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Politik: Deutschland

Deutschland hat keine Kollektivschuld

Keine Kollektivschuld für das gesamte Volk.
Keine Kollektivschuld für das gesamte Volk.
„Demokratie beruht auf drei Prinzipien: auf der Freiheit des Gewissens, auf der Freiheit der Rede und auf der Klugheit, keine der beiden in Anspruch zu nehmen." (Mark Twain)

Berichterstattung oft nur einseitig

In den Geschichtsbüchern wird zum Teil nur einseitig über die Ursachen, Schuld und Mitschuld des Ersten und Zweiten Weltkrieges geschrieben. Das alte Dogma der alleinigen Kriegsschuld Deutschlands wurde von internationalen Diplomaten, Journalisten und Schriftstellern schon lange widerlegt, was natürlich in keiner Weise die schrecklichen Kriege oder eine einstige menschenverachtende Diktatur entschuldigen soll. Doch selbst ausländische Politiker einstiger Kriegsgegner äußerten sich schon zu der nicht überraschenden Erkenntnis, dass die Geburt beider Weltkriege viele Väter hatte, doch nur die Sieger die Geschichtsschreibung formulieren.

Dass der Zweite Weltkrieg auch eine wirtschaftliche Präventivmaßnahme war, bestreiten nicht einmal amerikanische Historiker. Das sind nun mal die geschichtlichen Tatsachen und es hat nichts mit Revanchismus oder Verschwörungstheorie zu tun. Jeder kann im Internet zahlreiche Bücher und Informationen dazu finden, die dies bestätigen. Warum dies in deutschen Geschichtsbüchern nicht korrigiert wurde, bleibt rätselhaft.

Eine Kollektivschuld kann es gar nicht geben

Und zu dieser komplexen Thematik fällt sogar jetzt noch, im Jahre 2016, hin und wieder der Begriff „Kollektivschuld", nicht zu verwechseln mit Mitschuld oder Reparationen, und die Idee einer Kollektivhaftung, wobei letzterer Begriff zuletzt 1985 von Richard von Weizsäcker genannt wurde. Kann eine nächste Generation, die nach dem Krieg geboren wurde (dies gilt für alle Länder die Krieg führten), noch eine Kollektivschuld, Kollektivhaftung oder besondere Verantwortung gegenüber einer anderen Nation, Staat oder sonstigen Personen haben? Natürlich nicht!

Kritik an solchen Äußerungen, dass eine neue Generation keine Kollektivschuld hat, dient Kritikern im In- und Ausland eigentlich nur zum eigenen populistischen Nutzen - bis hin zu Beleidigungen man sei ein Neonazi. Daher fand ich es bemerkenswert als im Jahr 2015 der japanische Premierminister Abe zum Ausdruck brachte, dass die jungen wie zukünftigen Generationen sich nicht ewig entschuldigen sollten. Das ist auch für Deutschland der richtige Ansatz nach vorne und aufrecht zu blicken, wobei natürlich nie die Verantwortung für den Krieg vergessen werden darf.

Die Begriffe Kollektivschuld oder Kollektivhaftung, 71 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges, sind nur noch in den Köpfen ewig Gesterndenkender, erzkonservativer Politiker - sogar einiger deutscher Politiker und Denker. Aber die neuen und jungen Generationen sollten immer nach vorne schauen. Daher lassen Sie sich heutzutage nicht beirren, auch nicht von gegenteiligen politischen Äußerungen und Zweckmäßigkeiten, denn eine gesunde und rationale Souveränität führt am Ende auch zur Entwicklung einer freien Völkerverständigung. Der Begriff Kollektivschuld gehört schon lange in die Mottenkiste.

Buchtipp zur Thematik: „Sie sagten Frieden und meinten Krieg" von John V. Denson.

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Schlüsselwörter: Kollektivschuld | Weltkrieg | Kriegsschuld | Reparationen | Kollektivhaftung
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