Rund um OZ24

Suchen

Unterstütze OZ24

Politik: Deutschland

EU-Aussengrenzen löchrig wie Schweizer Käse

Nationale Staatsgrenzen müssen mit Grenzanlagen geschützt werden

Grenzzaun von Ungarn
Grenzzaun von Ungarn
Nein, lassen Sie sich nicht in die Motten-Schublade Rechtspopulist schieben, wenn auch Sie der Meinung sind, das das grenzfreie Schengen-Abkommen kläglich versagt hat. Mit diesen Begriff schmeißen manche Medien und manche Politiker um sich, die immer noch nicht begriffen haben, das Narzissmus und fatale Fehlentscheidungen nicht mehr vom Großteil der Bevölkerung geduldet werden. Angst und Unsicherheit sind im Land eingekehrt, die Selbstbewaffnung der Bürger hat sich innerhalb eines Jahres um über 600% zugenommen! Es werden bis 2020 zwar viele neue Polizeikräfte ausgebildet, aber gleichzeitig werden bis dahin viele auch in Pension gehen. Personell und materiell müssen unsere Sicherheitskräfte wieder aufgerüstet werden. Spätestens seid der Flüchtlingskrise und dem steigenden Guerilla-Terrorismus steht fest, das es nie sicheren Außengrenzen der EU gab und auch nicht geben wird. Eine EU-Landesgrenze von 9.400 km und eine Küstenlänge von 48.000 km können weder materiell noch personell Tag und Nacht bewacht und überprüft werden. Der BREXIT ist erst der Anfang vom Ende einer gemeinsamen löchrigen Grenze, und nun heißt es, das jeder National-Staat die Interessen und die Sicherheit der eigenen Bevölkerung und des eigenen Nationalstaates wieder in eigener Hand nehmen muss! Mehrere Umfragen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz haben ergeben, das die Bevölkerungen mehrheitlich lieber mehr Grenzkontrollen mit Wartezeiten in Kauf nehmen, als im Gefühl nicht sicherer Grenzen zu leben!

Befestigte Grenzen gibt es schon lange

Warum es einen Aufschrei gab und gibt, als einzelne europäische Länder wieder ihre Grenzen mit Grenzzäunen sicherten, hat wahrscheinlich die Brisanz noch nicht erkannt. Natürlich müssen auch die Flüchtlingsursachen bekämpft werden, aber wenn durch eine ungesteuerte Willkommenskultur und falschen politischen Entscheidungen eines einzelnen Staates wie Deutschland, ohne europäische Absprachen, dafür sorgt, das nicht nur unkontrolliert Flüchtlinge sondern auch größtenteils Wirtschaftsflüchtlinge und sogar Terroristen mit einreisen, dann hat jeder Staat natürlich das Recht, seine Bevölkerung und innere Sicherheit zu schützen. Dabei ist die notwendige Rückkehr zu nationalen Grenzen kein Grund, Personen und Staatsmänner als Rechtspopulisten zu bezeichnen, wenn diese Sorgen für ihre Bevölkerung und der inneren Sicherheit haben.

Die Grenze zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko ist 1954 Meilen (3144 Kilometer) lang, und wird seid 15 Jahren zur Grenzsicherung und Terrorabwehr ausgebaut und überwacht. Kaum jemand regt sich hierzulande darüber auf, wenn die USA ihre südliche Grenze schützt. Ebenso regt sich hier kaum jemand über die israelische Sperranlage um den Gazastreifen und dem Westjordanland auf. Und es gibt noch weitere Beispiele.

Neue Grenzzäune in Europa - keine Einheit in Europa

Weil die EU-Außengrenzen löchrig wie Schweizer Käse sind, es keine einheitliche EU-Flüchtlings- und Einwanderungspolitik gibt, und am Ende die deutsche Regierung die erhoffte europäische Lösung hinterher winkt, die übrigens viele europäische Nachbarländer ganz ablehnten und ablehnen, sahen sich viele Länder gezwungen, ihre Grenzen mit neuen Grenzzäunen zu sichern. Das ist vollkommen legitim, der Bevölkerung zu offenbaren Wir-schaffen-das-nicht! Wer hier mal wieder die Zauberwörter Populismus oder Rechtspopulismus in den Raum schmeißt, verkennt vollkommen die Lage. Die Fehler der deutschen Regierung werden hier offen kontrovers diskutiert, ebenso die fehlende europäische Einheit, das die USA, noch nicht einmal 2.000 Flüchtlinge aus Syrien aufnahm, das größtenteils Wirtschaftsflüchtlinge ins soziale Paradies Deutschland strömen wollen und sich von Deutschland nichts vorschreiben lassen wollen. So lehnen Ungarn, Österreich, Polen und andere osteuropäische Länder das deutsche freizügige und unbedachte Vorgehen ab, und bilden eine Interessengemeinschaft, um Herr der Lage zu werden und zu bleiben.

Braucht Deutschland wieder Grenzzäune und eine bessere Grenzsicherung !?

Dies kann man mit definitiv JA beantworten. Deutschland und Schweden waren und sind ein Paradies für Wirtschaftsflüchtlinge wegen den vielen sozialen Vorteilen, das Hauptziel von Flüchtlingen aus dem Nahen Osten und Afrika und leider auch zunehmend von Terroristen über die Binnengrenzen Europas. Daher braucht Deutschland dauerhafte Grenzkontrollen, auch an der grünen Grenze, die Reaktivierung von Grenzübergängen, eine deutliche Personalerhöhung von Bundesgrenzpolizei mit entsprechender materieller Ausrüstung sowie an bestimmten Grenzabschnitten eine solide Grenzsicherungsanlage wie es Österreich vormacht. Vermutlich wird die Wahl 2017 in Deutschland entscheiden, ob unser Land wie Österreich und Großbritannien vorgeht und die nationalen Grenzen vorrangig wieder schützt, oder ob die Unsicherheit in der Bevölkerung zunimmt! Das Schengen-Abkommen hat versagt und ist Schnee von gestern! Europa muss nicht mit seinen Binnengrenzen anders arrangieren!

Bildnachweis:
  • Grenzzaun von Ungarn: Foto: © wikipedia. (This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license )

uploaded

Der Inhalt des vorstehenden Artikels gibt nicht die Meinung der Redaktion von Onlinezeitung24 wieder. Für den Inhalt ist allein der Autor des Beitrages verantwortlich!
Drucken Empfehlen
Schlüsselwörter: EU-Aussengrenzen | Schengen | Grenzsicherung | Flüchtlinge | Terroristen
Sie wollen selber einen Artikel schreiben. Kein Problem, einfach registrieren!

Kommentare

Es wurden noch keine Kommentare geschrieben

Einen Kommentar schreiben







Kommentare von Nichtmitgliedern der Seite Onlinezeitung24.de müssen durch einen Bestätigungslink per E-Mail freigeschaltet werden, für Mitglieder entfällt diese Bestätigung. Diese Maßnahme dient der Diskussionskultur und soll die Kommentarfunktion vor Spam schützen. Wir bitten um Ihr Verständis für diese Maßnahme.

Seitenaufbau: 0.05 Sekunden
37,405,743 eindeutige Besuche