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Wissenschaft: Sonstiges

Urzeitfluss in der Sahara entdeckt

Die Welt sah von 10.000-12.000 Jahren anders aus !

Urzeit-Fluss Tamanrasset
Urzeit-Fluss Tamanrasset
Vor 10.000-12.000 Jahren sah die Welt noch anders aus, und eine damalige Landkarte würde sich von einer heutigen Landkarte vollkommen unterscheiden. Die Land- und Wassermassen waren anders verteilt, die Kontinente sahen anders aus und deutliche Spuren einstiger Zivilisation sind unter Wasser, Eis und Sand verschwunden. Pyramiden, riesige Steinformationen oder ganze Städte sind bereits in Küstennähe und in den Ozeanen entdeckt worden. Legendäre Völker und Länder sind scheinbar keine Mythen oder Märchen, sondern Bestandteil einer phantastischen Vergangenheit. Alte Legenden einstiger nordafrikanischer und ägyptischer Völker, das es Oasen, Städte und sogar einst einen befahrbaren unterirdischen Fluss, den Unterwelt-Fluss gegeben haben soll, beruht vielleicht auf die Entdeckung, die in diesem Beitrag beschrieben wird. Die Geschichtsbücher hätten schon längst umgeschrieben werden müssen. Akzeptieren wir, das es vor 10.000-12.000 Jahren schon hochentwickelte Zivilisationen gab und werden Sie zum neugierigen Indiana Jones!

Gigantischer Urzeit-Fluss entdeckt !

Durch heutige moderne Messmethoden und Satelliten-Technik wird die Erde nach und nach immer transparenter und die Entdeckungen nehmen zu, besonders in der Luft-Archäologie. Nun haben Forscher wieder eine unerwartete und sensationelle Entdeckung gemacht. Seit vielen Jahren rätselten die Forscher, nicht nur, wie ein riesiger, gewundener Untersee-Canyon von mindestens 400 km Länge bis hin zur Küste Mauretaniens am Cap Timmiris entstanden sein könnte, dessen tiefste Stelle 300 Meter war. Auch stellte man sich die Frage, wieso man überall in der Sahara immer wieder Zeichnungen von Tieren, Pflanzen und Menschen fand, die am Wasser lebten. Solch ein Untersee-Canyon entsteht in der Regel nur dort, wo Flüsse ins Meer münden. Nun lokalisierten sie einen gigantischen Urzeit-Fluss unter den riesigen Sandmassen der Sahara, der vor mindestens 10.000 Jahren noch aktiv war und Wasser führte! Man taufte ihn zum Tamanrasset-Fluss. Dieser uralte Strom mündete im heutigen Mauretanien in den Atlantik und dürfte ein sehr großes Einzugsgebiet gehabt haben.

Die Annahme, das ein einstiger gigantischer Fluss der natürliche Verursacher gewesen sein musste, wurde durch systematische Radaraufnahmen am mauretanischen Küstengebiet gemacht. Dann wurde man fündig und entdeckte tatsächlich die Existenz eines urzeitlichen Flusseinzugsgebiets, das sich perfekt an den Cap Timmiris einpasst. Die geschätzte Länge von rund 520 Kilometer ist geradezu sensationell. Dieser bezeichnete Tamanrasset-Fluss muss einst Teil eines gewaltigen Flusssystems gewesen sein, das Wasser aus dem Ahaggar-Gebirge im Süden Algeriens und dem Atlasgebirge in Marokko und Tunesien aufnahm und bis hin in den Atlantik leitete. Damit wäre dies nicht nur einer der ältesten Flüsse der Erde, sondern gehört auch heute zu den zwölf größten Fluss-Einzugsgebieten der Erde. Ein damalige Landkarte würde heute kaum wiedererkannt werden.

Nun kann man nur spekulieren, ob unter den enormen Sandmassen und an den urzeitlichen Flussläufen Überreste einstiger Zivilisationen geben könnte. Dies führt wiederum zu der noch unbeantworteten Fragen, ob die Sphinx doch ein Teil dieser sein könnte. Dann wäre vielleicht der Ursprung der Ägypter und der Pyramiden zu finden oder einer noch älteren Zivilisation ?!

Bildnachweis:
  • Urzeit-Fluss Tamanrasset: Archiv:Wilfried Stevens

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Schlüsselwörter: Urzeitfluss | Sahara | Wüste | unbekannte Erde | Tamanrasset-Fluss
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