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Sonstiges: Gesundheit

Püak - der thailändische Taro

Auch wenn die Taro keine Frucht ist, möchte ich sie trotzdem hier vorstellen. Die Taro-Knolle ist bei uns noch wenig bekannt und wird oft fälschlicherweise mit der Maniok-Knolle verwechselt; obwohl eine Verwechslung mit der Yams-Knolle eher zu verstehen wäre. Auch wird das viel verwendete Tapioka (Maniok-Stärke) nicht aus Taro-Knollen hergestellt, sondern aus Maniok-Knollen! Die Taro soll schon seit 2000 Jahren in Indien und Burma heimisch sein, und war in früheren Zeiten auch als nahrhafte Sumpfpflanze bekannt. Auch im Raum Polynesien gibt es große Anbaugebiete.

Die unscheinbare erdfarbene Taro ist eine bis zu 4 kg schwere Knollenfrucht und ist in Thailand sehr beliebt; hauptsächlich bei der Herstellung von Süßspeisen. Taro stammt von den Inseln des Pazifiks, wo auch die weltweit wichtigsten Monokulturen der Taroknollen zu finden sind, und gilt in weiten Teilen der Regionen als Grundnahrungsmittel.

Es ist eindeutig eine Gemüsepflanze, wird aber wegen ihrer Bedeutung als Knollenfrucht zur Herstellung von Süßspeisen mit aufgeführt. Der kräftige Pflanzenstengel kann bis zu 1 m hoch werden und hat große, langstielige schildförmige Blätter. Junge Blätter soll man sogar wie Spinat essen können. Taros brauchen für ihr Wachstum viel Wasser.

Im Innern kann sie ihre Farbe von Grün ins Grau oder sogar Blauviolett ändern. Meistens nimmt sie beim Kochen eine violette Farbe an, die jedoch keinem stören sollte. Wenn man Taro kocht, sollte man auf jeden Fall mehrmals das Kochwasser wechseln, da die Taro sogenannte Kalziumoxalatkristalle enthält, die zu Verdauungsbeschwerden, Hautreizungen und Kratzen im Hals führen können, aber nicht müssen.

Die Knollen enthalten einen hohen Stärkeanteil von bis zu 20%, etwa 3% Eiweiß, etwas Zucker sowie die Vitamine A und C. In Thailand werden die Knollen auch zu Mehl verarbeitet um daraus u.a. Süßspeisen herzustellen. Sehr beliebt sind z.B. auch aus Taromehl geformte Tarobällchen in süßer Kokosnuss oder in kleinen Würfel geschnittene und gekochte Taro in süßer Kokosmilch. Thailand exportiert weltweit eine erhebliche Menge an Taromehl, gefrorene Tarostücke sowie Taro in Dosen.

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Schlüsselwörter: Püak | Taro | Thailand
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