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Wissenschaft: Sonstiges

KLIMA und der vergessene Polsprung

Hat die Veränderung des Erdmagnetfeld auch Klima-Folgen?

Beispielfoto: Erdmagnetfeld
Beispielfoto: Erdmagnetfeld
Das aktuelle Thema zum Klimawandel hat weltweit schon zu einer Klimahysterie bis hin zu religiösen und fanatischen Gruppenbildungen geführt. Die Politik ist mittendrin, um daraus diverse Klimasteuern zu erlassen bis hin zu der Kontroverse unter den vielen Klimaforschern, was denn nun der genaue Grund des Klimawandels ist. Denn im Laufe von Millionen Jahre gab es schon viele dramatische Klimawandel, lange bevor der Mensch hier überhaupt eingreifen konnte. Und hier stellte man fest, das der Einfluss des Manetfeldes und kosmischer Strahlung bei all den Klimadiskussionen vernachlässigt wird. Ein bevorstehender Polsprung könnte dabei weitaus gefährlichere Auswirkungen haben, so die Fachleute.

Das Erdmagnetfeld wandert

Die Erde erlebte schon viele Polsprünge. Geologen fanden heraus, dass sich das Magnetfeld in Zeiträumen von 200.000 bis 300.000 Jahren umkehrt. Zuletzt soll dieses Ereignis vor 780.000 Jahren gewesen sein. Der magnetische Nordpol der Erde wandert und zwar mit zunehmender Geschwindigkeit. Dies berichten Geowissenschaftler der US-Raumfahrtbehörde Nasa. Waren es Anfang des 20. Jahrhunderts noch rund 16 Kilometer pro Jahr, so bewegt sich der Pol heute mit 55 Kilometern pro Jahr in Richtung Nord-Nord-West. Die Messungen der NASA deuten darauf ebenfalls hin, das eine Umkehr des Magnetfelds bevorsteht, was bedeutet, das der magnetische Südpol zum Nordpol wird und umgekehrt.

Früher glaubten die Geologen, dass eine Polumkehr mehrere Tausend Jahre dauern würde. Doch eine Umpolung kann weit aus schneller geschehen: So wurden 1995 im US-Staat Oregon in Millionen Jahre alten Lavaströmen Spuren von Geologen gefunden, die sogar eine Drehung des Magnetfelds um sechs Grad pro Tag hindeuten. In der Praxis könnte das bedeuten, so die Geologen, das eine Umpolung sogar nur in einem Monat geschehen könnte. An einer anderen alten Fundstelle fand man Spuren, das einen Polsprung innerhalb von vier Jahren abzeichnete.

Das Magnetfeld schützt uns in erster Linie vor kosmischer Strahlung, die normalerweise zu einem großen Teil vom Magnetfeld abgelenkt wird. Experten gehen davon aus, das bei Verschiebung der Magnetpole auch die Windsysteme beeinflusst werden könnten und das berücksichtigt werden sollte, das die Sonne seit über 8.000 Jahren nicht mehr so aktiv ist wie heute. Es wird nicht ausgeschlossen, das zunehmende Sonnenaktivität und ein Polsprung mit zeitweise abgeschwächten Magnetfeld das Klima anheißen könnte. Viele Forscher sind sich noch uneinst, welche Folgen ein Polsprung tatsächlich hätte, doch gehört dies unbedingt auch zum Klimawandel.

Bildnachweis:
  • Beispielfoto: Erdmagnetfeld: Copyright: NASA

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Schlüsselwörter: Polsprung | Magnetfeld | Erdmagnetfeld | kosmische Strahlung
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