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Unverpackt Läden - Der verpackungsfreie Einzelhandel

Verpackungsmüll - werden auch Sie ein Verpackungs-Minimalist

Screenshot- Projekt unverpackt
Screenshot- Projekt unverpackt
Wenn ich an den gigantischen oft unnützen Verpackungsmüll denke, welcher unglaubliche viele Ressourcen geradezu verschwendet, dann handle ich als Minimalist. Ob Hersteller oder Händler, es wird kaum an weniger und innovativer Verpackung gedacht. Über den Begriff Minimalismus gibt es viele unterschiedliche Ansichten, Meinungen und Prognosen, wissenschaftliche Abhandlungen und Bücher sowie viele kontroverse Diskussionen. Im Allgemeinen, so meine Auffassung, bezeichnet man Minimalismus als einen alternativen und möglichen Lebensweg gegenüber einer zunehmenden konsumorientierten und hektischen Überflussgesellschaft. Ob in heutiger oder in zukünftiger Zeit. In Kurzform könnte man es auch als vereinfachte Lebensführung bezeichnen. Versuchen Sie es doch auch mal!

Schon im alten Griechenland gab es eine dekadente Überflussgesellschaft. Eines der bekanntesten Zitate, das auch in unserer Zeit passt, stammt von griechischen Philosophen Sokrates (479 v. Chr.–399 v. Chr.): Wie viele Dinge es doch gibt, die ich nicht brauche. Passt das nicht auch in unserer Zeit, sind wir alle nicht schon zu bequem und unbedacht geworden? Wird die Sucht nach steigenden Gewinnen unseren Planeten immer schneller zerstören? Ist am Ende das System Kapital sogar schon derart dekadent geworden und außer Kontrolle? Was nützt einem oder der Menschheit unendlich viel Kapital, wenn der ganze Planet nur noch eine verdreckte Fabrik wird, und man Trinkwasser als exoisches Grundgetränk teuer verdienen muss, und das Kapital eh ungerecht verteilt ist? Ist ein kollektiver Planet und eine gerechte und nachhaltige Verteilung der Ressourcen nicht der richtige und bessere Weg!

In Deutschland produziert jeder von uns im Durchschnitt rund 600 KG Abfall pro Jahr. Das ist einer der höchsten Werte weltweit. Wir trennen und recyceln zwar, aber trotz hochgelobter Recylingquote landet doch der Großteil unserer Abfälle auf einer Deponie und werden teilweise verbrannt. Der gesunde Menschenverstand muss einem jeden sagen: Kaufe nur die Mengen, die du wirklich verbrauchst. So reduzierst du Müll und Speisereste. Die Problematik von Mikro- und Plastikmüll wird noch die nächsten Generationen, ihre Kinder und Enkelkinder, beschäftigen! Und wir alle, Unternehmer, Hersteller und Verbraucher, sind mehr oder weniger schuld!

Nach der Suche nach Gleichgesinnten und neue Ideen zum Thema kontra Verpackungsmüll, fand ich das überaus interessante Projekt unverpackt. Auf der Webseite wird das Projekt gut beschrieben:

Über Unverpackt

Unverpackt lässt sich zum einen, auf einer relativ sachlichen Ebene, mit den grauen Begriffen in der oben stehenden Wordcloud beschreiben und bedeutet in aller Kürze, dass versucht wird, Waren so verpackungsarm wie möglich anzubieten. Allerdings hat unverpackt auch noch eine andere, emotionalere Ebene. Bei einem gemeinsamen Workshop mit einer Vielzahl von Ladenbesitzer*innen kamen die orange markierten Begriffe als Antwort auf die Frage, was unverpackt ausmache. Unterstützt wird das Projekt von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH), Fachgebiet Nachhaltige Unternehmensführung in der Agrar- und Ernährungswirtschaft

Das klingt alles sehr interessant, so das ich mir mal das Netzwerk-Unverpackt auf der Webseite näher angesehen habe. Unter Beteiligte findet man die derzeitigen Projektpartner, alles Unternehmen, die sich ernsthaft mit dem weltweiten Zero-Waste-Lifestyle beschäftigen. Die Grundidee bleibt dabei, Verpackungsmüll zu reduzieren bzw. komplett zu vermeiden. Dahr werden die meisten Artikel, soweit es möglich ist, in Sammelbehälter angeboten. Hier findet man weder eingeschweißtes Gemüse, Tetrapack, Wegwerfbecher oder ähnliches. Deshalb können Kunden, die sich am nachhaltigen Konzept beteiligen wollen, viele Artikel selber abfüllen. Dazu bringen sie ihre eigenen Behälter mit. Die sollten im günstigsten Fall auch wiederverwendbare und recyclingfähige Behälter sein.

Es lohnt sich wirklich, sich die guten Konzepte der einzelnen Projekt-Partner anzusehen. Vielleicht finde Sie sogar ein Geschäft in ihrer Nähe. Der Weblink führt Sie zu diesen:

<strong>http://ww...l

OU Magazin - OU Original Unverpackt

Noch ein interessanter Hinweis auf das weiterführende OU Magazin aus Berlin. Hier werden viele aktuelle Themen zu Zero-Wast-Lifestyle, Minimalismus, Umwelt, Müllvermeidung und Ökologie aufgezeigt. Es lohnt sich wirklich dort mal für längere Zeit zu blättern.

Webseite: https://ou-magazi...

Bildnachweis:
  • Screenshot- Projekt unverpackt: Copyright: http://www.netzwerk-unverpackt.de/

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Schlüsselwörter: verpackungsfrei | Verpackungsmüll | Umweltschutz | Projekt unverpackt | Müll vermeiden
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