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Politik: Deutschland

Gestern war Weltkindertag…

WeltKINDERtag für welche Kinder?

Unweigerlich musste ich bei dieser Erkenntnis an folgendes denken: In Deutschland, das offiziell immer noch als eines der reichsten Länder der Welt gilt, leben Millionen Kinder und Jugendliche in Familien, die sich keinen Jahresurlaub leisten können – auch nicht eine einzige Woche! Insgesamt waren das 2014 ganze 16,7 Millionen Menschen, darunter 3,4 Millionen Kinder und Jugendliche. Statistisch gesehen ist das mehr als jeder Fünfte unter 18 Jahren. Das ergaben 2016 die Daten des Europäischen Statistikamtes Eurostat aus einer Erhebung zu diversen finanziellen Mangelerscheinungen.

38 Prozent oder in Zahlen ausgedrückt, 5,5 Millionen aller unter 18jährigen lebten 2014 zudem in einem Haushalt, der große Probleme hatte, wenn überhaupt, unerwartete Ausgaben von mehreren Hundert Euro aus eigenen Mitteln zu bestreiten. 1,2 Millionen Kinder und Jugendliche leben sogar in Haushalten, die die Miete oder Rechnungen über Versorgungsleistungen nicht pünktlich bezahlen können, weil das Geld dafür zu knapp ist.

Weitere Zahlen der Eurostat-Erhebung besagten, dass 2014 fünf Prozent der minderjährigen Deutschen deutlich von materiellen Entbehrungen betroffen sind. Dieser Wert schwankte in den letzten 10 Jahren zwischen 4,8 und 7,1 Prozent. Außerdem können sich hier mehr als sechs Millionen nicht regelmäßig eine fleisch- oder eiweißhaltige Mahlzeit leisten. Dazu zählen auch fast 900.000 Kinder und Jugendliche. Knapp vier Millionen Menschen, davon fast 800.000 Kinder und Jugendliche, haben nicht genug Geld für eine angemessen geheizte Wohnung.

Ungeachtet dessen wurden von der deutschen Regierung (Merkel, Gabriel und Co.) Millionen Flüchtlinge (teilweise ohne Kontrollen) ins Land gelassen und (derzeit gibt es) mehr als eine halbe Millionen abgelehnter Asylbewerber, die (noch) nicht abgeschoben wurden. Ein Großteil davon lebt bereits länger als sechs Jahre nach seiner Ablehnung auf Kosten des Volkes (Steuerzahlers) in Deutschland.

Und: Flüchtlinge stehen finanziell in mancher Beziehung besser dar als Hartz-IV-Empfänger, was dem deutschen Volk gegenüber eine, gelinde gesagt, „große Sauerei“ ist. Ein Hartz-IV-Empfänger muss pro Person für Nahrungsmittel und Getränke mit 4,72 € am Tag (bzw. 143,42 € im Monat) auskommen wie die Bundesagentur für Arbeit aus Nürnberg mitteilte. Darin enthalten ist dann auch der Strom fürs Kochen. Bis zu deutlich mehr als das Dreifache, nämlich bis zu 16,00 € für drei Mahlzeiten am Tag, wird für die Flüchtlinge für Essen und Trinken ausgegeben (z.B. in München und Kleve)...

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Schlüsselwörter: Kinderarmut | Flüchtlinge | abgelehnte Asylbewerber | Merkel | Arme
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