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Sonstiges: Gesundheit

Ma füang - die thailändische Carambola

Die Früchte Thailands (Folge 12)

Eine Scheibe der Carambola-Frucht.
Eine Scheibe der Carambola-Frucht.
Die Carambola-Saison in Thailand ist von Januar bis März. Auch unter den Namen Karambole, Sternfrucht oder Baumstachelbeere bekannt, gehört die Carambola zu den ungewöhnlich aussehenden Früchten. Angebaut wird sie ist fast allen tropischen und subtropischen Ländern, soll aber ursprünglich aus dem indonesischen Raum oder Indien stammen. Die Carambola hat nicht nur ein farbenfrohes, sternförmiges schönes Aussehen, sondern duftet auch etwas nach Jasmin. Der Saft der Frucht soll sogar angeblich zum Reinigen von Messing geeignet sein. Die sauren Blüten verwendet man heute noch, um damit Salate zu verfeinern. Früchte, Blätter und Wurzeln werden in der Volksmedizin noch bei Fieber, Kopfschmerzen und Windpocken eingesetzt.

Die Carambola wächst auf einem, bis zu etwa 10 Meter hohen, strauchartigen Baum, der bis zu 3 Ernten pro Jahr ermöglicht. Zerkleinerte junge Blätter des Baumes sollen als Juckreiz stillende Auflagen nützlich sein.

Die Frucht wird zwischen 8 - 12 cm lang und besitzt eine essbare Schale die sich wie Wachs anfühlt, die wiederum gelblich, blassgrün oder goldgelb wie Bernstein sein kann. Das saftige Fruchtfleisch ist knackig und schmeckt, je nach Sorte, entweder süß oder sauer mit leichtem Apfelaroma. Da es wenig Geschmack hat, tunkt man das Fruchtfleisch gerne in Salz. Die wenigen weißlichen Samen werden nicht mit gegessen.

Die Frucht enthält viel Vitamin C (bis zu 35 mg per 100 g) sowie Kalzium und Magnesium. Eine Carambola sollte nur frisch verzehrt werden. Zum Verzehr schneidet man die Frucht quer in Scheiben, so das die Stücke dann wie kleine Sterne aussehen. Gekühlt kann sich die Frucht bis zu einer Woche halten. Die Frucht soll einer der besten Durstlöscher sein und wird auch als Beilage gerne zu Fruchtsalaten verwendet. Weiterhin verarbeitet man die Frucht auch zu Marmelade, Gelee und Fruchtsaft. Sehr beliebt sind weiterhin Carambolas mit etwas säuerlichen Geschmack, die man, in Scheiben geschnitten und statt einer Zitrone, gerne zur Garnierung von Fisch- und Meeresfrüchtegerichten benutzt.

Wenn Sie eine Carambola kaufen, dann achten Sie auf makelloses Aussehen. Wegen ihres schönen Aussehens wird sie gerne als Dekoration für Fruchtsalate und auf Büffets verwendet.

Eine verwandte Art ist die Bilimbi (auf thailändisch: taling pling). Diese ist jedoch länglicher und grün, und soll auch nicht so intensiv schmecken. Auch die Blätter des Bilimbibaumes werden gegen Juckreiz eingesetzt. Eines der Hauptanbaugebiete der Bilimbi ist Malaysia.

Bildnachweis:
  • Eine Scheibe der Carambola-Frucht.: Foto: © TomTomFlash / pixelio.de. (Gemäß den Pixelio-Bestimmungen für dieses Bild.)

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Schlüsselwörter: Ma füang | Carambola | Thailand | Frucht | Obst
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