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Wissenschaft: Umwelt & Naturschutz

Rattenplage in Deutschland !

Ratten vermehren sie sich explosionsartig in den Städten

Seit vielen Jahren wird vor einer schleichenden und sehr gefährlichen Rattenplage in Deutschland gewarnt, deren Ausmaße zwar noch nicht den Schwarzen Tod wie im Mittelalter hat, wo von Ratten verursachte Pestepidemien rund 30% der europäischen Bevölkerung dahin raffte, aber es ist erschreckend genug ist. Experten warnen schon seid vielen Jahren auch davor, das die Schädlingsbekämpfer in Deutschland weder personell noch materiell dagegen halten können, und schlimmer, das die Politik und viele Kommunen den Ernst der Lage gar nicht mehr fachlich einschätzen können oder wegen den steigenden Kosten nicht wahrhaben wollen. Deutsche Schädlingsbekämpfer schätzen, das bereits 350-400 Millionen Ratten hier leben und sich explosionsartig weiter vermehren und es werden immer mehr. Über 90% Prozent sind Wanderratten, die mit Schwanz etwa bis 50 cm lang mit Schwanz und 400 Gramm schwer werden. Sie leben nicht nur in städtische Kanalisationen, Kellern und in der Nähe von Müllhalden, sondern auch schon in etlichen Hohlräumen von Brücken, Autobahnen und Schachtanlagen, in Bauruinen, Gerümpel und Buschwerk. Da die Tragezeit nur drei Wochen beträgt und pro Wurf es bis zu acht Junge gibt, bei insgesamt drei bis sechs mögliche Würfe pro Jahr, kann man die steigende Vermehrungsrate nur als sehr beängstigend bewerten. Ratten sind direkt oder indirekt gefährliche Krankheitsüberträger, wie z.B. die allbekannte Weil-Krankheit, oder über den Kontakt mit Lebensmitteln könnten sie unter anderem Salmonellen oder Listerien verbreiten, die Magen-Darm-Erkrankungen verursachen. Insgesamt gibt es schon über 100 mögliche Infektionskrankheiten, die Ratten übertragen können! Neueste Untersuchung haben sogar herausgefunden, das nicht mehr ausgeschlossen werden kann, das auch Tierseuchen wie Maul- und Klauen-Seuche, Schweine- und Geflügelpest durch Ratten weiter verbreitet werden können!

Einige Städte wie u.a. Dortmund sehen sich schon genötigt, eigene Rattenverordnungen zu erlassen, die auch die Bürger zur Bekämpfung von Ratten verpflichtet. Solch eine Rattenverordnung hatte u.a. auch Frankreich schon vor vielen Jahren für Paris angeordnet. Hier sind verantwortliche Politiker in der Pflicht, endlich ein nachhaltiges Bundesgesetz zur Rattenbekämpfung auf dem Weg zu bringen. Kritiker stufen das angeblich hochmoderne Deutschland mit seiner Rattenplage schon als Entwicklungsland ein, das sich kaum von anderen Staaten, die mit großen Rattenplagen Probleme haben, so wie u.a. in Spanien, Indien, Iran oder Brasilien. Diese wird schon als Biologische Invasion von Ratten eingestuft und in Deutschland noch ignoriert! Die Bekämpfung eines Rattenbefalls kann bis zu 300 Euro kosten. Die Entsorgung der verendeten Ratten kostet im Regelfall bis zu 50 Euro zusätzlich. Das bedeutet, das jede Stadt, und jedes Jahr, schon mehrere Millionen Euro in die städtische Schädlingsbekämpfung investieren muss. Alleine nur in Nordrhein-Westfalen gab es zuletzt 2014 eine Untersuchung, die bestätigte, das wegen der Finanznot von Städten und Gemeinden, aber auch das fahrlässiges Handeln von Tierfreunden sowie das gleichgültige Wegwerfen von Essensresten ein großes gesellschaftliches Problem sei. Dazu kommt die falsche Lagerung und Entsorgung von Hausmüll, was dazu geführt, dass die Rattenplage in den Innenstädten weiter zunimmt, da genügend Futterplätze an Müllplätzen und Essen-Container vorhanden sind. Die intelligenten Ratten haben es so leicht, in den Städten ausreichen Futter zu finden, geht man davon aus, das in jeder Stadt schon bald doppelt so viele Ratten leben werden wie menschliche Einwohner! Doch auch Bauernhöfe verzeichnen eine höhere Ratten-Population als früher. Die Rattenbekämpfung und mögliche natürliche Feinde wie streuende Katzen reichen nicht mehr aus, um die Vermehrung der Schädlinge zu dezimieren. Es sind immer weniger Hausratten die sich vermehren, sondern mehr die Wanderratten.

Riesenratten und genetisch veränderte Ratten auf den Vormarsch!

Ungeklärte chemische Abfällen aus Industrie und Haushalten sowie Flüssigkeiten aus Laboratorien in den Abwässern mag eine Ursache dafür sein, das es auch schon Einzelfälle von Mutationen und schnelleres Wachstum bei Ratten geführt hat. Weiterhin finden die Nager immer mehr extrem Proteinhaltige Nahrung im Hausmüll, das den Riesenwuchs fördert. In einem Nest von Riesenratten wurde auch Kannibalismus unter Ratten festgestellt, was auch als eine weitere Ursache angesehen wird. Zwischenzeitlich gibt es immer wieder Berichte aus London, Madrid, Stockholm, Kapstadt und anderen Städten in der Welt, wo Ratten getötet wurden, die eine Körperlänge, ohne Schwanz, von rund 60 cm hatten, und bis zu 5-10 Kilo wogen, und somit eher Bibergröße hatten, wogegen kaum eine Katze ankommen mag. In Papua-Neuguinea leben sogar Riesenratten mit einer Körperlänge von 80 cm, und Tierforscher gehen davon aus, das sich zukünftig die stärkeren und größeren Ratten durchsetzen werden werden, um ganze Reviere kleinere Wanderratten zu übernehmen. Manche sind dabei so aggressiv, das sie in Einzelfällen schon Erwachsene und Kinder anfielen, und erschossen werden mussten. Weil es immer mehr Meldungen auch aus anderen europäischen Städten über ungewöhnlich große Ratten von 40-60 cm Körpergröße gibt, sind zunehmend auch neue Fang-Methoden und größere Rattenfallen nötig. Doch das Hauptproblem bleibt die immense Vermehrung der Wanderratte in den Städten, das auch mit dem Fehlverhalten der Menschen zu tun hat. Alleine die zukünftige Schädlingsbekämpfung nur von Ratten in Deutschland könnte auf rund 1 Milliarde Euro pro Jahr geschätzt werden. Die Rattenplage in Deutschland und in Europa wird uns noch lange beschäftigen. Aber dazu gehört auch ein schnelles Handeln, um neue Konzepte der Müll-Verunreinigung zu entwickeln. Ebenso muss der gesellschaftliche Beitrag zu achtlos weggeworfenes Essen und falscher oder bewusst falscher Hausmüll-Entsorgung ernster bekämpft werden, sei es durch Aufklärung oder, wenn nötig, durch höheren Strafen. Alleine die Tatsache, das es schon über 100 mögliche Infektionskrankheiten gibt, die Ratten übertragen können, und das Maul- und Klauen-Seuche, Schweine- und Geflügelpest durch Ratten weiter verbreitet werden können, sollte ein großes Alarmsignal sein!

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Schlüsselwörter: Rattenplage | Umweltverschmutzung | Hygieneprobleme | Ungeziefer | Krankheitserreger
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