Wissenschaft: Sonstiges

Gab es den Homo sapiens schon vor Millionen Jahren ?

Menschen hatten Kontakt mit Dinosaurier
17.10.2019 16:47:46 eingesandt von Wilfried Stevens für OnlineZeitung 24.de

Buch von Hans-Joachim Zillmer
Buch von Hans-Joachim Zillmer
Hätte es die Evolutionstheorie schon vor 1770 gegeben, so hätte sie sicher ei­ne tiefe Wunde von vielen Millionen Jah­ren. Aber wie wir wissen, wurde der erste Fund von Saurierknochen 1770 in Hol­land ge­macht, und nicht Darwin, sondern Ge­or­ges de Cuvier machte sich bereits Ge­dan­ken über die Evolutionstheorie - ohne Zwei­fel waren die Dinosaurier einst die Krö­nung der Entwicklungsgeschichte der Er­de. Obwohl es heute zahlreiche The­o­ri­en über ihr Aussterben gibt, ist das Rät­sel noch nicht gelöst. Zahlreiche Wissen­schaft­ler, Autoren und Untersu­chungen be­glei­ten dieses Thema.

Adrian J. Desmond, Autor des Buches „Das Rätsel der Dinosaurier“, machte sich fol­gende Gedanken:

Säugetiere gab es be­reits im Trias, vor 190 Millionen Jah­ren. Sie waren je­doch während der gan­zen ersten 120 Millionen Jahren ihrer Exi­stenz eine un­terdrückte Klasse, unfä­hig, einen Fleischfresser von mehr als Kat­zengröße und einen Pflanzenfresser von mehr als Rattengröße hervorzubrin­gen. Weshalb blieben sie so lange Zeit der­artig klein? Was hielt die Mehrzahl fest auf dem Entwicklungsstand winzi­ger, spitzmausartiger Insektenfresser, die sich nur im Schatten der Dunkelheit ins Freie wag­ten und tagsüber Zuflucht in Erd­lö­chern suchen mussten? Wieso trat nicht gleich eine Verzweigung in die man­nig­fal­ti­gen Formen ein, die wir heute kennen?

Warum lebten im Jura keine Elefanten und Wale, in der Spätkreide keine Säbelzahntiger? Wie kam es, dass der Mensch nicht schon vor 100 Millionen Jahren auf dem Mond landete? - Die letzte Frage sollten wir nicht außer acht lassen! Vielmehr bringe ich die Frage rein, ob der letztere Gedanke nicht womöglich eine Antwort auf viele Fragen sein könnte ...

Zum Rätsel der oder die Katastrophe/n gibt es einheitliche Gedanken verschie­de­ner Autoren. Adrian J. Desmond:

Die Ver­heerung wird noch unbegreif­licher durch die Tatsache, dass es die minderen Le­bensformen des Erdmittelal­ters waren, die überlebten. Die größten Verluste er­lit­ten jene Tiere und Pflan­zen, die im Mesozoikum eine Blütezeit erlebt hatten. Dar­unter waren die Dino­saurier, eine der er­folgreichsten Tiergruppen, die je die Er­de bevölkert hat­ten. Wie kam es, dass so unterschied­liche Lebensformen wie Dino­saurier und Am­moniten, Paddelech­sen und Flugsau­rier, viele Plankton­gruppen und zahlreiche Landpflanzen sämtlich zur sel­ben Zeit in dem an­scheinend um­fas­send­sten Massen­sterben der ganzen Er­de un­ter­gingen?

Zu oft wird vergessen, dass nicht nur die Dinosaurier ausgestorben sind, son­dern viele andere Lebensformen. Bis heu­te weiß man nicht genau, ob die Katastro­phe in­ner­halb weniger Tage oder meh­re­rer hun­derttausend Jahre geschah. War es vor einigen Millionen Jahren oder erst vor ein paar Zehntausenden Jahren ?!

Wie erklärt sich das Verschwinden der Fisch fressenden Pterosaurier aus der Luft, der Maas- und Paddelechsen aus dem Meer, dem kleinen säu­ge­tier­ja­gen­den Di­no­saurier vom Festland, ganz zu Schwei­gen vom Erlö­schen zahlloser an­de­rer Lebensformen? Wieso über­leb­ten die Säu­getiere, die Krokodile und die hoch empfindlichen Vögel, die doch al­le dem Ver­derben ge­nauso ausgesetzt wa­ren wie die Sau­rier?!

Niemand sollte behaupten, es habe an der Plumpheit oder Dummheit der Saurier gelegen. Die bisherigen Untersuchungen haben ergeben, dass die Dinosaurier anscheinend doch Warmblüter hervorgebracht haben, und dass z. B. der Koloss Tyrannosaurus Rex, einer der größten Fleischfresser aller Zeiten, eine Kraftmaschine war und Geschwindigkeiten von 50 km/h erreichte, und das bei mehreren Tonnen Gewicht. Weiterhin gab es relativ sehr intelligente Saurierarten, wie den Dromaeossaurus und den Stenonychosaurus, die beide mit Erfolg Säugetiere jagten und mindestens die Intelligenz von Straußen besessen haben sollen. Sie waren nicht nur den damaligen Säugetieren, vielmehr auch allen anderen Saurierarten an Intelligenz überlegen! Wer weiß, vielleicht hätten sie sich die Erde untertan machen können.

Aber was ist mit dem Menschen?

Uns sind die Drachenlegenden bekannt, die ur­zeitlichen Skulpturen und Höhlen­zeich­nun­gen, die einen Kontakt zwi­schen Men­schen und Sauriern widerspiegeln, weiter fand man Werkzeuge und Men­schen­kno­chen, eingebettet in Kohle­schichten, das selbst den konventionell­sten Geologen auf­horchen lassen müsste. Vergessen wir nicht die „Urängste“, sie sind uns noch heu­te geläufig. Und nicht zu vergessen die uns wohlbekannten Fußspuren von Men­schen, die es eigent­lich nicht geben dürf­te, da es in der geologischen Schicht, in der sie gefun­den worden sind, keine Menschen gege­ben haben dürf­te. Hatte der frühe Mensch etwa Kon­takte mit Dinosauriern gehabt, sie viel­leicht sogar gejagt?

Was ist mit den mysteriösen Tonfiguren die vor 4.400 bis 4.700 Jahren von Menshcne in Mexiko angefertigt wurden. Vorher hatten Sie die Vorlagen oder hatten Sie Dinosaurier gesehen?!

versteinerter Finger - 100 Millionen Jahre alt
versteinerter Finger - 100 Millionen Jahre alt
Der als ziemlich kritisch eingestellte Wis­senschaftler und Autor Carl Sagan (der inzwischen verstorben ist) mach­te sich ebenfalls Gedanken dar­über:

Das jüngste Fossil eines Dino­sauriers ist et­wa 60 Millionen Jahre alt. Die Fami­lie des Menschen (nicht die Gattung Homo) ist einige zehn Millionen Jahre alt. Kann es menschenähnliche Geschöpfe ge­geben haben, die tatsäch­lich dem Tyran­no­sau­rus Rex begegnet sind? Kann es Dino­sau­rier ge­geben ha­ben, die der Ver­nichtung in der späte­ren Kreidezeit ent­gingen? Könn­ten die eindrucksvollen Träume und die heuti­gen Ängste vor „Ungeheuern“ nicht Überbleibsel einsti­ger Reaktionen auf „Drachen“ sein?

Die Vermutung rückt näher, der Mensch könnte weitaus älter und ein Nach­bar der Dinosaurier gewesen sein. Sind die Urängste vielleicht die letzten Über­bleibsel davon? - Selbst Darwin frag­te sich: Könnten wir nicht anneh­men, dass die vagen, doch realen Ängste von Kindern, die von Erfahrung ganz un­abhängig sind, ererbte Wirkungen wirk­licher Gefahren und tiefster Aber­glau­ben alter, wilder Zeiten sind? Es lie­ße sich recht gut mit dem vereinba­ren, was wir über die Weitergabe von früher hoch entwickelten Merkmalen wissen, dass diese in einer früheren Peri­ode des Le­bens auftreten und später verschwinden - wie die Kiemenspalten in der menschli­chen Embryoentwick­lung.

Auch Karl F. Kohlenberg stellt Fra­gen auf: Ich frage mich manchmal, ob un­sere My­then über Gnome, Trolle, Rie­sen und Zwer­ge nicht vielleicht eine geneti­sche oder kulturelle Erinnerung an jene Zeit sein könnten.

Dass die Evolutionstheorie am Wanken ist, ist nichts Neues. Da gibt es die be­kann­ten spektakulären Fußabdrücke, wo der Mensch mit dem Saurier zusammen­kommt, da gibt es die Malereien und Skulp­turen von Sauriern, Drachenlegen­den und andere Mythen. Auch sind viele Tierarten, die seit Jahrmillionen ausge­stor­ben galten, wiederentdeckt worden. So u. a. der Quastenflosser, der Schlamm­sprin­ger und sogar Nachkommen von Tri­lo­biten. Ferner wurden viele Ur­tie­re vom Men­schen ausgerottet, so der Moa, des­sen Eier einen Umfang von drei Me­tern hat­te. Weitere Funde werden sicher noch fol­gen. Welche Rolle spielte der Mensch in der Entwicklungsgeschichte? Kamen wir wirklich erst fünf vor zwölf?

300 Millionen Jahre altes Aluminium-Zahnrad?
300 Millionen Jahre altes Aluminium-Zahnrad?
Wir sollten nicht nur das Wahrscheinlichste annehmen, sondern auch das Unwahrscheinlichste nicht außer acht lassen! Es könnte sich zum Schluss her­aus­stel­len, dass es tatsächlich die über­lieferten Zeit­alter gab! Ich kann mich nur einem Zi­tat von Carl Sagan anschlie­ßen:

Das Nicht­vorhandensein von Bewei­sen ist jedoch kein Beweis für das Nicht­vor­han­den­sein.

Der letzte Aspekt ist die Angst vor der Anomalie. Der konventionelle, auf ein Fach­gebiet fixierte Forscher neigt zu die­ser Reaktion, wenn er neuem Beweis­ma­terial gegenübersteht, das nicht in sein Weltbild passt. Wie die Geschichte je­nes Meeresbiologen, den man eines Ta­ges eine ihm unbekannte Seemuschel in die Hand gab. Ihre bloße Existenz drohte sein gesamtes Lebens­werk über Klassifi­ka­tionen zu zerstö­ren, er hätte von vor­ne anfangen müs­sen. Als er die Fol­gen be­dachte, die sich für ihn aus die­sem Fund ergaben, wuchs seine Angst. Er sprang schließ­lich auf und zermalmte die Mu­schel mit dem Fuß. „Bitte“, sagte er, „sie exi­stiert nicht!“

Dies ist leider kein Einzelfall, sondern die normale Reaktion der heutigen Wis­sen­schaftler, die zum überwiegenden Teil an den festgeschriebenen „Erkennt­nis­sen“ kleben und alles ignorieren, was nicht in ihre Lehrmeinung passt. Zum Glück gibt es auch Wissenschaftler, die mit offenen Augen und Ohren leben. An ih­nen liegt es, die eingestaubten wis­sen­schaft­lichen Glaubensgrundsätze zu enttarnen.

Buchtipp:

Irrtümer der Erdgeschichte von Hans-Joachim Zillmer

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