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Wissenschaft: Weltraum

Mondrillen - natürlich & geheimnisvoll

Die Eroberung des Mondes - Teil 6

Mondrillen 1
Mondrillen 1
Wenn Sie glauben, das der Mond nur eine öde Ebene mit Kratern ist, wissen Sie zu wenig über den Erd-Trabanten. Denn hier gibt es auch Berge, Schluchten, Dünen, vulkanische Spuren, Hohlräume und Höhlen und noch einige andere geologische Besonderheiten... oder hätten Sie gewusst, das eine Analyse des Mondbodens ergab, das es früher ein dauerhaftes Magnetfeld und einen noch flüssigen Kern gegeben haben muss...oder hätten Sie gewusst, das es pro Jahr rund 3.000 Mondbeben an 100 bekannte Stellen gibt, die auch nur wenige Kilometer gross sind, aber diese sich immer und fast genau alle 14 Tage ereignen, ist das nicht mysteriös... oder kennen Sie die den Begriff Mond-Rillen nicht...geben Sie mal das Stichwort Mondrillen unter "Bilder" ein, Sie werden mehr als staunen !

Schon im Teil Archäologie auf dem Mond hatte ich bereits über entdeckte Anomalien und unbekannte bewegende Objekte geschrieben, auch das es seid vielen Jahren einen internationalen gepflegten Fach-Wortschatz zumindest unter den Astronomen gibt, der sich mit Anomalien und womöglichen ausserirdischen oder geheimen irdischen Basen und/oder Objekten beschäftigt. Neben ungewöhnlichen geologischen Anomalien und Gravitation-Anomalien, die man auf dem Mond noch erforscht, gibt es immer noch viele entdeckte Strukturen und Objekte, die eher einen künstlichen Eindruck vermitteln, als eine ungewöhnliche geologische Anomalie, darunter auch einige der vielen Mond-Rillen. Für diesen Forschungzweig wurde der Begriff Selenologie (aus dem griechischen für Mondforschung) als Teilgebiet der Astro-Geologie geschaffen. Alternative Begriffe sind auch Lunar- oder Mondgeologie.

Mondrillen - schon in der Antike und Mittelalter beobachtet ?

Hipparchos von Nicäa, ein bedeutender Astronom seiner Zeit, (etwa 190-120 v.Chr.) hatte durch mathematische Berechnungen und mit Hilfe eines Sternenglases (Fernrohr ?) seinen berühmten Himmelsglobus erstellt. Er soll auch Beobachtungen auf dem Mond vermerkt haben: ...zu mancher Zeit kommt der Mond sehr nahe und man sieht nicht nur viele Kreise (Krater ?), sondern auch umgestürzte Säulen der Götter-Tempel (Mondrillen ?)... das Silberlicht (Mondlicht) hat dann seltsame Eigenschaften an Mensch und Getier...

Chongzhi (etwa 429 - 500) war ein chinesischer Astronom und Mathematiker, ein kaum bekanntes Genie. So berechnete er die Jahreslänge mit 365,24281481 Tage (richtig: 365,24219878 Tage), er bestimmte das Umlaufverhältnis von Erde und Mond mit 27,21223 Tagen (richtig: 27,21222), aber auch die Umlaufzeit des Jupiters mit 11,858 Jahren (richtig: 11,862 Jahre). In seinem Buch Methoden zur Interpolation, das nur noch zum geringen Teil rekonstruiert werden konnte, und seiner Zeit weit voraus war, beschrieb er ein dreifaches hohles Glas das er besass... gibt das erste Glas die Sehkraft alter Augen zurück, konnte das zweite Glas 100 Li auf einen Li verkürzen, aber das dritte Glas vermochte 1000 Li auf einen Li zu verkürzen...vielleicht ein Übersetzungfehler oder besaß er doch ein Fernrohr, denn er beschrieb auch Beobachtungen von Mond-Kanälen.

Friedrich Amann, ein deutscher Benediktiner-Mönch, Mathematiker und Astronom des 15. Jahrhunderts, vermerkte in seinen Schriften nicht nur, das er über ein Tubus telescopius (Fernrohr) verfüge, das ihm Johann Purbach (Georg von Peuerbach) schenkte, sondern beschrieb auch bemerkenswerte Beobachtungen: ... so sah ich silberne Mondseen (Krater ?) und Flüsse, die sich wie Würmer windeten (Mond-Rillen ?) ...

Mondrillen 2
Mondrillen 2
Insgesamt bleibt weiterhin der Eindruck, das das Wissen in der Antike weiterhin unterschätzt wird, und es nicht ausgeschlossen werden kann, das man zumindest schon viel früher Fernrohre kannte !

Mond-Rillen - eine ideale geologische Struktur für Bauvorhaben ?

Nach den bisherigen heutigen Forschungs-Ergebnissen, sofern alle veröffentlicht wurden, unterscheidet man zwei Arten von Rillen-Typen, die durch zwei völlig verschiedene geologische Prozesse entstanden sein sollen: Gerade Rillen durch geologische Störungen, wie auch ähnliche tektonische Gräben und Grabenbrüchen auf Erde entstehen. Davon sind einige sogar mehrere 1000 Meter breit, hunderte von Kilometern lang und können eine Tiefe bis zu 400 Metern erreichen. Grosses Kopfzerbrechen bereiten den Forschern trotzdem einige gerade Rillen, die von Kratern zum Teil strahlenförmig weg verlaufen. Sie dürften eigentlich in dieser Struktur gar nicht existieren bzw. sind in dieser Form doch schon außerirdisch. Gewundene Rillen gehen wahrscheinlich auf Mond-Vulkanismus zurück, so das es sich hier um bis zu mehre 100 Kilometer langen Lava-Röhren handelt, deren Decke aber auch abschnittsweise komplett eingestürzt sind. Es gibt schon Überlegungen neuerer Zeit, solche hohlen Rillen auch als ideale Ergänzung für Mond-Bauprojekte zu nutzen, auch wenn solche zukünftige Vorhaben bei einer Mond-Besiedlung nicht neu wären.

Rima Gärtner - Ziel deutscher Mondlandung
Rima Gärtner - Ziel deutscher Mondlandung
Das für 1947 gedachte zivile deutsche Mondprogramm 2 war da recht unbefangen mit seinen Ideen, aber auch wissenschaftlich-gedanklich um Jahrzehnte voraus. So plante man tatsächlich u.a. am Rima Gärtner, in der Nähe einer rund 30 Kilometer lange Rillenstruktur, für mögliche Bauvorhaben (Station, Abschussrampe, Landeplatz und Unterkünfte) zu nutzen. In der Erprobungsstelle Rechlin und Bobingen hatte man schon Berechnungen und Versuche durchgeführt, in der Annahme, das man die Bodenmaterialien des Mondes vollständig unter Beimischung von Epoxydharz (Mitarbeit von Paul Schlack ?) für eine Beton-Herstellung nutzen konnte. Statt Stahl wollte man mit speziellen Aluminiumlegierungen und Hochleistungs-Kunststoffe verwenden. Bemerkenswert bleibt die Tatsache, dass schon 1942/43 Herman Oberth, Werner von Braun, Eugen Sänger und Walter Dornberger eine bemannte deutsche Mondstation favorisiert hatten. Die Rolle von Viktor Schauberger bleibt dabei spekulativ. Kühne Pläne zu neuartigen Raumtransportern soll es gegeben haben, ebenso die Idee, aus Mondstaub und Mondgestein als Baumaterial für eine Mondstation zu verwenden. Dazu wurde ein spezieller Harz entwickelt. Doch alle Aufzeichnungen, sollte es sie überhaupt gegeben haben, verschwanden mit der Operation Overcast.

Die heutigen technischen Möglichkeiten sind natürlich kein Vergleich zu damaligen Zeiten. Das Thema Mond-Basis ist jedoch ein alter Menschheitstraum und bekannten SciFi-Autoren wie u.a. Jules Verne oder Arthur C. Clarke machten sich Gedanken darüber wie auch andere Autoren. Georges Méliès machte 1902 den bemerkenswerten Film Die Reise zum Mond. Natürlich gab es auch schon früher ernsthafte wissenschaftliche Überlegungen, wie u.a. von Hermann Oberth und Konstantin Ziolkowski, aber auch anderen Wissenschaftlern. Technisch gesehen wäre der Bau einer kleinen Mondstation schon ab den 70er Jahren möglich gewesen, nach einem ähnlichen Verfahren wie schon Jahre davor geplant, absurd, oder wurde es schon vielleicht im Geheimen gebaut ?

Gigantisches Netz von Furchen und Rillen

Nach allen bisherigen wissenschaftlichen Auswertungen und Messungen, sowie den neueren Mond-Kartografie durch Satelliten verfügt der Mond über ein gigantisches Netz von Furchen und Rillen, so das zumindestens einst ein intensiver Vulkanismus stattgefunden haben muss. Die Größe der Furchen und Risse werden auf (bisherige) über 1.000 km Länge gemessen. Die Größe der Rillen werden auf bisherige über 4.500 km Länge, und die Rillengruppen haben eine Dimension von über 6.000 km Länge ! Viel Arbeit für zukünftige Mondforschungen bzw. für die zukünftigen Mond-Geologen (Selenologen).

Solche Lava-Röhren können grosse Dimensionen erreichen, so gibt es auf der Erde Lava-Röhren von bis zu 30 Meter Breite und 15 Meter Höhe, aber alle erreichen nicht die Dimensionen wie auf dem Mond, wo es viele mit über 100 Kilometer Länge gibt, die grössten sogar mit einer Länge 250 -300 Kilometer Länge. Von der Struktur her sind solche Röhren stabil bzw. können mit weitaus weniger Material-Aufwand zu künstlichen und bewohnbaren Tunnel stabilisiert werden, als wenn man neue Tunnel bauen müsste.

Unter Berücksichtiung der Dimensionen und dem Alter könnten also solche Rillen schon vor langer Zeit von einer ausserirdischen Zivilisation, einer irdischen Vor-Zivilisation, oder in jüngerer Zeit sogar vor, während und nach der 60er Jahren als Bestandteil von Bauprojekten auf dem Erdtrabanten gedient haben - natürlich hypothetisch !

Und noch ein kleiner Hinweis zum Schluss: Auf dem Marsmond Phobos und auf dem Plutomond Charon gibt es auch überraschenderweise Rillen, die aber selbst konservative Wissenschaftler noch als mysteriös bezeichnen... nach dem Motto, was nicht sein kann, existiert nicht, aber Phobos zeigt einem das Gegenteil... eine Anomalie, ausserirdischer Ursprung oder doch vulkanischer Ursprung ? Wenn es einmal eine Mond-Archäologie gibt, sollte man diese Rillen als erstes untersuchen, denn sie sind geradezu einladend, dort eine Reihe von Basen, praktisch unsichtbar, miteinander zu verbinden.

Bildnachweis:
  • Mondrillen 1: Copyright: NASA
  • Mondrillen 2: Copyright: NASA
  • Rima Gärtner - Ziel deutscher Mondlandung: Copyright: Wikipedia

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Schlüsselwörter: Mondrillen | Mond | Mondbesiedlung | Außerirdische | Mond-Vulkanismus
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