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Sonstiges: Kultur & Religion

Die mysteriösen Windwagen der Antike

Spurensuche nach antike technischen Transportmittel

Bei meinen Recherchen nach alten technischen Erfindungen und Entwicklungen, von der Antike bis zum Mittelalter, die ihrer Zeit weit voraus waren, stieß ich schon auf erstaunliche und vergessene Erfindungen. Einige dieser Erfindungen hatte ich bereits 1979, in einem meiner ersten Beiträgen, mit dem Titel Salomons Windwagen und das Verschwinden der Bundeslade dazu angedeutet und seit 2009 auch hier bei onlinezeitung24 in verschiedenen Beiträgen erwähnt. So schrieb ich schon u.a. über antike mechanische erste Roboter, Dampfmaschinen, die Erfindung von Brille, erste Welt-Seekarten, ewig leuchtende Leuchten und Lampen, Fernrohr, Fluggleiter, Heissluftballon, Lupe, Camera Obscura und weitere erstaunliche Erfindungen und technische Entwicklungen von der Antike bis zum Mittelalter, die es eigentlich nicht geben durfte. Und es gibt noch viel mehr zu entdecken. Leider wird das noch immer zu wenig von koservativen Forschern angnommen und korrigiert, weil es nicht ins Weltbild passt. Doch solch ein Widerstand der etablierten konservativen Wissenschaft spornt noch mehr an, unkonventionelle Wege zu gehen und alte und älteste Chroniken, Legenden und Sagen kritisch zu hinterfragen So stieß ich in diesem fast vergessenen Schatz alter Überlieferungen auch immer wieder auf den Begriff Windwagen, ein antikes Transportmittel, das ohne Pferde mit eigener Kraft Personen und Dinge transportieren konnte, ohne dabei den Boden zu berühren.. Was waren das für seltsame Transportmittel, womit auch die Bundeslade nach Äthiopien geschafft worden sein soll, die ja einen an Antigravitation oder mit höherer Wahrscheinlichkeit an einen Ballon /Heißluftballons erinnern?! Auf zur Spurensuche nach einem Phantom oder wieder eine vergessene Technologie der Antike...?

In der geschichtlich geprägten Bibel, im Prediger, Kapitel 1, gibt es einen weisen Spruch, den man nach verschiedenen Blickwinkeln interpretieren kann, wo es heisst: Was geschehen ist, wird wieder geschehen, was man getan hat, wird man wieder tun: Es gibt nichts Neues unter der Sonne.

Zwar gibt es bisweilen Etwas, von dem es heißt: Sieh dir das an, das ist etwas Neues - aber auch das gab es schon in den Zeiten, die vor uns gewesen sind.

Nur gibt es keine Erinnerung an die Früheren und auch an die Späteren, die erst kommen werden, auch an sie wird es keine Erinnerung geben bei denen, die noch später kommen werden.

Kann man es nicht passender ausdrücken, auch im Bezug zu vergessenen Erfindungen und Kulturen! Ob Evolutionsthorie, erste Zivilisationen und frühe technische Entwicklungen, nichts sollte man zur Korrektur auslassen, denn diese notwendigen Berichtigungen haben ja schon längst begonnen!

Spurensuche im alten China

Im alten China gibt es die alten und bekannten Legenden über das Volk der fliegenden Wagen oder dem Volk der Einarmigen die mit Himmelwagen bzw. durch Wolken fuhren. In den Chroniken wird das Volk Tschi-kung genannt, und soll schon vor 3.700 Jahren in China gelebt haben. Die Kunst zu fliegen verdanken die Tschi-kung (auch Chi-Kung) die Erfindung ihres Wind- oder Himmelswagen. Aus der Shang-Dynastie (1600–1046 v. Chr.) soll es folgende Bemerkung in einer der Chroniken geben:

Als König Zi Lu, andere Schreibweisen sind auch Tang von Shang, Shang Tang, Wu Tang oder Cheng Tang, zum Herrscher ernannt wurde (seine Herrschaft war von 1766 - 1742 v.Chr.), kamen auch Vertreter des Volkes der Tschi-kung auf ihren fliegenden Windwagen, um den neuen König zu ehren. Ein unbekannter Chronist aus der Zeit der Drei Reiche (220 – 280 n.Chr.) soll geschrieben haben: Das Tschi-kung-Volk hatte fliegende Wagen und trug es Menschen in den Himmel und wenn der Wind gut war, konnten sie ohne Pause große Entfernungen zurücklegten, vom eine Ende des Reiches bis zum andere Ende des Reiches, und kein Wald, kein Sumpf und kein Berg behinderte ihren Weg. So gibt es weitere ähnliche Überlieferungen, die alle über das gleiche berichteten, und wenn man diese erstaunlichen Beschreibungen liest, so kann man nur annehmen, das dieses unbekannte Volk wohl mit hoher Wahrscheinlichkeit das Wissen über eine Heißluftballon hatte, zumal ja immer von der Abhängigkeit des Windes geschrieben wird. Zu dieser letzten Chronik passt auch mein Beitrag Das fliegende Himmelszelt, als ein gewisser Zhuge Liang (181 - 234 n.Chr.) einen Heißluftballon erfunden hatte, der ja auch als Erfinder der Kong-Ming-Laterne genannt wird. In der chinesischen Geschichte wird weiterhin auch Zhang Heng (auch Chang Heng, 78 - 139 n.Chr.) geannnt, ein Astronom, Mathematiker, Geograph, Schriftsteller und Erfinder der Han-Zeit, der ebenfalls an einem Heißluftballon gearbeitet haben soll. Warum die Tschi-kung zum Teil auch als Einarmige beschrieben wurden, kann man nur spekulieren. Dabei stelle ich mir vor, das vielleicht laufend z.b. das Steuerrad oder ähnliches festgehalten werden musste, und aus der Sicht von unten nach oben, der Eindruck entstand, das sich nur ein Arm bewegte. Dies wäre aber nur ein plausible Theorie, da ich selber keinen Bezug zu anderen möglichen Sagen über einarmige Völker sehe. Vorher aber dieses Volk genau kam, das wusste wohl keiner so genau.

Spurensuche im alten Indien

In den altindischen Veden (Veda) werden Luftwagen, die in grossen Höhen der Wind davon trägt, beschrieben. Die frühvedische Zeit soll etwa 1500 – 1000 v. Chr. gewesen sein, was zeitlich nicht so weit von Shang-Dynastie entfernt scheint. Auch hier kann man mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, das es sich um einem Ballon handelt. Nach einer, von vielen anderen, alten Sagen und Volkserzählungen soll der indische Mathematiker und Astronom Aryabhata (476 - 550 n.Chr.) einst den Wunsch gehabt haben, den Sternen näher sein zu können als er auf einen Berg sein könnte. Und so wird es erzählt...

Eines Tages kam ein seltsamer Mann aus Mithila (Janakpur/Nepal) mit einem Esel zu Aryabhata. Als er vom Esel stieg, sah jeder, das er ohne seine Gehhilfe kaum ein Schritt auf den anderen machen konnte. Dann sprach er... Willst du den Himmel sehen, die Wolken berühren und den Sternen näher sein, das baue ich dir einen Himmelswagen, der dich hinauf trägt. Aryabhata war ein geachteter Gelehrter, so stellte er den Fremden auf die Probe, wie das gehen kann, wo doch nur Vögel den Himmel sehen und die Wolken berühren können und nur Träumer oder ein Sternenglas (Fernrohr?) den Sternen näher sein können. Er lud ihn in seinem Haus ein und der Fremde brachte zwei Lederrollen mit und breitet sie aus. Darauf war eine brennende Stupa, die sich selber in den Himmel trug. Aryabhata dachte an seinen Traum und ließ Schmied und Stoffnäher zu sich kommen die mit dem Fremden die Stupa bauen sollten. Doch wie ist dein Lohn fragte er den Fremden für so ein seltsames Geschenk. Der Fremde antwortete: EINEN Wunsch nur sollt ihr dafür erfüllen. Meine Beine sind müde und ohne Kraft, lasst mich nur ein einziges Mal mit eurem Herzen in meine Heimat fliegen. Dies stimmte Aryabhata zu und nach 20 Tagen war die Stupa fertig. An einem sternenklaren Abend sollte die Stupa emporsteigen, das Feuer in der Eisenpfanne schürte so stark das es glühte, und der Schmied drückte den Blasebalg so lange, das sich der Stoff blähte wie eine riesige Kugel und diese mass 18 Schneiderellen in der Höhe (ca. 18-20 Meter). An einen Dreh-Eisenring hingen 9 Säckchen mit Reis und der Fremde eilte, das sich Aryabhata auf der einen Seite und der Fremde auf der anderen Seite auf ein Sitzbrett setzte und festhalte. Kaum waren die Hälfte der Säckchen zu Boden, schwebten sie nach oben und bald sahen die Menschen aus wie Reishalme. Kam der Wind von einer Seite, drücke es die Stupa wie von unsichtbarer Hand, kam der Wind von unten fuhren sie schneller voran. Aryabhata müsste nicht mehr träumen, hob das Sternenglas und sah nur auf die nahen Sterne. Als das Feuer seine Kraft verlor, gingen sie wieder zu Boden, und dem Fremden wurde versprochen, das er mit ihm morgen nach Mithila fliegen will. Als am nächsten Morgen Aryabhata aufwachte, schwebte der Fremde bereits über das Haus von ihm. Verzeiht mir mein Herr, aber ohne Euch würde ich meine Heimat nicht so schnell wiedersehen. Zu spät erkannte Aryabhata, das der Fremde ihn betrog, den er entfloh mit der Stupa, ohne sie bezahlt zu haben, nicht nach Norden, sondern nach Osten, aber Aryabhata war so glücklich, den sein sehnlichster Wunsch, die Sterne näher zu sehen, erfüllt wurde. Der Fremde aber wurde nie mehr gesehen...

Solche und ähnliche alte Überlieferungen offenbaren, das es schon in der Antike das Wissen über Ballons bzw. Heißluftballons gab, wobei 1-2 Personen mühelos transportiert werden konnten. Es gibt auch einige Hinweise über Windwagen, die nicht im Himmel aufstiegen, aber auch nicht den Boden berührten, und wie vom Wind getragen wurden. Eine weitere der seltsamen Geschichten soll sich am heiligen Berg Arunnchala ereignet haben. Der nur 980 Meter hohe Berg liegt im Süden Indiens, im indischen Bundesstaat Tamil Nadu, und gilt für die Hinduisten als Manifestation des Gottes Shiva, während der heilige Berg Kailash nur sein Wohnort sein soll. Eine der Übersetzungen für Arunnchala lautet Hügel des Lichts, worauf sich auch folgende Legende bezieht...und eines Abends kamen fremde Männer wie Ägypter auf einen seltsamen grossen Wagen, der wie ein Kasten ohne Räder und ohne Geschirr, und im Kasten war eine grosse Holzkiste aus dunklem verbrannte Holz. Sie baten den Sadhu des Tempels am Berg Arunnchala ihr Heiligtum zu bewahren, der Unheil über jene hereinbringt, wer ihn zurück brächte. Als der Sadhu dies versprach wurde die Holzkiste im Labyrinth des Tempels versteckt. So durfte er dort einmal hereinblicken und er sah den Bau eines goldenen reichen Tempels, auf dem Dach die doppelte Isis sich vereinen mit einem seltsamen Licht Die Fremden mahnten die Flügel nie zu berühren und verschlossen den Deckel. Zum Dank gaben sie dem Sadhu einen Beutel edelster Stein für sein Schweigen, und es wurde bis heute vergessen wo es stand. Die Fremden aber stiegen in ihrem Windwagen und schneller als ein Pferd und wie der lautlose Wind verschwanden sie... das erinnert zuerst an das Kebra Negest, wo es heisst, das der Sohn Salomons die Bundeslade stahl, und in einem Windwagen auf magische Weise nach Hause davon flog. Ob je Ägypter nach Indien kamen, bleibt spekulativ oder ist ein Übersetzungsfehler.

Denkt man nicht bei solch einer Beschreibung an eine Art Antigravitation oder war es nur ein ausgedachtes Märchen? Im Sanskrit gibt es das Wort Vimana vidya, das soviel bedeutet wie: Das Steuern eines Luftschiffes. So haben wir die Gewissheit, das es schon Heißluftballons gab, aber manche Windwagen ein ewiges Rätsel bleiben werden.

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Schlüsselwörter: Windwagen | antike Erfindungen | fliegende Stupa | Heißßluftballon | China
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