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Antigravitation - leicht wie eine Feder

Wie Innovationen unsere Zukunft verändern III

Symbolbild: Anti-Gravitation
Symbolbild: Anti-Gravitation
Bisher ist es die einzige Möglichkeit, das z.B. ein Raumschiff der Anziehung der Erde, der Gravitation, entgegenzuwirken, durch den chemischen Antrieb bzw. Rückstoß. Diese Antriebsart verbraucht dabei eine ungeheure Menge Energie gegenüber dem Objekt, das die Erde oder einen Planeten verlassen soll. Schon lange bevor die weltweit erste funktionsfähigen Großrakete, die deutsche Rakete Aggregat 4 mit Flüssigkeitstriebwerk, den Boden verließ, gab es Science-Fiction Autoren, die sich Gedanken machten, durch einen Antischwerkraft-Antrieb die Erde und jeden anderen Planeten mit Leichtigkeit zu verlassen. Auch findet man u.a. in den altindischen Mythen, wie dem Veda, dem Mahabharata oder Ramayana, Beschreibungen über Flugobjekte die mit Leichtigkeit und mit einer unsichtbaren Kraft in den Himmel flogen. Diese Idee, einen leichteren Weg zu finden, die Anziehung der Erde so zu überwinden und damit interstellare Flüge einzuleiten, hatte schon viele Wissenschaftler beschäftigt, und vergessen wir nicht Nicolai Tesla. Antigravitation oder Antischwerkraft ist eine Gegen-Kraft zu Gravitation. Wenn es gelänge genügend Antigravitation zu erzeugen, wäre es möglich das ein schwerer Körper oder Raumschiff, gegenüber z.B. den altertümlichen chemischen Antrieben von Raketen, praktisch schon vom Boden aus die Schwerkraft überwinden kann, um in den Weltraum zu aufzusteigen. Eine zweite zusätzliche Einsatzmöglichkeit ist ein Antigravitatitations-Feld, ein Art Energie-Schutzfeld, das Raumschiffe schützen soll, aber auch am Boden zivile und/oder militärische Objekte schützen kann, das ebenfalls schon oft in der Science-Fiction aufgegriffen wurde. Dies ist nicht mit Levitation zu vergleichen oder zu verwechseln, wobei hier ein Objekt mithilfe einer erzeugten Kraft, sei es durch Druckluft, Schallwellen, Magnetismus oder Laserlicht, erzeugt werden kann, praktisch über das Kraftfeld schwebt. Auch sind die Antriebsmöglichkeiten von Satelliten andere, weil diese ja schon die Schwerkraft der Erde mittels chemischer Raketen-Antriebe verlassen haben. Doch wie weit ist die Antigravitations-Forschung, die ja teilweise von konservativen Forschern immer noch als Science-Fiction angesehen wird?

Energieschild - Boeing patentiert Plasma-Schutzschild

In diversen Weltraum-Spielfilmen sieht man Raumschiffe, die durch einen Energieschild oder Kraftfeld gegen kosmische Strahlung, kollidierende Asteroiden und sogar gegen Strahlenwaffen geschützt werden, solange die notwendige Energie dazu aufgebracht werden kann. Auch die Visionen, ein Objekt, eine Stadt, einen ganzen Mond oder Planeten mit einem Schutzschild zu umgeben, scheint noch in weiter Ferne. An solchen einen Schutzschild sind nicht nur frei denkende und innovative Forscher interessiert, sondern natürlich auch noch mehr das Militär und staatliche Organisationen wie die NASA. Professor John Slough und sein Team von der Universität von Washington in Seattle arbeiten seit vielen Jahren im Plasma Dynamics Lab an die Möglichkeit, um zukünftige Raumschiffe besser gegen kosmischer Strahlung so zu schützen, das eine Blase aus gasfömiges Plasma erzeugt wird, die das ganze Raumschiff umgibt und schützt. Funktionieren soll das folgendermaßen: Die Aussenhülle des Raumschiffes wird mit ein unter Spannung stehendes supraleitendes Metallgitter umgeben, und eine Hochspannungsquelle, bestehend aus Wasserstoffgas, worin die geladenen Bausteine Protonen und Elektronen zerlegt werden und dann Plasma erzeugen, welches um das Raumschiff herumgeleitet wird und ein Magnetfeld bilden. Das schwere Metallgitter müsste im Orbit montiert werden, solange es keine leichteren Legierungen mit gleichen Eigenschaften gibt. Kombiniert werden soll das mit einem Plasma-Antrieb, um den verbrauchten Treibstoff für den Schild zu recyclen. Sicherlich wird das noch einige Zeit dauern, jedoch wird der Magnetoplasmadynamischer Antrieb von verschiedenen Raumfahrtnationen auch schon erprobt.

Vor gut einem Jahr hatte Boing seinen Plasma-Schutzschild bzw. elektromagnetischen Schutzschild (method and system for shockwave attenuation via electromagnetic arc), daher der Bezug zu Antigravitation, patentieren lassen, wobei Russland und China über ähnliche Systeme verfügen sollen. Dieser Schutzschild hat aber zunächst einen rein militärischen Charakter. Dieser Schutzschild hat die Aufgabe, Druckwellen, die durch Explosionen entstehen, abzulenken/abprallen zu lassen, wie z.B. Geschosse, Trümmer und Raketen. Hochrangige Militärs bezeichnen das auch als Waffensystem der 6.Generation, die Zeit der Energiewaffen. Von der Funktionsweise messen und erkennen Sensoren frühzeitig ankommende Druckwellen oder eine Rakete, wodurch ein starker Generator durch ionisieren der Luft ein Plasmafeld zwischen dem Ziel und der Explosion erzeugt. Dadurch werden die Druckwellen oder ein Objekt reflektiert und in eine andere Richtung abgelenkt, als wenn es abprallt. Dieser Art Puffer verhindert, das das Ziel beschädigt wird. Weil Personen, die innerhalb des aktivierten Plasmafeldes kaum was nach aussen erkennen können, arbeitet man daran, die Reaktionsgeschwindigkeit so gering wie möglich zu halten. Experten gehen davon aus, das die militärischen Systeme in den USA und Russland schon Prototypen mit Erfolg getestet haben. Zukünftige Energieschilde sind also schon in der Entwicklung. Bleibt zu hoffen, ob dadurch auch zivile Objete wie Häuser bei einem Orkan geschützt werden könnten?

Antigravitation - Geheime Entwicklungen

Wegen Geheimhaltungen, Desinformationen, künstlichen Verschwörungstheorien und militärischem Kalkül ist es sehr schwer einzuschätzen, wie weit in Wirklichkeit die möglichen technischen Entwicklungen schon waren und sind, trotz der Masse an Informationen und Desinformationen. Ein Magnetfeld Disruptor (Idee aus Deutschland 20er Jahre), der in der Lage ist, mit ungeheurem Druck supraleitendes Plasma, auf Quecksilber basierend, den Effekt der Antigravitation zu erzeugen, ist also nicht neu. Die vage Glocke, eine deutsche Entwicklung der Anti-Gravitation aus dem II Weltkrieg, soll es tatsächlich gegeben haben haben. Auch gab es fensterlose dreickige und runde Flugobjekte ohne Triebwerke, die am Ende des II Weltkrieges im Raum Böhmen gesehen wurden. Hatten diese schon Anti-Gravitation? Eines dieser deutschen Flugobjekte soll transportfertig am Freudenauer Hafen/Winterhafen in Wien inklusive Druckraumanzug entdeckt und durch die Amerikaner abtransportiert worden sein. Es wurde zur Wright Patterson Airforce Base in den USA gebracht worden sein. Dies soll einst ein Veteran aus den USA mal ausgeplaudert haben. Doch wie sieht es mit modernen möglichen Entwicklungen aus?

Antigravitations-Entwicklungen

Von der europäischen Raumfahrtbehörde ESA hört man, das sie sich auch mit Antimaterie-Exprimente auf der Internationalen Raumstation beteiligt, um zu klären, ob die Schwerkraft sich auf Antimaterie anders wirkt als auf gewöhnliche Materie, und zuletzt untersucht man, den Einfluss rotierender Supraleiter und superfluider Flüssigkeiten auf das über ihnen befindliche Schwerefeld. Nüchtern betrachten die ESA-Forscher diese Exprimente nicht zur Zielsetzung neuer Flugzeugantriebe. Es gibt zahlreiche Experimente namenhafter europäischer, russischer und amerikanischer Forscher, wie u.a. das Max-Planck-Institut, aber anscheinend kein ernsthafter offizieller Durchbruch für ein Raumschiff mit Antigravitations-Antrieb in Europa, dafür findet man viele Fachartikel und Anmerkungen zu möglichen Geheimprojekte in Russland und den USA.

Hat Northrop schon einen fliegenden Prototyp?

Womöglicher Favorit, wo Antigravitationsantriebe getestet werden könnte, wäre das TR-3B, das fliegende Dreieck Darkstar, das KEIN Ufo ist und das TR3-A Pumpkinseed und der Northrop Quantum Teleportation Disc, alles von Northrop. Nachdem erste Bilder im Internet auftauchten, reagierten die Behörden ganz schnell, und stellten klar, das hier nur neuartige Nuklear Antriebe getestet wurden, mehr nicht. Weitere US-Projekte sind auch der X-22A Anti-Gravity Fighter Disc von Lockheed oder das US-Patent Nr 2949550. Da hier schon der Begriff "Anti-Gravity" vorkommt, wäre es möglich, das Atomkraft die notwendige ungeheure Energie dafür liefert. Technologisch sind Atomtriebwerke kein Geheimnis mehr.

TR-3B Darkstar - Northrop, kein UFO
TR-3B Darkstar - Northrop, kein UFO
In Russland entwickelt man ebenso einen Anti-Schwerkraft-Motor von Vladimir Leonov, aber auch das russische Militär hat schon einen geheimen Prototypen. Auch kann man nur spekulieren, welche Rolle der russische Chemiker und Materialwissenschaftler Jewgeni Nikolajewitsch Podkletnow spielt, der schon 1996 von einem Durchbruch sprach. Also weiterhin viel viel Geheimniskrämerei und viele Spekulationen. Somit bleibt es abzuwarten, wann ein funtionierender Raumfahrt-Antigravitations-Antrieb der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Über chinesische Entwicklungen von Professor Yang Juan (chinesische Akademie der Wissenschaften) ist fast gar nichts bekannt.
Russischer Prototyp 1 (2.Prototyp ist Schwarz)
Russischer Prototyp 1 (2.Prototyp ist Schwarz)
Die Beherrschung solch einer Technologie wäre für die Raumfahrt und für zivilie Projekte revolutionär. Wir haben teilweise die Science-Fiction eingeholt. Es muss nicht heißen Wann kommt der Antigravitations-Antrieb für Raumschiffe, sondern wann wird dieser der Öffentlichkeit vorgestellt?

Bildnachweis:
  • Symbolbild: Anti-Gravitation: Coyright: Jewgeni Nikolajewitsch Podkletnow
  • Russischer Prototyp 1 (2.Prototyp ist Schwarz): Copyright: Rossijskaja Akademija Nauk, kurz RAN
  • TR-3B Darkstar - Northrop, kein UFO: Copyright: Northrop

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Schlüsselwörter: Antigravitation | Energieschild | Raumfahrt | TR-3B Darkstar | Jewgeni Nikolajewitsch Podkletnow
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