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Sonstiges: Kultur & Religion

Sirikit - Königin von Thailand

Königin Sirikit
Königin Sirikit
Königin Sirikit wird in Thailand ebenso hoch geschätzt wie König Bhumibol. Als Königin nimmt sie ihre Aufgaben ebenso ernst wie der König, ihr Leben dem Wohlergehen des Volkes und des Königreiches zu widmen, wofür sie auch vom Volk sehr verehrt wird.

Königin Sirikit wurde am 12.08.1932 als Tochter von Prinz Chandaburi Suranath und Prinzessin Mom Luang Bua Kitiyakara in Bangkok geboren. Ihr Urgroßvater väterlicherseits war der unvergessene Reformer König Chulalongkorn, der fünfte Rama der Chakri-Dynastie. Sie gaben ihrer Tochter den Namen Rajawongse Sirikit Kitiyakara. Der Vorname Sirikit bedeutet Schönheit und Ehre.

Als junge Prinzessin besuchte sie dann zunächst die Vorschule in der Radschini Schule (Rajini Schule) und besuchte anschließend die St. Francis Xavier Klosterschule im Samsen Bezirk von Bangkok. Ihr Vater bekam einen Ministertitel und war zunächst in Frankreich und Dänemark tätig. Danach wurde er Botschafter in England Dabei begleitete die junge Prinzessin ihren Vater mit ihrer Mutter, und erhielt so ihre Schulbildung in den drei genannten Ländern. Danach wurde sie in einem Internat in Genf, Schweiz, untergebracht.

Während ihr Vater in Paris arbeitete, lernte sie zum ersten mal den jungen Prinzen Bhumibol und späteren König von Thailand kennen. Zu dieser Zeit studierte Prinz Bhumibol in der Schweiz und fuhr in seiner Freizeit ab und zu nach Paris. Die erste Begegnung soll schon sehr harmonisch gewesen sein. Als der junge Prinz einen Autounfall in Genf hatte und im Krankenhaus von Lausanne behandelt wurde, besuchte Prinzessin Sirikit regelmäßig den Prinzen im Krankenhaus. Nachdem Prinz Bhumibol das Krankenhaus verlassen konnte, bekam Prinzessin Sirikit die Möglichkeit, ihre Ausbildung in Lausanne, Schweiz fortzusetzen. So reifte eine glückliche Beziehung zwischen Prinzessin Sirikit und Prinz Bhumibol.

König Bhumibol hatte nach dem überraschenden Tod seines Bruders, König Ananda Mahidol, bereits 1946 den Thron übernommen, obwohl die offizielle Krönungszeremonie erst am 5. Mai 1950 stattfand.

Am 19. Juli 1949 fand dann die Verlobung zwischen König Bhumibol Adulyade und Prinzessin Sirikit im Windsor Hotel in Lausanne statt.. Zu diesem Anlass übergab die Grossmutter des Königs, Königin Sawang Vadhana, den eigenen Verlobungsring, welchen sie von Ihrem Mann, Prinz Songkhra Nakarind erhalten hatte.

Am 24.März 1950 kehrten Prinzessin Sirikit und Bhumibol mit einem Schiff nach Thailand zurück. Sie wurden am 28. April 1950 im Sra Pathum Palast in Bangkok von Königin Sawang Vadhana, der Großmutter des Königs, getraut. Als seine Majestät, König Bhumibol, am 5.Mai 1950 offiziell zum König von Thailand gekrönt wurde, gab er seiner Gattin offiziell den langen königlichen Titel Somdej Phra Debaratana Rajasuda Chao Fah Maha Chakri Sirindhorn Rathasimakunakornpiyajat Sayam Boroma Rajakumari und übergab ihr die königliche Schärpe der Chakri-Dynastie.

Zum Wohle des Volkes

Schon zu Beginn ihrer gemeinsamen Herrschaft besuchte das junge königliche Paar auch entfernte Regionen des Königreiches, um insbesondere sich ein Bild von der tatsächlichen Situation ihrer Untertanen machen zu können. Dabei stellte sie fest, das zu dieser Zeit nicht nur die Ernährungssituation bei der ärmeren Landbevölkerung nicht zufriedenstellend war, sondern das es auch große Mängel im Bildungswesen und der medizinischen Versorgung gab. Zu dieser Zeit waren große Teile der Landbevölkerung und Bauern sehr arm.

Der König begann deshalb schon frühzeitig damit, ein Komitee zu bilden, um Hilfsprogramme für die arme Landbevölkerung und den armen Bauern einzuleiten. Königin Sirikit arbeitete ebenfalls an Projekten, um insbesondere den Frauen auf dem Land so weit zu unterstützen, damit diese in der Lage kämen, eigene finanzielle Mittel erwirtschaften zu können, um die lähmende Armut zu lindern, wobei die Leittragende immer die Kinder waren. Auch ermutigte sie die Landbevölkerung, sich selbst versorgen zu können, und Nahrungsmittel und Getreide selber anzubauen, Kräuter zu kultivieren und Tierzucht zu betreiben.

Am 12. August 1956 wurde sie zur Präsidentin des thailändischen Roten Kreuzes ernannt. Durch diese Präsidentschaft wurde die Popularität des Roten Kreuzes in der Öffentlichkeit nicht nur größer, sondern auch durch Ihre Majestät materiell und finanziell besser gefördert. Als 1979 rund 40.000 Flüchtlinge aus Kambodscha in die Provinz Trat kamen, und es an allem mangelte, um diese Flüchtlinge helfen zu können, flog ihre Majestät, Königin Sirikit, in die Provinz Trat, um sich ein Bild von der Situation der Flüchtlinge machen zu können. Der Grossteil der Flüchtlinge waren Mütter mit ihren Kindern und ländliche Familien. Als Königin und Präsidentin des Roten Kreuze setzte sie sich dafür, das die Flüchtlinge Unterkünfte, genügend Nahrung und eine medizinische Versorgung durch das Thailändische Rote Kreuz bekamen. Am 10. August 1961 wurde Königin Sirikit auch Ehrenpräsident im Rate der Sozialwohlfahrt-Verbandes von Thailand, der unter dem Schutz von König Bhumibol steht.

Förderung der Kultur

Königin Sirikit hat ein großes Interesse für Kunst, Kultur und Musik. Als sie auf ihren Auslandsreisen in benachbarte asiatischen Ländern feststellen musste, das Länder wie Indien, Japan, China und Korea das Tragen von typischer Landestracht traditionell besser pflegen als in Thailand, veranlasste sie zu überprüfen, welche Landestrachten thailändische Frauen in der Vergangenheit getragen haben bzw. heutzutage noch getragen werden.

Nachdem genügend Informationen, Kleidungsstücke und viele Stoffmuster der Königin vorlagen, ließ sie nach diesen Vorbildern entsprechende modifizierte Kollektionen thailändischer Landstracht für Frauen anfertigen. Sie wollte dadurch auch die nationale Identität wieder fördern.

Diese ersten Kollektionen wurden unter den Namen Thai Amarinm, Thai Borom Phiman, Thai Chakri, Thai Chitralada und Thai Ruan Ton bekannt. Später kamen weitere Kollektionen dazu. Ihre Majestät trug zu vielen Anlässen und Auslandsreisen vorzugsweise thailändische Landestracht aus Seidenstoffen. Dies wurde zum Vorbild vieler thailändischer Frauen, verstärkt das Tragen nationaler Landestracht zu pflegen. Dadurch entstand im Königreich, aber auch im Ausland, eine große Nachfrage nach thailändisches Stoffen, Kleidungsstücken und weiteren Produkten, was den positiven Effekt hatte, das dass herstellende Gewerbe expandieren konnte. Heute ist thailändische Seide ein Exportschlager.

Besonders die Förderung der Herstellung von Matmi-Seide ist eines der Vermächtnisse der Königin. Diese, hauptsächlich im Nordosten Thailands beheimatete Webkunst, schien in Vergessenheit zu geraten, gab es auch anfangs nur einen begrenzten kleinen lokalen Absatzmarkt für Matmi-Seide. Matmi wird mit "verbundene Fäden" übersetzt, und ist eine spezielle Webkunst, wobei in einem komplizierten Binde- und Färbeprozess erst die markanten strahlenden Farben der Matmi-Seide entstehen. Somit ist im Grunde jedes einzelne Stück einzigartig, und alle Muster werden ohne Vorlagen der nächsten Generation in der Praxis vermittelt. Heute wird Matmi-Seide sogar für den Export hergestellt.

Das SUPPORT - Projekt

Am 21. Juli 1976 wurde mit einem Startkapital von insgesamt 3,5 Millionen Baht das Projekt SUPPORT (The Foundation for the Promotion of Supplementary Occupations and Related Techniques) unter der königlichen Schirmherrschaft ihrer Majestät, Königin Sirikit, gegründet. Das Startkapital dazu wurde von der Königin und vielen warmherzigen Menschen bereitgestellt.

Der Aufbau von SUPPORT (übersetzt: Die Stiftung zur Förderung ergänzender Beschäftigungen und hierbei verwandter Techniken), brachte eine weitere und entscheidende Ausdehnung der königlichen Unternehmungen mit sich, welche insbesondere die Landbevölkerung bei der Beschaffung eines Nebeneinkommens unterstützt. Zielsetzung war es, das traditionelle thailändische Kunsthandwerk, das in Vergessenheit geriet oder vernachlässigt wurde, wiederzubeleben und zu fördern, um auch dadurch vielen Menschen im Königreich den Anreiz zu dieser alternativen Einkommensquelle zu geben und das Gewerbe dazu auszubauen. Insbesondere sollte den Frauen auf dem Land de Anreiz für eine mögliche Einkommensquelle vor Ort gegeben werden, ohne das sie woanders abwandern. Dazu wurden in der Anfangszeit sogar Handwerkerinnen und Handwerker im Ruhestand gebeten, wieder aktiv zu werden, um jüngeren Handwerkerinnen und Handwerker ihre Kenntnisse zu vermitteln.

Die Grundsätze des SUPPORT - Projektes

Das SUPPORT-Projekt hat sich zur Gestaltung und Förderung von SUPPORT-Erzeugnisse eigene Regeln aufgestellt:

Das alte, traditionelle Kunsthandwerk soll so intakt gehalten werden, dass es jüngeren Generationen weiter vermittelt werden kann. Dabei sollen die traditionell überlieferten Kunstfertigkeiten des Gebrauches angewandt werden. Erfolgversprechende Trainingsteilnehmer werden ermutigt, für ihre Erzeugnisse eigene Formen im vorgegebenen Gestaltungsrahmen zu entwerfen.

Dabei wird darauf geachtet, dass hauptsächlich klassische Materialien verwendet werden. Die für die Erzeugnisse verwandte Materialien sind sorgsam auszuwählen, so dass seine natürliche Schönheit im vollem Umfang verwertet werden kann. Die Materialien sind in erster Linie Metall, Holz, Ton, Baumwolle, Seide, und weitere konventionelle Materialien.

Die Vermischung der alten und neuen Formgestaltungen zusammenfügen, unter der Voraussetzung, dass die nationale, thailändische Identität unterstrichen wird und der typische Charakter des Kunsthandwerks gefestigt bleibt.

Eine Anpassung an den wechselnden Marktgeschehen und den neuen wirtschaftlichen Verhältnissen soll die Wettbewerbsfähigkeit des Projektes einschließen.

Aus der SUPPORT-Stiftung gehen zwei Haupt-Trainingszentren für altes und modernes volkstümliches Kunstgewerbe hervor: eines im Chintralada-Palast und das Königliche Trainingszentrum für altes volkstümliches Kunstgewerbe in Bangsai in der Provinz Ayuthaya. Jedes kann insgesamt 400 Teilnehmer aufnehmen, die zur gleichen Zeit Kurse belegen. Auch gibt es bereits im ganzen Land weitere, kleinere Ausbildungsstätten, so u.a. in Sakon Nakorn, Lampang, Chiang Mai, Mae Hing Son, Bang Sadet, Hua Hin, Chonburi und weitere mehr. Regelmäßige Besuche der Königin, des königlichen Prinzen, der königlichen Prinzessinnen oder anderen Angehörige der Königsfamilie unterstreichen dieses wichtige Projekt. Ihre Königliche Hoheit, Prinzessin Maha Sirindhorn, entwirft sogar eigene Kreationen für das SUPPORT-Projekt

Im Laufe der vielen Jahre wurde so das alte traditionelle thailändische Kunsthandwerk wiederbelebt, und wunderschöne Produkte finden wir heute landesweit in speziellen Geschäften, auf Märkten, Verkaufsständen und in Kaufhäusern wieder.

Folgendes Kunsthandwerk wird hauptsächlich gefördert:

Brokatweben, Bronzearbeiten, Bambusverarbeitung, Bildhauerei, Damenschneiderei, Emaillearbeiten, Flechten von Körben aus Wasserhyazinthen, Gold- und Silberschmiedearbeiten, Holzverarbeitung, Keramikmodellieren, Landmaschinen-Reparatur und Wartung, Lederschnitzereien, Lederverarbeitung, Miniaturpuppenfertigung, Mattenflechten, Nylonartikel, Obstkonservierung, Rattanarbeiten, Herstellung von Stoffen, Seidenweberei, Teppichknüpfen, Stickereien aller Art, Thai-Motivgestaltung und das Zimmerhandwerk..

Heute können sich viele Dörfer durch die Herstellung und des Verkaufs solcher wirtschaftlich sinnvollen Produkte aus eigener Kraft versorgen und sind nicht mehr von Spenden anderer abhängig. Auch konnte dadurch die Abwanderung vieler Dorfbewohner entgegen getreten werden. Integriert wurden auch viele behinderte Menschen, damit sie eine neue unabhängige Grundlage erhalten, für ihr eigenes Einkommen mitsorgen zu können und eine sinnvolle angepasste Erwerbstätigkeit zu erhalten. Insgesamt hat das Engagement der Königin vielen Menschen in zahlreichen Projekten dazu verholfen, ihren Lebensstandard und ihre Lebensqualität zu verbessern und ihre Selbstachtung zu bewahren. Der gesamte Erlös aus dem Verkauf dieser Produkte kommen wieder dem SUPPORT Projekt zugute.

Einsatz für die Umwelt

Bei ihren vielen Besuchen im Königreich, die sie oft gemeinsam mit Seiner Majestät dem König, anderen Mitgliedern der Königlichen Familie oder alleine mit Hilfskräften unternimmt, wurde ihr auch bewusst, dass der Erhalt natürlicher Ressourcen und der Schutz der Umwelt eine notwendige Voraussetzungen ist, um ein Gleichgewicht zwischen der Natur und den Bedürfnissen der Menschen herzustellen.

Besonders, als in den 60er und 70er Jahren der schnelle Abbau und Raubbau riesiger tropischer Waldflächen begann, und ganze, einst reich bewaldete Hügelketten kahl wurden und ganze Landstriche zu veröden begannen, zeigte sich der König und die Königin sehr über diese negative Entwicklung besorgt. Auch sie mussten auf ihren Reisen feststellen, das sich der Zustand der natürlichen Wasserreserven verschlechterte. Dadurch bestand die Gefahr, das wegen fehlendes sauberes Wasser sich insbesondere die Lebensbedingungen der ärmeren Landbevölkerung weiter verschlechtern und eine große Landflucht entstehen könnte.

Es wurden nicht nur zahlreiche Aufforstungs- und Wasserprojekte zum Erhalt der nationalen Wald- und Wasserreserven vom König und der Königin ins Leben gerufen, sondern die Königin forderte die Menschen auch dazu auf, mithelfen, ein Bewusstsein für den Erhalt der Wälder und das saubere Wasser zu entwickeln, zum Nutzen aller Thailänder.

Die Königin erklärte dazu immer wieder: "Der Wald ist ein natürlicher Wasserspeicher für die Menschen. Wenn wir die Wälder weiter zerstören, werden wir zwar mehr landwirtschaftlichen Boden erhalten, aber alle unsere Wasserspeicher verlieren. Das Land wird zur Wüste. Die Wälder müssen weiterbestehen, um das Leben und das Wasser zu bewahren und den Regen aufzufangen. Nur so kann unser Leben verbessert werden."

1996 wurde der Botanischen Gartens Königin Sirikit im Bezirk Mae Rim in der Provinz Chiang Mai offiziell eröffnet. Der Botanische Garten ist ein weiteres Pflanzenschutzzentrum Thailands, wo botanische Forschungen und Studien durchgeführt werden. Der Schwerpunkt dieses Pflanzenschutzzentrums ist in erster Linie die Sammlung und Fortpflanzung einheimischer, seltener und vom Aussterben bedrohter Pflanzenarten, um die große biologische Vielfalt der Flora Thailands zu erhalten. Auch werden hier neue widerstandsfähige Nutzpflanzen für die Landwirtschaft erforscht. Weitere Pflanzenschutzprojekte folgten.

Dies sind nur einige wenige Projekte der Königin, die sie im Verlauf ihres bisherigen Lebens, durch ihre Tatkraft und ihrer Hingebung unterstütze, um die Lebensbedingungen der Bevölkerung und die Umweltbedingungen im Land verbessern zu können. Auch erhielt sie im Laufe ihres Lebens schon viele in- und ausländische Auszeichnungen.

Das Königspaar hat vier gemeinsame Kinder

Prinzessin Ubol Ratana wurde am 5. April 1951 in Lausanne/Schweiz geboren. Im Jahre 1973 erlangte sie am Massachusetts Institute of Technology in den USA ihr Diplom in Biochemie. Sie ist mit Mr. Peter Ladd Jensen verheiratet und lebt heute mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in den Vereinigten Staaten.

Kronprinz Maha Vajiralongkorn wurde am 28. Juli 1952 in Bangkok geboren. Ihm wurde am 18. Dezember 1972 vom König der Titel "Somdech Phra Boroma Orasadhiraj Chao Fah Maha Vajiralongkorn Sayam Makutrajakuman" verliehen, was ihn zum Kronprinzen bzw. Thronerben machte. Er absolvierte am 9. Dezember 1975 das Royal Military College Duntroon in Australien und dient heute im Rang eines Generalmajors in der Königlich Thailändischen Armee. Er befehligt das Regiment der Königlichen Leibgarde, die First Division Royal Guards.

Kronprinzessin Maha Sirindhorn wurde am 2. April 1955 in Bangkok geboren. Ihr wurde am 5. Dezember 1977 vom König der Titel "Somdech Phra Debaratana Rajasuda Chao Fah Maha Chakri Sirindhorn Rathasimakunakornpiyajat Sayam Boroma Rajakumari" verliehen. Dadurch wurde ihr ebenfalls das mögliche Thronerbe gegeben. Ihre Beliebtheit beim Volk ist so gross, dass es viele für möglich halten, dass sie später als Königin regieren wird. Dies wäre in der königlichen, thailändischen Geschichte eine Besonderheit.

Sie erlangte verschiedene höhere Abschlüsse in Geschichte und den orientalischen Sprachen und promovierte 1986 an der Srinakharinwirot Universität zum Doktor der Philosophie. Sie erlangte an der Chulalongkorn Universität den Doktor für Bildungsadministration.

Prinzessin Chulabhorn wurde am 4. Juli 1957 in Bangkok geboren. 1979 erlangte sie an der Fakultät für Naturwissenschaften und Künste der Kasetsart Universität das Diplom in organischer Chemie. Sie vollendete ihre Doktorarbeit in organischer Chemie im Jahre 1985. Zahlreiche Besuche in europäischen Chemie-Konzernen, so u.a. auch ein Besuch im Bayer-Werk Leverkusen, nutzte sie, um ihre Kenntnisse zu erweitern. 1985 erlangte sie an der Mahidol Universität den Doktor der Philosophie. Sie ist mit dem Squadron Leader Virayuth Didiyasarin verheiratet und hat zwei Töchter.

Königin Sirikit´s Geburtstag

Am 12. August feiert die Landesmutter, ihre Majestät Königin Sirikit, ihren Geburtstag. Im ganzen Land wird gefeiert und de Thais gedenken an diesem nationalen Feiertag der vielen wohltätigen Leistungen, die ihre Königin jedes Jahr für ihr Volk erbringt. Überall werden ihre Portraits ausgehängt. Das Regierungsgebäude und insbesondere die Ratchdamnoen Road werden mit vielen Blumengirlanden und Lichterketten geschmückt.

Die Königin feiert ihren Geburtstag im engsten Familien- und Freundeskreis und nimmt an verschiedenen religiösen Zeremonien im Palastbezirk teil. Am Morgen erhalten die Mönche im Chitralada-Palast Geschenke und am Nachmittag nimmt die Königin die Glückwünsche des Ministerpräsidenten, der Regierung und von Personen des öffentlichen Lebens entgegen.

Obwohl 1950 der Muttertag in Thailand durch das Ministerium für thailändische Frauenkultur auf den 15.April festgelegt wurde, entschied man sich 1976, den Muttertag auf den Geburtstag der Königin zu verlegen. Königin Sirikit wird auch ehrenvoll als die Mutter aller Thais bezeichnet. An diesem Tag erhalten Frauen, die sich besonders für das Wohl des Landes und Volkes eingesetzt haben, von einem Mitglied des Könighauses eine Medaille und Geschenke. In den zahlreichen Parks und auf vielen öffentlichen Plätzen der Hauptstadt Bangkoks werden Unterhaltungsprogramme durchgeführt. Der Erlös aus diesen Veranstaltungen fließt wohltätigen Projekten der Königin zu.

Bildnachweis:
  • Königin Sirikit: thaipage.ch

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Schlüsselwörter: Sirikit | Thailand | Königin
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