump einen offenen zweijährigen Handelskrieg mit China begann, haben viele europäische Wirtschaftsexperten die Hände über den Kopf zusammen geschlagen, und eine Einigung zwischen China und den USA bezweifelt. Doch die Strategie des amerikanischen Präsidenten ging auf und die EU ist geschockt. Das bisherige unterzeichnete Teilabkommen zwischen den beiden weltgrößten Volkswirtschaften China und USA wird sich nachteilig auf die EU auswirken.

So haben sich die Chinesen verpflichtet, ab diesen Monat schon, deutlich mehr Handelsgüter aus den USA abzunehmen als bislang üblich. Bis 2021 wird China weitaus mehr Importe aus den USA beziehen und dabei um 95 Milliarden US-Dollar höher liegen als noch im Jahr 2017. Handelsgüter made USA werden hauptsächlich landwirtschaftliche, elektronische und pharmazeutische Produkte, Flugzeuge, Autos und medizinischen Geräte sein. Im Kehrschluss bedeutet das auch, das die von China zugesagten zusätzlichen Importe von US-Handelsgütern ähnliche Handelsgüter aus der EU verdrängen können, besonders Produkte aus Deutschland und Frankreich. Experten rechnen, das spätesten ab 2021 die EU-Exporte um mindestens 10-12 Milliarden Dollar geringer ausfallen. Ein weiteres sehr wichtiges Freihandelsabkommen, welches Trump erreicht hat, ist das USMCA-Abkommen mit USA, Mexiko und Kanada, was den nordamerikanischen Freihandelspakt Nafta ablöst. Weiterhin wird ein neues Handelsabkommen mit Großbritannien erwartet.

Bildnachweis:
  • Präsident Trump in Davos: Copyright: Washington Post
  • Unterzeichnung des Handelsabkommen: Copyright: Washington Post

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Schlüsselwörter: Wirtschaftsgipfel | Davos | Präsident Trump | Handelskrieg | China
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