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Politik: Deutschland

Drei Mahlzeiten vom Catering oder Selbstversorger für 4,72 Euro am Tag?

Hartz IV: Im Armenhaus der Nation (II)

Mit Hartz IV im Armenhaus der Nation.
Mit Hartz IV im Armenhaus der Nation.
Flüchtlinge stehen finanziell in mancher Beziehung deutlich besser dar als Hartz-IV-Empfänger, was dem deutschen Volk gegenüber eine riesengroße Ungerechtigkeit der Politik (= Regierung) ist. Ein Hartz-IV-Empfänger muss pro Person für Nahrungsmittel und Getränke mit 4,72 € am Tag (bzw. 143,42 € im Monat) auskommen wie die Bundesagentur für Arbeit aus Nürnberg mitteilte. Darin enthalten sind auch eventuelle Genussmittel wie beispielsweise Tabak.

Flüchtlinge bekommen deutlich mehr

Und auch der Strom fürs Kochen ist natürlich in den 4,72 € enthalten, denn den Strom bezahlt das Jobcenter ja auch nicht! Mindestens gut das Doppelte bis zu deutlich mehr als das Dreifache, nämlich bis zu 16,00 € für drei Mahlzeiten am Tag, wird dagegen für die sogenannten Flüchtlinge für Essen und Trinken ausgegeben.

Während in Berlin 11,00 € für das Asylantenessen ausgegeben wird können es in München bis zu 16,00 € sein. In Kleve (NRW) sind es bereits volle 16,00 €. Bei einem 30-Tage-Monat ergibt dies einen Monatsbetrag von 480,00 € (bei 31 Tagen sogar 496,00 €). Dieser Betrag allein übersteigt den gesamten Regelsatz eines alleinstehenden Hartz-IV-Empfängers, der lediglich maximal 404,00 € beträgt. Davon muss der Hartz-IV-Empfänger nicht nur seine Mahlzeiten bestreiten sondern auch den restlichen Lebensunterhalt für Kleidung, Körperpflege, Strom, Hausrat und andere Bedürfnisse des täglichen Lebens. Ein alleinstehender, erwachsener Flüchtling bekommt zusätzlich pro Monat ein Taschengeld von 147,00 Euro in bar ausbezahlt. Mit den 147,00 Euro kann er dann machen was er will. Brauchen tut er die nicht, denn er bekommt ja alles vom Staat, was dieser vom deutschen Volk zuvor kassiert hat (= Steuern).

Caterer verdienen sich goldene Nasen mit Flüchtlingsessen

Zumindest in den größeren Städten werden Caterer mit der Essensversorgung der Flüchtlinge beauftragt. So erhielt der in Schwäbisch Gmünd ansässige Caterer „Drei König Lebensmittelservice“ im September 2015 von der Kommune Schweinfurt einen Versorgungsauftrag für eine Flüchtlingsunterkunft mit 550 Flüchtlingen für ein Jahr zum Preis von 2,34 Millionen Euro. Das ergab pro Tag und Flüchtling einen Betrag von gut 11,65 € bzw. knapp 350,00 € in einem 30-Tage-Monat.

Im nordrhein-westfälischen Kleve setzt man auf Qualität, weshalb es hier auch mit 16,00 € am Tag mit am teuersten ist. Nach einem Bericht der „Welt“ vom 25. November 2015 hieß es in einer Caterer-Ausschreibung der Stadt Kleve: „Die Zusammensetzung muss der Ernährungsform (z.B. Vegetarier) sowie den Bedürfnissen, insbesondere den religiösen Anforderungen der Flüchtlinge (z.B. Moslem, Hindu, Christ) entsprechen.“

Hochgerechnet ergäbe der Tagesetat von 16,00 € bei 1.000.000 Asylanten eine Tagessumme von 16 Millionen Euro. Das entspräche einer Jahressumme von 5,84 Milliarden Euro. Aufbringen muss diese das Volk mit immer höheren Steuerbeträgen. Mit großer Sorge und Skepsis blicken die Betreiber der Flüchtlingsunterkünfte in die Zukunft: Die Politik will den Zeitraum des „Sachleistungsbezuges“ für die Flüchtlinge ausweiten, was im Klartext „mindestens verdoppeln“ bedeutet.

Wer bezahlt die Kosten?

Im Internet werden massenhaft in den sozialen Medien wie Facebook und Co. interessante Aussagen verbreitet, mit denen die Politiker, die solches gesagt haben, das Volk schlichtweg für dumm verkaufen. So wird die CDU-Politikerin Julia Klöckner mit einer Aussage, die sie bereits im Jahr 2015 zu den Kosten der Flüchtlingswelle 2015 gemacht hat wie folgt zitiert: „Der Steuerzahler muss nicht für die Flüchtlinge aufkommen, da der Bund gut gewirtschaftet hat.“

Gleichermaßen wird Justiz-Minister Heiko Maas (SPD) 2016 wie folgt zitiert: „Die Milliarden für die Integration wurden in diesem Land erwirtschaftet und wurden niemandem weggenommen.“ Zumindest sinngemäß ist diese Aussage Fakt, wovon sich am 06.10.2016 Hunderttausende von Fernsehzuschauern überzeugen konnten, die sich das Streitgespräch zwischen Alexander Gauland (AfD) und Heiko Maas beim ZDF-Live-Talk „Maybrit Illner“ angesehen haben.

Zu solchen oder ähnlichen Aussagen der Politiker kann man nur noch den Kopf schütteln und sich fragen: Wie lange will man uns, das Volk, noch für dumm verkaufen? Woher kommt denn das Geld, was die Politik zur Verfügung hat? Richtig, von den Steuern, die das deutsche Volk sauer verdient hat!

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Schlüsselwörter: Hartz IV | Armut | Flüchtlinge | Asylanten | Catering
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