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Medien: Buch

UFOs, Okkultismus und Mysterien - Heute und im Dritten Reich

Neues Buch von Roland M. Horn

Titelbild/Cover.
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Eines der Kriterien, mit dem sich das neue Buch von Roland M. Horn beschäftigt, ist der Okkultismus. Der wird nicht erst seit heute allgemein als etwas Negatives angesehen und ist vor allem in religiösen Kreisen stark verpönt, da diese darin das Wirken des Satans und seiner Schergen, den Dämonen, sehen. Für viele Menschen steckt aber auch „nur“ eine unheimliche, dunkle Macht hinter dem Okkultismus, eine schwarze Magie etwa, die auch im Dritten Reich eine große Rolle gespielt hat. Vor allem Hitler, Goebbels und Göring waren hier besonders stark inspiriert.

Ein Thema, das auch viele Verschwörungstheoretiker anlockt. Und aus diesen Kreisen stammen schon die phantastischsten Hypothesen über geheime Projekte im Dritten Reich, die auf Okkultismus, Magie oder parapsychologischen Phänomenen beruhen sollen. Auch Görings erster Frau sagte man hellseherische Fähigkeiten nach, mit denen sie ihren Mann auf die eine oder andere Art beeinflusst haben könnte.

Ein weiteres Kriterium aus dem Bereich der großen Mysterien, mit denen sich der Autor im Buch beschäftigt, sind die UFOs. Für viele Menschen steht dieses Kürzel als Synonym für ein vermeintliches Raumschiff außerirdischer Besucher. Tatsächlich jedoch stammt das Kürzel aus dem englischsprachigen Raum und steht für „Unidentified Flying Object”. Es handelt sich also um ein „unidentifiziertes Flug-Objekt“ unbekannter Art und Herkunft. Um was es sich also tatsächlich dabei handelt muss im Einzelfall recherchiert werden. Theoretisch könnte natürlich schon einmal ein außerirdisches Fluggerät dabei gewesen sein. Leider gibt es bis heute keinen offiziellen und anerkannten Beweis dafür.

So manche Stilblüte hat das Thema schon hervorgebracht und am kuriosesten sind manche daraus entstandenen Kulte bis hin zu sektenartigen Vereinigungen die daraus eine „neue Religion“ machten. Gibt es eine Parallele zum Okkultismus – oder gar einen direkten Zusammenhang? Auf den Okkultismus bezogen gab und gibt es so manche (auch angebliche) Geheimgesellschaft. Zu einigen davon sollen auch Hitler und seine Schergen Kontakt gehabt haben, wie der Autor im Buch darlegt.

Der Autor untersuchte als Regionaluntersucher der GEP (Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens) auch mehrere UFO-Sichtungen. Wenn er also über UFOs schreibt, beruht dies auch auf eigenen Erfahrungswerten. Er weiß also genau, worüber er da schreibt. Dabei geht er nüchtern und sachlich an die Sache heran und lehnt keine Hypothese von vorneherein ab. Alles ist möglich und viele mysteriöse und rätselhafte Dinge könnten im Zusammenhang stehen vielleicht sogar unter dem Deckmantel des Okkultismus?

Pyramiden sind ein weiteres Thema im Buch. Es beginnt mit den hauptsächlich nur in Fachkreisen bekannten Pyramiden von Bosnien, die die ältesten in Europa, vielleicht sogar der Welt, sein sollen. Man erfährt dazu interessante Aspekte, die viele so noch nicht gekannt haben dürften. Und auch andere Pyramiden, wie beispielsweise die von Gizeh in Ägypten werden wieder durchleuchtet. Diesmal ebenso in interessanten Gedankengängen und Aspekten.

Ab Seite 91 im Buch geht es dann zum Mars. Die vermeintlichen Marspyramiden und das spektakulär erscheinende Marsgesicht wurden in der Vergangenheit ja auch schon mit den „Großen Pyramiden von Gizeh“ und der Sphinx verglichen. Beide sind auch heute noch stark umstritten und werden von der Wissenschaft als Schattenspiele und Nonsens gehalten. Aufnahmen aus dem Ende der 1990er Jahren zeigen anstelle des Marsgesichts eher „einen Schrotthaufen“ heißt es im Buch. Dennoch seien einige Merkwürdigkeiten vorhanden, die auf der Erde sicherlich ein Archäologenteam inspiriert hätten hier zu forschen. Gleichzeitig werden auch Spekulationen angeführt, wonach der Mars ursprünglich eine sauerstoffreiche Atmosphäre – und damit auch Leben besaß. Im Anschluss an den Ausflug zum Mars gibt es dann den „Rücksturz zur Erde“ wie der Buchautor mit einer Anspielung auf die frühe SF-Serie „Raumschiff Orion“ zum spektakulären UFO-Fall von Langenargen überleitet. Dieser wurde von der MUFON-CES untersucht. Der ehemalige CENAP-Mitarbeiter Henke bezichtigte den Zeugen später als kranken Alkoholiker, der unglaubwürdig sei. Roland M. Horn pflückt hier die „Ergebnisse“ Henkes auseinander und legt dar, dass sie (zumindest zum Großteil) jeder Grundlage entbehren.

Ab Seite 118 betrachtet der Autor einen UFO-Klassiker neu. Es geht hier um den Entführungsfall des Travis Walton in den USA, der am 5. November 1972 von einem UFO entführt worden sein will. Dieser Fall ist sehr umstritten und selbst Horn gibt zu, dass er ihn früher für einen Schwindel gehalten hat. Heute schreibt er, dass dies durchaus möglich sei, aber vieles dagegen spräche. Und vielleicht war es ja ein vom Militär oder einer anderen Geheimgesellschaft inszenierter Schwindel.

Die nächsten ausführlich abgehandelten und interessanten Bereiche sind die Men in Black, die immer wieder UFO-Zeugen und UFO-Forscher einschüchtern, bedrohen und massiv unter Druck setzen um ihr Erlebnis zu verschweigen oder ihre Nachforschungen einzustellen. Ein Thema, nach dem auch die bekannten SF-Filme „MIB 1 bis 3“ mit Tommy Lee Jones und Will Smith in den Hauptrollen gedreht wurden. Von da geht es zum „Fensterort St. Luis Valley“, wo sich phantastische Ereignisse verschiedenster Art häufen und eine Dame wohnt, die bereits mehr als 200 „Erlebnisse“ hatte.Nach dieser kaum zu glaubenden Episode ist das Thema der Viehverstümmelungen dran, das auch immer wieder im Zusammenhang mit UFOs erscheint. Soetwas tritt inzwischen weltweit auf und ist nicht nur auf Kühe und Pferde bezogen. Der Leser erfährt zudem, dass es nicht nur ein Phänomen der UFO-Neuzeit ist sondern dass es bereits Jahrhunderte zurückliegende Fälle gibt. Was steckt dahinter? Diese Frage kann leider auch das vorliegende Buch nicht beantworten.

Spannend geht es auch in den nächsten Abschnitten und Kapiteln mit interessanten Themen weiter. Doch auf alle noch im Einzelnen einzugehen würde den Rahmen dieser Buchbesprechung sprengen. Also, seien Sie gespannt mit welchen Mysterien Sie in diesem Buch noch konfrontiert werden…

Roland M. Horn wurde am 16.02.1963 in Erbach/Odw. geboren. Seit seiner Jugend interessiert er sich für die Rätsel dieser Welt. Der Autor schrieb zahlreiche Artikel für verschiedene Fachzeitschriften und Anthologien. Er ist stellvertretender Redaktionsleiter beim Internetportal atlantisforschung.de und lebt heute mit seiner Familie in Kleinblittersdorf an der Saar.

Roland M. Horn: „UFOs, Okkultismus und Mysterien - Heute und im Dritten Reich“; 396 Seiten, Softcover, ISBN 978-3-981836-62-2, NIBE Verlag, Alsdorf 2017, Preis: 14,95 €.

Bildnachweis:
  • Titelbild/Cover.: Verlagsbild (Deutsches Urheberrecht.)

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Schlüsselwörter: Men in Black | MIB | Pyramiden | Besucher | Religion
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