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Wissenschaft: Weltraum

Überleben wir eine Auswanderung auf fremde Welten?

Der mögliche Tod im All (2)

Exoplaneten - Einer von vielen...
Exoplaneten - Einer von vielen...
Fortsetzung:

Das einzige Problem, dass dabei gesehen wird, wenn es um einen möglichen Kontakt mit Außerirdischen oder die mögliche zukünftige Besiedelung fremder Planeten geht, ist fatalerweise lediglich die Entfernung zwischen all den möglichen Welten im Universum. Wird man diese jemals überbrücken können?

Kontakt zu Außerirdischen wünschenswert?

Doch wir lassen bei solchen Einwänden das wohl wichtigste und konsequenter Weise entscheidende Detail völlig außer acht. Daran ändert sich auch mit Stephen Hawkings Einwand gegen einen Kontakt zu Außerirdischen, die er durchaus für gegeben hält, nichts. Hawking meint, dass es überaus fraglich sei uns zu wünschen, dass die möglichen Aliens von unserer Existenz erfahren. Dies könnte ein enormes Risiko für uns sein.

Ähnlicher Ansicht ist auch John Billingham, der das erste ET-Suchprogramm der NASA leitete. Er zog sich als Protest aus einer internationalen Forschungsgruppe zurück, um auf die möglichen Risiken aufmerksam zu machen, wenn die Menschen versuchen die Außerirdischen kommunikativ zu erreichen. Sie könnten nämlich nicht wissen, was diese für Intentionen hätten. Alexander Zaitsev von der Russischen Akademie der Wissenschaften meinte konträr schließlich, dass ein interstellarer Kontakt kaum möglich ist, wenn alle Spezies immer nur ängstlich ins All hinein lauschten.

Sind die Aliens alle kriegerisch?

Die skeptischen Meinungen entstanden aus der Möglichkeit, dass uns die Außerirdischen in irgendeinem Sinne feindlich gesinnt seien und nur auf ihren Vorteil und ihr Überleben bedacht seien. Kommen sie also dann nur, weil sie unseren Planeten für eigene Zwecke ausbeuten wollen? Und so sieht es überwiegend wohl auch die Science Fiction. Dort sind die Aliens meistens aggressive Monster, die die Erde angreifen und die Menschen vernichten wollen. Das alles erinnert frappierend an unsere eigenen Verhaltensmuster. Aber müssen hochintelligente, interstellare Raumfahrt betreibende Zivilisationen ähnlich denken wie wir?

Einer der ersten und interessantesten SF-Filme ist in erster Linie auch ein Alien-Invasionsfilm. Doch dieser ist hier insbesondere auch aus einem anderen Grund interessant, wie wir noch sehen werden. Es handelt sich dabei um den Klassiker „Kampf der Welten“, produziert von der George-Pal-Produktion im Jahre 1953 basierend auf dem gleichnamigen Roman von H. G. Wells. Es geht darin um eine Invasion vom Mars. Das Thema, in den USA auch als Hörspiel ausgestrahlt, hatte damals für eine Massenpanik gesorgt, weil man das SF-Hörspiel für bare Münze gehalten hatte.

Im Film hat das irdische Militär den außerirdischen Invasoren nichts entgegen zu setzen und ist ihnen vollkommen machtlos ausgesetzt. Die Marsianer hingegen vernichten erbarmungslos alles, was sich ihnen in den Weg stellt. Selbst die kurz zuvor real erfundene Atombombe kann gegen die Invasoren nichts ausrichten. Nachdem die Menschheit alle Hoffnung aufgegeben hat, kommt es plötzlich und unvermittelt zu einer dramatischen Wende, die im Film alles zum Guten wendet. Ein marsianisches Raumschiff nach dem anderen stürzt plötzlich ab und die Marsianer sterben buchstäblich wie die Fliegen. Was war geschehen?

Segen der SF – Fluch der Realität?

Das, was hier den Film positiv für uns Menschen enden lässt, das ist eigentlich die große und spannende Frage, um die es bei der möglichen Begegnung mit einer außerirdischen Zivilisation oder auch der Besiedelung von Exoplaneten überhaupt geht. Die spannende Frage ist nicht, wie können wir die Exoplaneten oder außerirdischen Zivilisationen erreichen, sondern: Können wir den Kontakt mit Außerirdischen, auch wenn er absolut friedlich ist, oder die Besiedelung eines fremden Planeten überhaupt überleben?

Im SF-Klassiker „Kampf der Welten“ sterben die Marsianer plötzlich an irdischen Viren und Bakterien, gegen die sie nicht immun waren. Und genau dies ist das eigentliche Problem sowohl bei einem Kontakt mit einer außerirdischen Zivilisation als auch bei einer möglichen Besiedelung fremder Welten. Wir hätten den außerirdischen Viren und Bakterien absolut nichts entgegenzusetzen. Ein Serum dagegen zu entwickeln könnte unmöglich sein, weil uns z. B. die Zeit dafür gar nicht zur Verfügung steht.

Aus diesem Gesichtspunkt betrachtet ist natürlich die Frage berechtigt: Wo kommen die neuen Seuchen des 20. Jahrhunderts, wie Aids oder Ebola, eigentlich her? Könnten sie vielleicht ein „Mitbringsel“ Außerirdischer sein?

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Schlüsselwörter: Exoplanet | Habitable Zone | Viren | Bakterien | Weltraum
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