Wissenschaft: Sonstiges

60 Millionen Jahre alter Urkontinent im Erdinnern entdeckt

Mythen versunkener Kontinente contra Plattentektonik-Theorie
21.04.2019 16:00:34 eingesandt von Wilfried Stevens für OnlineZeitung 24.de

Es mag sehr unglaublich klingen, aber uralte Mythen der australischen Aborigines und einiger Südseevölker erzählen von der ersten Zeit der Menschen, als ein ganzer Kontinent in einer schrecklichen Katastrophe von der Erde verschluckt wurde. Was als reines Märchen abgetan wurde, beschäftigt nun die Geowissenschaftler. Anhand von seismischen Daten haben Geowissenschaftler aus Asien nähmlich festgestellt, das viele unterseeische Erdbeben ihren Ursprung in der Tongaregion haben. Und nach langen Zweifeln und Messungen, kommt man zu dem Schluss, das eine uralte tektonische Platte sich dort befindet, was von Geologen als unmöglich betrachtet wurde. Die Theorie der Plattentektonik ist damit nicht mehr aktuell. Was war passiert.

Auf einer Konferenz der Japan Geoscience Union mit der American Geophysical Union in Tokio wurde erklärt, das weitere Platten unter der Eurasischen und der Australischen Platte liegen. Nach den bisherigen seismischen Daten befindet sich in einer Tiefe von 410 bis 660 Kilometer eine kontinentgroße Ur-tektonische Platte von mehreren Tausend Kilometer Durchmesser, die etwa vor 60 Millionen Jahren subduziert wurde, der Ausdruck dafür, wenn eine Platte unter einer anderen Platte geschoben wird. Verblüfft mussten die Wissenschaftler feststellen, das diese Ur-Erdplatte aber scheinbar kaum aufgeschmolzen wurde und in den Erdmantel gedrückt wurde, um wieder als Magma an die Erdoberfläche zurücktransportiert zu werden. Dies wurde bisher in der Plattentektonik-Theorie für nicht möglich gehalten. Eine weitere Ur-Erdplatte reicht von der japanischen Küste mehr als 2000 Kilometer nach Westen, sogar bis unter den Nordosten Chinas und Koreas. Auch ihr Ursprung soll vor etwa 60 Millionen Jahre zurückreichen.

Die bisherigen Ergebnisse bestätigen, das alle bekannten Modelle zur Plattentektonik nicht mehr aktuell sind, und die Entwicklung der Kontinente wahrscheinlich chronologisch und anders verlief. Manche Forscher betrachten das Erdinnere als Sandwichplanet mit unterschiedlichen Temperaturzonen, und es wird nicht mehr ausgeschlossen, das sich sogar gigantische Wassermengen im Erdinnern befinden. Dies hatte man auch schon bei einigen Monden im Sonnensytem festgestellt. Daraus könnte resultierten, das die Mythen und Legenden über untergegangene Kontinente sich bewahrheiten. Rätselhaft bleibt in diesem Zusammenhang, wieso solche Legenden und Mythen, die von einer Zeit erzählen, als es angeblich keine Menschen gab. Folglich fragt man sich: Gab es Menschen vor 60 Millionen Jahre, in der Zeit zwischen Kreide und Paläogen?! Ist es auch der Ursprung über die Legende der hohlen Erde-Agharti ?!