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Politik: Deutschland

Kampfpanzer Leopard 2 A7V

Bundeswehr erhält Upgrade für 101 Leopard´s

Präsentation Leopard 2 A7V
Präsentation Leopard 2 A7V
Seitdem die Bundeswehr materiell und personell stark abrüstete, die Pannenserie bei neuen Rüstungsgüter peinlich öffentlich wurde und bei Auslandseinsätzen notwendiges Material einfach nicht vorhanden war oder ausgeliehen werden musste, machen sich europäische Sicherheits- und Verteidigungsministerien zu Recht auch 2019 Sorgen um den möglichen deutschen Beitrag im Verteidigungsfall. Die dazu aufgedeckten Ausrüstungsmängel und das katastrophale Fehlen ausreichender Munitionskapazitäten bezweifeln insgesamt eine ausreichende Unterstützung der Bundeswehr, um im NATO-Bündnisfall kraftvoll zu agieren. Gegenüber den starken NATO-Partnern Großbritannien, Frankreich und Polen kommen mit Abstand erst die NATO-Partner Italien, Deutschland und Spanien. Derzeit wäre Deutschland im Verteidigungsfall nicht einmal ohne externe Hilfe fähig, eine robuste Landesverteidigung aufzustellen.

Die Schuld daran wurde schon in den Medien veröffentlicht: Verteidigungsminister mit krassen Fehlentscheidungen und Fehleinschätzungen, Abschaffung der Wehrpflicht und ein vermodertes Beschaffungswesen. Laut NATO und 2+4-Vertrag dürfte Deutschland eine Truppenstärke von maximale Stärke von 370.000 Mann haben. Warum hat man die Bundeswehr derart kaputt geschrumpft? Die Bundeswehr ist ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft und die Soldaten und Soldatinen machen eine guten Job!

Neue Logo der Bundeswehr
Neue Logo der Bundeswehr
Doch zur Ausrüstung: Während die Beschaffung des Schützenpanzers Puma zur Lachnummer wurde, erhält nun die Bundeswehr den ersten modernisierten Kampfpanzer Leopard.

Der Kampfpanzer Leopard 2 A7V

Vorab: es sind keine fabrikneuen Panzer sondern Upgrade´s von Vorgängermodellen.

Am Dienstag hatte die Firma Krauss-Maffei Wegmann (KMW) die ersten zwei Leopard 2 A7V ausgeliefert. Einen an die Bundeswehr und einen an die dänischen Streitkräfte. Laut Planung sollen bis 2023 der deutschen Armee insgesamt 104 modernisierte ältere Modelle (Leopard 2 A6M, A2 und A6) als 2 A7V übergeben werden. Bis 2023 hätte dann die Bundeswehr insgesamt 328 schwere Kampfpanzer. Alle hätten dann ein neues Zielsystem, neue Funkgeräte sowie modifizierte Feuerleitrechner und weitere Verbesserungen. Der Buchstabe V steht für Verbesserung. Mit 62 T ist der A7V rund 12 T schwerer als der modernere russische Kampfpanzer T-14-Armata. Die Entwicklung von unbemannten Panzerdrohnen und neuen leichten Kampfpanzern gehört eher die Zukunft als schwere Panzer. Und: die Bundeswehr verfügt über kein Transportflugzeug für einen einzigen neuen Leopard. Der A400M schafft gerademal 37 T.

Bildnachweis:
  • Neue Logo der Bundeswehr: Copyright: Bundeswehr
  • Präsentation Leopard 2 A7V: Copyright: Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG

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Schlüsselwörter: Leopard 2 A7V | Bundeswehr | Kampfpanzer | Rüstung
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