Rund um OZ24

Suchen

Unterstütze OZ24

Wissenschaft: Forschung

Kann die Quantenphysik paranormale Phänomene erklären?

Ein junges Mädchen sieht im Frühjahr 1945 seinen Vater in Soldatenuniform im Keller. Zu der Zeit ist der Mann aber in Norditalien gefallen. Eine Mutter sieht ihren Sohn mit verbundenem Kopf im Wohnzimmer. An exakt diesem Tag wurde er verwundet. Ein Student hat in der Nacht eine Erscheinung, ein tieftrauriger junger Mann steht mitten im Zimmer. Es war der Vormieter, der sich vor einiger Zeit das Leben genommen hatte.

Geister, Spuk, Telepathie - so betiteln Esoteriker solche Phänomene. Einbildung, Fantasterei oder schlicht Quatsch - so wehren Rationalisten ab. Der Chemiker und Wissenschaftsjournalist Rolf Froböse nennt solch unerklärliche Begebenheiten vorsichtig "Zufälle höherer Ordnung". Im Gegensatz zu einem Lottogewinn oder einer überraschenden Begegnung alter Bekannter auf einer Fernreise sind sie nämlich nicht berechenbar.

Im Gegensatz zu einem Lotto-Gewinn oder einer überraschenden Begegnung alter Bekannter auf einer Fernreise sind sie nämlich nicht berechenbar. Wenn jemand Verstorbene sieht oder eine Person, die zum besagten Zeitpunkt ganz woanders ist, dann lässt sich das mit statistischen Gesetzmäßigkeiten nicht mehr beschreiben. Humbug also? Nicht unbedingt, so Froböse, der Spaß daran hat, komplizierte Fragen aufzuwerfen. In seinem jüngsten Buch bringt er an dieser Stelle die Quantenphysik ins Spiel. Der erst im März 2008 erschienene Bestseller „Die geheime Physik des Zufalls“ ist seit dem 23. Juni 2008 in einer überarbeiteten Neuauflage in der „Edition BoD“ im Handel. Herausgeber ist der bekannte Verleger und Publizist Vito von Eichborn.

In seiner Stellungnahme heißt es: „Das ist ja das Grandiose an Froböse“, argumentiert von Eichborn. „Er beschäftigt sich mit dem Unerklärlichen, aber er landet nicht bei gottähnlichen Erklärungsmustern, sondern bleibt streng sachlich und argumentativ“. Und darüber hinaus auch noch verständlich, spannend und kurzweilig. Das quantenphysikalische Phänomen der Verschränkung, so (nicht nur) Froböses Vermutung, könnte der naturwissenschaftliche Schlüssel zum Jenseits sein. Ein Phänomen, das bereits Albert Einstein entdeckte, als „spukhaft“ bezeichnete, aber nicht weiter verfolgte.

Und genau an dieser Stelle knüpft der Autor an. „Froböse gelingt so etwas wie der Beweis für die Existenz des Jenseits aus naturwissenschaftlicher Sicht“, erläutert von Eichborn. „Bei ihm verschmelzen Schöpfungsakt und Evolution zu einem kosmischen Quantenphänomen. Das finde ich faszinierend.“

Buchtipp: Rolf Froböse: „Die geheime Physik des Zufalls. Quantenphänomene und Schicksal – Kann die Quantenphysik paranormale Phänomene erklären“, Editon BoD, Herausgegeben von Vito von Eichborn, Norderstedt, Juni 2008, 128 Seiten, Preis: EUR 14.90.

uploaded

Der Inhalt des vorstehenden Artikels gibt nicht die Meinung der Redaktion von Onlinezeitung24 wieder. Für den Inhalt ist allein der Autor des Beitrages verantwortlich!
Lesen Sie dazu auch:
Drucken Empfehlen
Schlüsselwörter: Quantenphysik | Phänomene | paranormal | Rolf Froböse
Sie wollen selber einen Artikel schreiben. Kein Problem, einfach registrieren!

Kommentare

Es wurden noch keine Kommentare geschrieben

Einen Kommentar schreiben







Kommentare von Nichtmitgliedern der Seite Onlinezeitung24.de müssen durch einen Bestätigungslink per E-Mail freigeschaltet werden, für Mitglieder entfällt diese Bestätigung. Diese Maßnahme dient der Diskussionskultur und soll die Kommentarfunktion vor Spam schützen. Wir bitten um Ihr Verständis für diese Maßnahme.

Seitenaufbau: 0.04 Sekunden
39,630,359 eindeutige Besuche