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Wissenschaft: Forschung

MIB – Der Terror in Schwarz (Teil 2)

Deutsche UFO-Forscher im Visier der MIB

MIB.
MIB.
MIB ist das Kürzel von „Men in Black“. In Deutschland werden sie „Männer in Schwarz“ oder auch „Herren in Schwarz“ genannt. Recht harmlos klingende Bezeichnungen für eine Gruppe von Personen, die eigentlich da sind um Angst, Schrecken und sogar Tod zu verbreiten. Vor allem aus den USA sind solche Berichte über MIB, die UFO-Zeugen und UFO-Forscher terrorisieren, bekannt. Aber auch in Deutschland und Österreich treiben sie ihr Unwesen…

Die MIB in Düsseldorf

In den 1970er Jahren gab es einen Anschlag auf den Düsseldorfer UFO-Forscher H. M. Alle Indizien sprechen dafür, dass auch hier die MIB ihre Hände im Spiel hatten.

Schon ein paar Tage vor dem Anschlag hatte H. M. auf der Straße vor dem Haus ein dunkles Fahrzeug gesehen. Da er dem nicht sonderlich viel Bedeutung beimaß, war er sich im Nachhinein nicht sicher, ob es schwarz oder vielleicht auch nur ein sehr dunkles Anthrazit gewesen war. In dem Fahrzeug saßen immer mindestens zwei Männer, die in schwarz gekleidet waren. Daran konnte sich H. M. noch ganz genau erinnern. Ein oder zweimal hätten es auch drei Personen sein können.

Einige Tage später, am frühen Morgen, sah er aus dem Fenster und erblickte das Fahrzeug erneut. Langsam kam ihm dieser Wagen doch etwas unheimlich vor. Er drehte sich um, um vom Fenster zum Schreibtisch zu gehen. Just in diesem Augenblick gab es einen lauten Knall, der sich anhörte wie die Fehlzündung eines Autos. Gleichzeitig fuhr unten auf der Straße ein Fahrzeug mit quietschenden Reifen an und raste davon. H. M. sah noch aus den Augenwinkeln heraus, dass es sich dabei um das ominöse Fahrzeug handelte. Eine geraume Zeit lang starrte er dem Fahrzeug hinterher, obwohl dieses bereits lange aus seinem Blickfeld verschwunden war. Beim Umdrehen ins Zimmer bemerkte er plötzlich eine Beschädigung in der Fensterleibung. Diese war zuvor definitiv nicht dort gewesen. Bei näherer Untersuchung stellte sich heraus, dass es sich dabei um ein Einschussloch handelte. Nun war klar, dass er zuvor nicht die Fehlzündung eines Autos, sondern einen Schuss gehört hatte.

Die unheimlichen Anrufe

In jenen Tagen arbeitete H. M. und der aus dem Sauerland stammende UFO-Forscher A. E. gerade gemeinsam an einem speziellen UFO-Fall. Sie bekamen beide plötzlich merkwürdige Anrufe. Der Anrufer meldete sich nicht und doch konnten sie sein schweres Atmen hören. Dies passierte jeden Tag vom frühen Abend an bis oft spät in die Nacht. Anhand ihrer Aufzeichnungen zu diesen Anrufen stellten sie fest, dass der Anrufer sie beide immer unmittelbar hintereinander angerufen hat. Auch traten bei den Telefongesprächen zwischen ihnen immer merkwürdige Knack- und Klick-Geräusche auf, die darauf hindeuteten, dass die Telefonate abgehört wurden. Die Anrufe, bei denen nur das schwere Atmen zu vernehmen war, hörten genau zu dem Zeitpunkt auf, wo sie den UFO-Fall als ungelöst einstuften und zu den Akten legten.

Anschlag auf das Auto des UFO-Forschers

Die wichtigsten Dinge und Ergebnisse zu dem UFO-Fall haben sie aus Gründen der vermuteten „Mithörer“ immer nur persönlich bei einem Treffen in der Wohnung bei H. M. in Düsseldorf besprochen. Diese Treffen fanden meistens an einem Samstag statt und dauerten bis weit nach Mitternacht. Nach einem dieser Treffen fuhr A. E. gegen 01.30 Uhr am Sonntagmorgen nach Hause. Bei etwa Tempo 180 km/h auf der Autobahn fing sein Auto plötzlich an zu schlingern. Er konnte den Wagen kaum noch in der Spur halten und bremste deshalb nur leicht ab und ließ ihn lieber ausrollen. Nachdem er auf dem Seitenstreifen zum Stehen gekommen war stieg er aus und inspizierte das Fahrzeug; insbesondere die Reifen. Er konnte nichts feststellen und die Reifen schienen auch alle genügend Luft zu haben. Also stieg er wieder ein und fuhr weiter – vorsichtshalber aber nur noch mit 80 bis 90 km/h. Alles schien wieder vollkommen normal. Von der Autobahn herunter nahm er die Ausfahrt nach Schwelm. Die Straße geht bergab und ist im Anfangsbereich von Schwelm sehr kurvenreich. In einer lang gezogenen Linkskurve passierte es dann wieder. Das Fahrzeug brach aus und drehte sich über die gesamte Straßenbreite um 180 Grad um die eigne Achse. Dabei hatte er Glück, dass um diese Zeit kein Auto auf der Straße war. Wieder hielt er sofort am rechten Straßenrand und kontrollierte alle Räder. Alles schien in Ordnung zu sein. Mit maximal 40 km/h fuhr er weiter und auch hinter Schwelm auf geraden Streckenstücken fuhr er nicht schneller als 50 km/h.

Beim dritten Problemmoment platzte plötzlich der rechte Hinterreifen, was ihn im Stockdunkeln, nur im Schein einer Taschenlampe, zwang das Reserverad aus dem Kofferraum zu holen und einen Räderwechsel zu vollziehen. Bei der späteren Begutachtung in der Autowerkstatt am folgenden Montagmorgen stellten sie fest, dass der Reifen auf einer Länge von rund 20 Zentimeter eingeschnitten war. Das hatte die Luft langsam entweichen lassen, bis es dann bei zu geringer Luft im Reifen zu dem Platzen kam. Nicht auszudenken, wenn dies bei Tempo 180 km/h auf der Autobahn passiert wäre…

Von MIB verfolgt?

Ein anderer mit H. M. und A. E. befreundeter UFO-Forscher aus Köln behauptete immer wieder von schwarz gekleideten Männern verfolgt zu werden. Das ging soweit, dass er sich manchmal richtig in eine Panik hinein steigerte. Obwohl er öfters auch mit anderen Kollegen gemeinsam unterwegs war und bei diesen Touren auch oft sagte, dass sie von diesen schwarzen Männern verfolgt würden, hat diese nie jemand anderes gesehen. Deshalb nahmen ihn seine Kollegen in dieser Beziehung auch eigentlich nie so ganz ernst. Sie hoffen allerdings, ihm damit nicht Unrecht getan zu haben…

Makabres bei Macabros

Der deutsche Science-Fiction- und Grusel-Romanautor Jürgen Grasmück (23.01.1940 – 07.08.2007) schrieb in den Jahren von 1973 bis 1983 unter dem Pseudonym Dan Shocker auch die im Zauberkreis Verlag erschienene, 125 Bände umfassende, Heftromanserie „Macabros“. Mit Erreichen des ersten dreistelligen Bandes der Reihe begann ein neuer Zyklus, in dem Grasmück auch die MIB ins Spiel brachte. Dazu hatte er sich Informationen von Peter Krassa geholt und sich von ihm zum Thema beraten lassen. Band 107 trug dann auch den Titel „Mord-Clan der Männer in Schwarz“.

Doch plötzlich verschwanden die MIB wieder aus dem Serieninhalt. Dazu schrieb Grasmück selbst in einer Leserbriefantwort, dass er vorerst „aus bestimmten Gründen“ die MIB nicht mehr ins Spiel bringen wolle. Das gab dann Anlass zu diversen Spekulationen, dass die MIB nun auch dem „Dan Shocker“ das Gruseln gelehrt hätten.

Ich verfasste dazu Ende 1982 eine Kurzmeldung für das im John Fisch Verlag in Luxemburg erscheinende ursprüngliche „Magazin 2000“, die dann in der Ausgabe 1-2/1973 (Januar/Februar) erschien. Peter Krassa, der damals ebenfalls für den John Fisch Verlag schrieb, erzählte dann Jürgen Grasmück davon, der sich wiederum „köstlich amüsiert“ haben soll, wie mir Peter Krassa später einmal auf einem AAS-Kongress erzählte. Ob wirklich die MIB hinter ihrem Verschwinden aus der Heftromanserie standen konnte nicht bestätigt werden, da sich Jürgen Grasmück meines Wissens dazu nie näher äußerte.

Auch Gerhard R. Steinhäuser ein Opfer der MIB

Wie der Wiener Journalist und Schriftsteller Peter Krassa (29.10.1938 – 11.10.2005) berichtete, wurde auch sein Schriftstellerkollege Gerhard R. Steinhäuser Opfer eines MIB-Anschlags. Steinhäuser, der sich ebenfalls, wie auch Peter Krassa mit der Thematik der Prä-Astronautik und UFO-Forschung beschäftigte, wollte zu Lebzeiten nie über die Men in Black schreiben, da er, laut Krassa, eine panische Angst vor denen hatte. Gerhard R. Steinhäuser machte mit seiner Familie (Ehefrau und seine beiden Söhne) an einem Sonntag einen Ausflug zum Hausberg von Wien, dem Kahlenberg. Seine Frau fuhr den Wagen und sie befanden sich gerade auf der Wiener Höhenstraße.

Plötzlich bemerkten die Steinhäusers eine schwere, schwarze Limousine, die mit einem hohen Tempo von hinten angerast kam. Sie überholte den Wagen der Steinhäusers und schnitt diesen dann ganz scharf. Frau Steinhäuser konnte gerade noch mit größter Mühe ein Ausweichmanöver machen und brachte den Wagen buchstäblich Millimeter vor einem steilen Abhang zum Stehen.

Gerhard R. Steinhäuser selbst, und seine beiden Söhne, sagten später übereinstimmend, dass sich in der schwarzen Limousine drei Männer befanden, die dunkle Hütte und Sonnenbrillen getragen hätten. Außerdem waren sie schwarz gekleidet und hatten bleiche Gesichter.

Der schwarze, fremde Wagen verschwand urplötzlich aus dem Sichtfeld des Opfers und wurde nicht mehr gesehen. Ähnliches passierte schon häufig in den USA. So versuchte der Fahrer eines schwarzen Cadillacs einen UFO-Zeugen mitten auf der Hauptstraße eines kleinen Ortes in Long Island zu überfahren. Das gleiche passierte auch Carl Anderson in Los Angeles.

Bildnachweis:
  • MIB.: elderly, ClipArtQueen.com. (Freie und kostenlose Verfügbarkeit.)

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Schlüsselwörter: Düsseldorf | Wien | Steinhäuser | Anschlag | Men in Black
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