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Sonstiges: Gesundheit

Thao thim - der thailändische Granatapfel

Die Früchte Thailands (Folge 10)

Der Granatapfel von außen und innen...
Der Granatapfel von außen und innen...
Als Ursprungsland des Granatapfels wird Persien, der heutige Iran, angegeben. In früheren Zeiten wurde der Granatapfel als Symbol der Fruchtbarkeit in Ägypten und Griechenland verehrt. Homer beschreibt in seiner Odyssee, dass der Granatapfel im Garten des Königs der Phääken (ein Seefahrervolk) wächst. Die heutige Bezeichnung Granatapfel soll sich aus der römischen Bezeichnung Malum granatum abgeleitet haben. Die Römer lernten die Frucht durch die Phönizier kennen, und nannten ihn deshalb punischen Apfel (Malum punicum) aber auch kernreichen Apfel (Malum granatum).

Bereits in der Antike wurde der Saft als Wurm- und Bandwurmmittel sowie gegen Fieber und Erkältung verordnet, und die alten Griechen sollen den Saft sogar gegen Magen- und Herzschmerzen getrunken haben. In früheren Zeiten gewann man aus den Fruchtschalen einen gelblichbraunen Farbstoff, den man zum Färben von Wolle, Teppichen und Seide verwandte. Aus der Schale hatte man sogar eine schwarze Tinte hergestellt.

Heute werden Granatäpfel in vielen tropischen und subtropischen Gebieten angebaut. Die besten Sorten sollen aber immer noch aus dem ehemaligen Persien stammen. Der Granatapfelstrauch erreicht eine Höhe von 3 - 6 Metern und die Äste können Dornen tragen. Es ist aber eher eine Schlingpflanze, deren Triebe bis zu 15 m Länge erreichen und spiralige, unverzweigte Ranken tragen.

Granatäpfel sehen aus wie bräunlich bis gelbe Beeren und haben eine harte dicke Schale. Prachtexemplare werden bis zu 8 x 10 cm groß. Im Innern der Frucht befinden sich mehrere Hunderte etwa 5 mm lange hellbraune Samen die mit einem roten, essbaren Fruchtfleisch umgeben sind. Sie haben meist eine rundliche Form. Granatäpfel enthalten die Vitamine C und B2 sowie Niazin und viel Kalium.

Sehr beliebt ist der Saft des Granatapfels, der als Grenadine bezeichnet wird, so u.a. für Cocktails, der allerdings wegen seinem kräftigen Geschmack verdünnt und gezuckert werden sollte. Man löffelt die Frucht am liebsten aus. Beliebt ist die Frucht auch als Zutat zu Obstsäften, Yoghurt, Eiscreme, Süßspeisen aber auch als Geschmacksverbesserer für diverse Rezepte.

Bildnachweis:
  • Der Granatapfel von außen und innen...: Foto: © Tim Reckmann / pixelio.de. (Gemäß den Pixelio-Bestimmungen für dieses Bild.)

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Schlüsselwörter: Thao thim | Granatapfel | Thailand | Frucht | Obst
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