Wissenschaft: Weltraum

Wurde Observatorium von Außeridischen gestört ?

Russisch-deutsches Observatorium steht vor Rätsel
10.10.2019 22:08:41 eingesandt von Wilfried Stevens für OnlineZeitung 24.de

Spektr-RG-Programm
Spektr-RG-Programm
Am 21.Juni 2019 startete eine russische Proton-M-Trägerrakete vom Weltraumbahnhof im kasachischen Baikonur, um den russischen-deutschen Satelliten Spektr-RG ins Weltall zu transportieren. Es ist eines der spektakulärsten Forschungsprojekte der Röntgenastronomie. Die wesentlichen wissenschaftliche Instrumente am Satelliten ist ein deutsches und ein russisches Röntgen-Teleskop neuester Bauart weltweit. Das deutsche Röntgenteleskop eROSITA wurde vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) in Deutschland gebaut. Das russische Hochenergie-Röntgenteleskop ART-XC und das Raumfahrzeug selbst wurden unter der Leitung des Instituts für Weltraumforschung der Russischen Akademie der Wissenschaften (IKI RAN) gebaut. Ihre Aufgabe ist es eine detaillierte Himmelskarte aus Röntgenstrahlen zu erstellen. Eine so durchgeführte detailliertere Kartografierung von Röntgenquellen ist viel genauer als sie mit bisherigen Teleskopen möglich sind.

Das russische-deutsche Forschungsteam hat dabei sehr ehrgeizige Pläne. Sie erhoffen sich rund 100.000 Galaxienhaufen, eine Millionen Sterne und ca. drei Millionen Schwarze Löcher auf ihrer 3D-Himmelskarte übertragen zu können. Weiterhin wollen Sie das Rätsel der Dunklen Energie näher kommen. Insgesamt wird es eine vierjährige Hauptmission sein, mit acht vollständigen Himmelsdurchmusterungen durch eROSITA geplant. Danach soll ART-XC zweieinhalb Jahre lang ausgewählte Objekte und auch unbekannte Regionen untersuchen. Dunkle Energie ist keine Science-Fiction mehr, sondern es wird angenommen, das es eine noch unbekannten und mächtige Energieform ist die man auch als Vakuumenergie bezeichnet. Doch man steht noch am Anfang der Forschung. Daher erhofft man sich neue Erkenntnisse durch das Weltraum-Observatoriums Spektr-RG. Seit Ende September 2019 fliegt das Observatorium rund 1,5 Millionen Kilometer außerhalb der Erdbahn in der Nähe des Lagrange-Punkts L2 des Sonne-Erde-Systems.

Spektr-RG
Spektr-RG
Unbekannte Kraft verändert Einstellungen der Röntgen-Teleskope

Am 8.Oktober 2019 meldeten die Forscher einen völlig unerwarteten Zwischenfall, mit dem man weder gerechnet hätte noch erklärt werden könnte. Beim kartografieren des Weltraums durch eROSITA waren plötzlich viele Einstellungen des russisch-deutschen Weltraum-Observatoriums wie von einer unbekannten Kraft, so der Ausdruck der Forscher, verändert worden. Bei der sofortigen Überprüfung konnte schnell ausgeschlossen werden, das diese Veränderungen von der Erde erfolgt seien oder eine fremder Satellit oder anderes Teleskop die Ursache wäre. Auch arbeite die notwendige Software ohne Fehler, wobei es noch das weitere ungelöste Rätsel gibt, das kein Fehlerprotokoll angezeigt wurde. Die Einstellwerte waren ohne Vorwarnung innerhalb von Sekunden verändert worden, was einfach ausgedrückt bedeutet, das das Teleskop woanders schauen sollte. Die Forscher suchen weiterhin nach der Ursache und haben die Anlage teilweise stillgelegt.

UFO ?
UFO ?
Gab es einen Eingriff von Außerirdischen, um ihre Herkunft zu verheimlichen oder von einem außerirdischen Raumschiff, um nicht entdeckt zu werden? Solch eine hypothetische Frage ist gar nicht mal so abwegig. Denn dieser Vorfall erinnert an die Pionier-Anomalie, als auch die NASA offiziell von einer unbekannte Kraft redete, die die Raumsonden Pioneer 10 und 11 mit einer Abweichung von 400.000 Kilometer vom Kurs abbrachten. Bisher gibt es zwei Hypothesen für den Vorfall vom 8.Oktober: Dunkle Energie hat eine lokale Gravitationsanomalie verursacht, wobei hier aber das Weltraum-Observatorium nicht vom Kurs gebracht wurde, sondern Einstellungen urplötzlich verändert wurden. Hypothese zwei, das es ein intelligenter außerirdischer Eingriff war.

Bis uns die Wissenschaftler eine verständliche Antwort geben können müssen wir also noch Geduld haben.

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