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Politik: Europa

Russland rüstet sich gegen Hackerangriffe

Präsident Putin bringt Sicherheitsdoktrin auf den Weg

Das gläserne Internet
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Die internationale Cyberkriminalität macht vor keiner Grenze Halt und attackiert sowohl zivile wie auch militärische Einrichtungen. Seit Jahrzehnten spielen in erster Linie Geheimdienste, militärische Geheimdienste und Dienste sowie geheime Organisationen das Spiel der Lüge, der List und der Desinformationen, um einen vermeintlichen Gegenspieler zu schädigen, anzugreifen oder sogar auszuschalten. Seit einigen Jahren sind auch Terroristen, mafiöse Organsiationen und andere kriminelle Gruppen im Sog des globalen Cyberkrieges eingestiegen, um einen größtmöglichen Schaden anzurichten, strategische wichtige zivile Objekte wie Kraftwerke oder Infrastruktursysteme lahmzulegen oder auszuspionieren, finanzielle illegale Transaktionen umzuleiten oder einfach nur als dritte unsichtbare Macht, die militärischen Großmächte zu unüberlegten Aktionen zu veranlassen, die sogar in einem weltweiten Atomkrieg enden könnte. Länder wie China, Großbritanien, Nordkorea, die USA und Russland sind dabei sehr gut aufgestellt und verfügen, gegenüber Länder wie Deutschland oder Italien, über ausreichend geschultes Personal und notwendiger Cyber-Hochtechnologie, um Abwehr und Gegenwehr einleiten zu können. Durch die eingeleitete agressive NATO-Strategie gegenüber Russland, die zu einer Russland-Phobie und vielen unnötigen negative Medienberichterstattungen auch im Internet führte, besonders aus Deutschland, will Russland für zukünftige Herauforderungen gerüstet zu sein. Deshalb bringt Präsident Putin eine neue Sicherheitsdoktrin auf den Weg, damit Russland in Zukunft für jede Art von internationaler Cyberkriminalität noch besser gerüstet sein soll.

Präsident Wladimir Putin hatte am 06.12.2016 dazu eine weitreichende Strategie zur Informationssicherheit auf den Weg gebracht, die u.a. auch eine effektiver Kontrolle des Internets in Russland vorsieht, weil auch heutzutage über soziale Netzwerke und Online-Medien eine gezielte negative Berichterstattung über Russland und damit auch eine mögliche Beeinflussung der öffentlichen Meinung beabsichtigt ist. Natürlich wird dieser physiologische Cyber-Krieg und die gegenteilige Anschuldigungen ebenso von der NATO und anderen Ländern gemacht, wie auch die alltägliche Desinformation aller Geheimdienste. Die USA hatten schon 2011 solch eine viel härtere Sicherheitsdoktrin auf den Weg gebracht, doch davon berichten die deutschen Medien nicht. Am Ende wird es wieder die USA, Russland und China sein, die die Big-Player des globalisierten Cyberkrieges sein werden.

Doch ein wenig können wir aufatmen, ein wenig Vernunft scheint noch vorhanden, denn Russland und die USA reanimieren das Zusammenwirken im Bereich der Cybersicherheit, die vor zwei Jahren, nach Russlands Wiedervereinigung mit der Krim, auf Eis gelegt worden war. Auch hier wurde eine mögliche dritte Macht ins Spiel gebracht, die die Großmächte gegenseitig ausspielen will, um Krieg oder Unruhen anzuzetteln. Finanziell und technisch gut ausgestattete Organisationen, deren Ziel es ist, eine fehlerhafte Interpretation einzuleiten, die zu einer wahren Konfrontation zwischen Ländern führen könnte. Es bleibt für die ganze Welt zu hoffen, das diese Gespräche dauerhaft geführt werden. Ein versehentlicher Angriff z.B. auf Russland würde aus Polen und Deutschland eine atomare Wüste machen, umgekehrt ein versehentlicher Angriff auf China oder die USA wäre das Ende der Zivilisation, und das wegen ein paar Server, ein paar Hackerdaten und einigen verrückten Psychopathen.

Bildnachweis:
  • Das gläserne Internet: Archiv: Wilfried Stevens

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Schlüsselwörter: Präsident Putin | Russland | Cyberkriminalität | Hackerangriffe | westliche Angriffe
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