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Wissenschaft: Forschung

MIB – Der Terror in Schwarz (Teil 1)

Geheimnisvolle Fremde verbreiten Angst und Schrecken unter UFO-Zeugen und UFO-Forschern

Men in Black
Men in Black
MIB ist das Kürzel von „Men in Black“. In Deutschland werden sie „Männer in Schwarz“ oder auch „Herren in Schwarz“ genannt. Recht harmlos klingende Bezeichnungen für eine Gruppe von Personen, die eigentlich da sind um Angst, Schrecken und sogar Tod zu verbreiten. Vor allem aus den USA sind solche Berichte über MIB, die UFO-Zeugen und UFO-Forscher terrorisieren, bekannt. Aber auch in Deutschland und Österreich treiben sie ihr Unwesen…

Men in Black – Der Film

Unter dem Titel „Men in Black“ kam im Jahr 1997 ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film mit Tommy Lee Jones und Will Smith in den Hauptrollen auf den Markt. 2002 gab es mit „Men in Black II“ und 2012 mit „Men in Black 3“ Fortsetzungen mit den gleichen Schauspielern in den Hauptrollen.

Das Thema und die Handlungen sind zwar an die Realität angelehnt bzw. von dieser zumindest teilweise abgeschaut, doch sind sie filmisch aufbereitet um die beabsichtigte Action und Spannung richtig in Szene zu setzen. So kontrollieren die MIB im Film die Aktivitäten zahlreicher außerirdischer Spezies auf der Erde und passen auf, dass diese nicht die ihnen zugestandene Aufenthaltszone verlassen. Hin und wieder haben sie auch gegen böse Außerirdische zu kämpfen. Personen, die sie befragen oder die Zeuge waren, brauchen im Film nicht eingeschüchtert und bedroht zu werden. Sie werden einfach „geblitzt“ und verlieren dadurch ihre Erinnerung, wobei ihnen die MIB allerdings eine neue Erinnerung mitgeben.

Men in Black – Die Realität

Dabei sehen sie doch auf dem ersten Blick so harmlos aus, denn in ihrem schwarzen Auto und mit ihren schwarzen Anzügen könnte man sie fast für Bestatter halten. Und der Beruf des Bestatters ist doch eigentlich ganz seriös und Vertrauen erweckend. Bestatter müssen ganz sensibel und einfühlsam vorgehen, wenn sie Angehörige bei einem Sterbefall beraten.

Doch nichts davon trifft zu, denn die Personen um die es hier geht, sind keine Bestatter. Sie sind die MIB, die vor allem bei UFO-Zeugen und UFO-Forschern Angst und Schrecken verbreiten, indem sie diese bedrohen und einschüchtern. Und wer nicht hören will, der muss fühlen. Er verschwindet auf nimmer Wiedersehen oder stirbt eines mysteriösen Todes, dessen Umstände nie aufgeklärt werden. Darum wurden sie in der Vergangenheit auch schon als „UFO-Terror-Agenten“ oder „UFO-Terroristen“ bezeichnet. Und der österreichische Sachbuchautor Peter Krassa nannte sie auch „Phantome des Schreckens“.

Vor allem, aber nicht nur, in den Vereinigten Staaten von Amerika waren und sind die MIB recht häufig anzutreffen. Sie treten in der Regel mindestens zu zweit, häufig aber zu dritt, auf. Nick Redfern beschreibt in seinem Buch „The Real Men in Black“ (New York 2011) das häufigste Aussehen der MIB wie folgt: Schwarze Anzüge, schwarze Krawatten, schwarze Socken, schwarze Schuhe, dunkle Sonnenbrille, Hüte im Homburger- oder Fedorastil, weißes Hemd. Eigentlich ziemlich genau, wie man sich einen Bestatter vorstellt. In den USA fahren sie zudem häufig einen schwarzen Cadillac im 1950er Stil und auf den Britischen Inseln einen Jaguar der 1960er Epoche.

Agenten der Air-Force oder einer geheimen Regierungsstelle?

In den USA geben sich die MIB meistens als Beauftragte der Regierung bzw. einer geheimen Regierungsstelle, als Angehörige des CIA oder der US Air Force aus. Und so gab es schon Fälle, wo MIB auch in einer Uniform der US Air Force auftraten. Doch wenn dies der Fall war, hat die US Air Force jedes Mal bestritten damit etwas zu schaffen gehabt zu haben. Das gleiche trifft für den CIA zu. Auch der stritt eine Beteiligung jedes Mal ab, wenn die MIB angeblich von dort kamen. Auch in anderen Ländern sind die Geheimdienste und geheime Regierungsstellen die beliebtesten Institutionen, von denen die MIB angeblich kommen.

Colonel George P. Freeman, ein Pentagon-Sprecher für das Projekt Bluebook, sagte Anfang 1967, dass die MIB, wenn sie als Regierungsagenten oder Air-Force-Offiziere aufträten ein Bundesdelikt begehen würden. Deshalb wolle man ihrer gerne habhaft werden.

In Italien wurde einmal ein UFO-Zeuge von einem Mann in der Uniform der italienischen Gebirgspolizei aufgesucht, der sich der Uniform widersprechend als US-amerikanischer Geheimagent ausgab. Er verhörte den Zeugen mehrere Stunden lang und warnte ihn anschließend ganz eindringlich davor über sein Erlebnis zu sprechen.

Die Wikipedia-Autoren schreiben zu diesen Behauptungen: „Während des kalten Krieges wurden in den USA in der Tat in Schwarz gekleidete Regierungsbeamte unterschiedlicher Behörden dazu angehalten, Zeugen angeblicher Ufo-Sichtungen aufzusuchen, um möglicherweise unerlaubt gesammeltes, für die Öffentlichkeit ungeeignetes Material zu beschlagnahmen.“ (Wikipedia: „Men in Black (Verschwörungstheorie)“)

Dieser Satz hat jedoch einige Widersprüche in sich, die eigentlich das Gegenteil belegen könnten. Zum einen schreiben die Wikipedia-Autoren von „angeblichen UFO-Sichtungen“. Warum sollten die Behörden in irgendeiner Form aktiv werden, wenn die Sichtungen nur „angeblich“, also nicht real, waren? Und wie kann jemand „unerlaubt“ Material (über UFOs) sammeln, wenn diese sich ungeniert in aller Öffentlichkeit zeigen? Außerdem – was für Material (außer Fotos und dem Zeugenbericht von etwas, dass jeder hätte sehen können) sollte dies sein? Und warum wäre dies für die Öffentlichkeit ungeeignet, wo es doch schon öffentlich war? Nein, die Methoden der offiziellen Behörden sahen anders aus. Sie dementierten und machten das Thema lächerlich. Zum Beispiel indem sie UFO-Sichtungen mit Wetterballonen „erklärten“.

Die Opfer der MIB

Bevorzugte Opfer sind einerseits die UFO-Zeugen, die solche Objekte fotografieren oder sonstige Dinge besitzen, die etwas zur Aufklärung des UFO-Phänomens beisteuern könnten. Andererseits sind es die UFO-Forscher, die diese Fälle bearbeiten und untersuchen. Vor allem aus den USA heißt es, dass schon so mancher UFO-Forscher nach den Besuchen der MIB seine Akten verbrannte und seine Arbeiten als UFO-Forscher an den Nagel hing.

In England fotografierte ein Zeuge ein UFO. Nach der Entwicklung des Fotos konnte man auf dem Foto neben dem UFO einen Mann in weißer Raumfahrermontur sehen. Auch dieser Zeuge erhielt später Besuch von den MIB. Das Foto allerdings war zu diesem Zeitpunkt schon der Öffentlichkeit bekannt und von Fotospezialisten der Polizei untersucht worden, die keine Hinweise auf eine Fälschung fanden, wie berichtet wurde.

Skeptiker, die alles bezweifeln, betrachten die Berichte über MIB, wie auch die UFOs selbst, als reine Phantasieprodukte der angeblichen UFO-Zeugen und UFO-Forscher. Sie argumentieren damit, dass diese mit solchen Geschichten nicht vorhandenes (bzw. angeblich verschwundenes) Beweismaterial erklären wollen. Schuld an solchen Argumentationen sind die sogenannten UFO-Kontaktler der frühen 1950er und 1960er Jahre, die immer wieder behaupteten Kontakte mit engelsgleichen Außerirdischen gehabt zu haben, die die Menschheit bei drohender Gefahr retten würden. Die MIB seien dazu das Gegengewicht und würden somit die Rolle der Bösewichte übernehmen.

Bildnachweis:
  • Men in Black: radacina, OpenClipArt.org (Rublik Domain.)

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Schlüsselwörter: Zeugenbeeinflussung | UFO-Forschung | Terror | Einschüchterung | Dunkle Seite der Macht
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