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Wirtschaft & Finanzen: Deutschland

Auch Audi streicht Job-Stellen!

Deutsche Automobilbranche schwankt in Deutschland

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Nach BMW, Ford und Daimler hat jetzt auch der Autokonzern AUDI angekündigt, viele Stellen abzubauen. Eine sehr schlechte Nachricht für die Beschäftigten bei Audi.

Jetzt wurde bekannt, das der Konzern plant, bis zum Jahr 2025 bis zu 9.500 Stellen abzubauen. Im Gegenzug will man aber auch etwa 2.000 neue Jobs in den Elektromobilität und Digitalisierung neu entstehen lassen. Das Unternehmen erhofft sich dadurch, bis zum Jahr 2029 rund sechs Milliarden Euro einsparen zu können. In erster Linie sollen zunächst ältere Mitarbeiter gehen. Dazu soll es neues, attraktives Vorruhestandsprogramm für die altgedienten Audi-Mitarbeiter geben. Weitere Jobs sollen Fluktuation wegfallen.

Im Gegenzug konnte der Betriebsrat einige Zusagen herausgehandeln. So werden bis zum 31. Dezember 2029 betriebsbedingte Kündigungen durch den Autokonzern Audi ausgeschlossen. Das Unternehmen verlängert somit die Beschäftigungsgarantie für die Audi-Mitarbeiter bis Ende 2029. Der Gesamtbetriebsratschef, Herr Peter Mosch, soll das Ergebnis der Verhandlungen zwischen Betriebsrat und Unternehmen mit folgenden Worten begrüsst haben: Die Arbeitsplätze der Stammbelegschaft sind sicher. Die Verlängerung der Beschäftigungsgarantie ist ein großer Erfolg in schwierigen Zeiten.

Nachdem Daimler schon ankündigte rund 1.000 Stellen zu streichen, Ford rund 5.000 Stellen und der Autokonzrn BMW schon ankündigte, mindestens 4.000 Stellen abzubauen, gerät die deutsche Automobilbranche ins Wanken. Dazu kommen einige Zuliefererfirmen, die ebenfalls Stellen abbauen. Bis Ende 2018 hatte die deutsche Automobilindustrie rund 833.000 Stellen. Die Jobangst macht die Runde. Bis 2030, so einige Experten, können wegen der E-Mobilität weitere 75.000 Stellen in der Motorenproduktion wegfallen, aber dafür 25.000 neue Stellen für Komponenten wie Batterien oder die Leistungselektronik entstehen. Weil E-Autos gegenüber dem Verbrennungsmotor weitaus weniger Teile benötigt, rechnet man bis zu 200.000 Stellen, die gefährdet sind.

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Schlüsselwörter: Audi | Stellenabbau | Arbeitslosigkeit | Automobilbranche | Autohersteller
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