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Wissenschaft: Umwelt & Naturschutz

Mikroplastik muss verboten werden!

Kosmetikindustrie ist einer der größten Umweltsünder weltweit!

Mehrere Millionen Tonnen Plastikmüll landen in unseren Böden, Gewässern und Meeren, und trotzdem wird jedes Jahr immer mehr Plastik hergestellt. Einer der größten weltweiten Umweltsünder ist die Kosmetikindustrie, mit ihren oft unnützen Produkten für die Eitelkeit und dem enormen Verpackungsabfall. Ist dies nicht schon der Supergau für alle Lebewesen auf der Erde, sind die enormen Mengen an Mikro-Plastik-Partikel, die größtenteils in der Kosmetikindustrie verwendet werden, z.B. Duschgels, Hautcremes, Peelings, und Shampoos, ein Angriff auf alle Lebenwesen der Erde. Alleine in Deutschland werden 500 Tonnen im Jahr produziert. Dies sind besonders die Inhaltsstoffe Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP). Deren Mikroplastik sind Kunststoff-Teilchen mit einer Größe im Mikrometer- oder Nanometerbereich.

Weil diese Mikroteilchen so klein und leicht sind, werden sie von Meeresorganismen gefressen, da diese mit Plankton verwechselt werden. Es wurde schon vor Jahren in Seehunden, Fischen, Muscheln und kleineren Meeres-Organismen nachgewiesen, dass sie es mit ihrer Nahrung aufnehmen und so auch in unsere Nahrungskette kommt. Umweltorganisationen warnen vor dieser Zeitbombe, die schon aktiv ist, aber die gewinnsüchtige Kosmetikindustrie kümmert es kaum. Dabei enthält die Mikroplastik nicht nur selber Giftstoffe, sondern wirkt im Wasser wie ein Gift-Magnet auf dessen glatten Oberfläche sich nach und nach immer noch mehr Umweltgifte ansammeln. Ein gefährliches Erbe für mehrere Generationen.

Ebenso sind die Strände betroffen, wo man weltweit schon 3 - 5 % Anteil im Sand nachweisen konnte. Untersuchungen, die man 2015 im Mittelmeer unternahm, ergaben bis zu 300.000 Teilchen pro Quadratkilometer. Daraufhin untersuchte man u.a. auch den Rhein, und musste feststellen, dass dieser mit 900.000 Partikeln pro Quadratkilometer eine der höchsten Konzentrationen weltweit hat.

Erschreckende Zahlen

Unterschiedliche internationale Studien ergaben ein erschreckendes Szenario:

  • Jährlich werden weiterhin 300 Millionen Tonnen Plastik und Kunststoffe hergestellt.
  • Man schätzt, dass bereits 100 Millionen Tonnen Plastikmüll im Meer schwimmen.
  • Mikroplastik gelangt in den Boden, ins Trinkwasser, in die Nahrungskette und sogar in die Atmosphäre.
  • Mikroplastik kann im Verdauungstrakt zu Entzündungen und Blutungen führen oder toxische Stoffe sowie Krankheitserreger transportieren.
Wann wird der Einsatz dieser tödlichen Gefahr endlich verboten?

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Schlüsselwörter: Mikroplastik | Kosmetik | Umweltschutz
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