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Politik: Deutschland

NATO - provokant und riskant

Deutschland als nicht-souveränes Land in der Klemme

NATO-Stützpunkte an den Grenzen Russlands
NATO-Stützpunkte an den Grenzen Russlands
Prolog I

Das Vertrauen in den meisten Medien nimmt weiter in Deutschland ab, die anti-russische Haltung in den Medien ist politisch unkorrekt und den Umfragen und Studien sollte man immer in Frage stellen. Woran liegt das. Jeder kann mit wenigen Recherchen und Erstaunen feststellen, das die wichtige Medienkanäle in der Hand von wenigen, aber sehr mächtigen Unternehmen sind. Diese wiederum steuern, worüber, wo und wie berichtet wird. Ob diese noch dazu politische, parteiische oder wirtschaftliche Interessen haben, gehört ja längst zur Medienkultur. Weil auch einige Medien auf Informationen von Regierungsseite und deren Haltung angewiesen sind, kann man u.a. verstehen, warum es seit längere Zeit eine anscheinende Pro-USA-Sympathie gibt und eine anscheinende anti-russische oder sogar desinformierte oder unvollständige Berichterstattung gibt. Dazu kommen dann verschwundene Links, Quellen, Artikel und Verweise auf zum Beispiel Wikileads, also kurzum eine womögliche Zensur und Medienkontrolle. Denken Sie mal darüber nach, wenn Sie nach 3 Stunden Comedy, 1 Stunde Werbung dann noch 10 Minuten Nachrichten sehen... oder schauen nur noch Comedy...

Prolog II

George Friedman entstammt einer jüdischen Familie, ist US-amerikanischer Politologe, Publizist, Vorsitzender der STRATFOR (Strategic Forecasting), dies ist ein US-amerikanischer Informationsdienst, der Analysen, Berichte und Zukunftsprojektionen zur Geopolitik, zu Sicherheitsfragen und Konflikten anbietet. Nach seine bisherigen Äußerungen wird Friedman als pro imperialistisch eingeschätzt und nennt auch ganz offen die USA als ein Imperium wie einst Rom, im Sinne von Balance of Power. Bei einem Vortrag, seiner vielen, in Chicago vor dem Council on Global Affairs vertrat er die Ansicht, das man eine offensive Kontrolle auf Europa und Russland und dessen Rohstoffe auszuüben sollte, indem ein Bündnis zwischen Deutschland und Russland verhindert werden soll. Zu der Rolle Deutschlands zur Ukraine-Krise und einer möglichen Konfrontation mit Russland meinte er im Bezug zu Deutschland:

...Und die Sache worauf wir keine Antwort parat haben, ist die Frage, was wird Deutschland in dieser Situation (Kriegsgefahr Ukraine-Krise) unternehmen. Die reale unbekannte Variable in Europa sind die Deutschen, wenn die USA diesen Sicherheitsgürtel (nahe der Grenze zu Russland) aber nicht in der Ukraine aufbauen... wird der Einfluss der Russen in der Ukraine schwinden - wir wissen nicht, wie die deutsche Haltung ausfallen wird. Deutschland befindet sich in einer sehr eigenartigen Lage...Die Deutschen haben ein sehr komplexes Verhältnis zu den Russen...für die USA ist das Hauptziel, zu verhindern, das deutsches Kapital und deutsche Technologien sich mit den russischen Rohstoff-Ressourcen und Arbeitskräften zu einer einzigartigen Kombination verbinden, die die USA seit einem Jahrhundert zu verhindern versuchen...Deutschland ist wirtschaftlich enorm mächtig, aber gleichzeitig geopolitisch zerbrechlich...seit 1871 war das immer die "Deutsche Frage" und die Frage Europas...das Hauptinteresse der USA, für das wir immer wieder Krieg geführt haben - im Ersten und Zweiten Weltkrieg und auch im Kalten Krieg - waren die Beziehungen zwischen Russland und Deutschland zu verhindern. Weil vereint, sind sie die einzige Macht, die uns bedrohen kann. Unser Hauptinteresse besteht darin, sicherzustellen, dass dieser Fall nicht eintritt. (ohne Gewähr für womögliche Übersetzungsfehler)

Auch äußerte sich Friedman ganz offen dazu, das die die USA planen, Waffen an die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen sowie nach Rumänien, Polen und Bulgarien zu liefern. In allen diesen Kontexten agieren die USA außerhalb der Institutionen der NATO, um nicht auf die Zustimmung der anderen NATO-Staaten angewiesen zu sein. Ziel sei es, einen militärischen Sicherheitsgürtel um Russland herum aufzubauen, ganz im Sinne des Kalten Krieges. So verfolge die USA eigene langfristige Interessen verfolgen, wobei die Interessen der Bündnispartner zweitrangig wären, nach der Bush-Doktrin Wer nicht für uns ist, ist gegen uns.

Ist es nicht beängstigend, ist man nicht verwundert über solch eine öffentliche, selbstsichere und arrogante Offenheit... jeder kann es im Internet auf etlichen Seiten finden... der jetzigen Regierung scheint es aber vollkommen egal zu sein... da kann ich nur jedem die Rede von Shara Wagenknecht im Bundestag empfehlen und die Nicht-Reaktion regierender Personen...

Und die Zukunft ?

Schon verschiedene Autoren und Politiker haben sich mit dieser ungewöhnlich offenen Erklärung der STRATFOR bzw. Friedman oder vom Russland-Gegner Zbigniew Brzezinski auseinandergesetzt, so das anscheinend eine starke Europäische Union unter deutscher Führung gewollt sei, aber eine engere Zusammenarbeit mit der Russischen Föderation und der Eurasischen Union für die USA eine langfristige Bedrohung und Konkurrenz darstellt, was verhindert werden soll, auch mit Waffen. Die Aufrüstung und die nahen Manöver, auch unter deutscher Beteiligung, unmittelbar an die Grenzen Russlands sind provokant und riskant, ebenso wie die schnelle EU- und NATO-Vergrößerung und die atomare Aufrüstung. Deutsche Massenmedien verurteilen Russland, weil nun mobile Atomraketen an den Grenzen stationiert wurden, würde die NATO nicht ähnlich reagieren, wenn umgekehrt Russland Manöver an den Grenzen abhalten würde, obwohl dies auch diplomatisch geklärt werden kann. Deutsche Massenmedien verurteilen aber nicht die USA, die seit vielen Jahren über 200 Atomraketen u.a. in Deutschland, Italien und in der Türkei stationiert haben, zuzüglich die in Frankreich und in Großbritanien.

Sollte es zu einem (gewollten) Kriegs-Konflikt von Seiten der USA, also auch der NATO kommen, wären die Folgen Linie für Deutschland mehr als katastrophal...

Daher...

Der NATO-Russland-Rat muss schnellstens aktiviert werden...

Daher muss schnellsten besonders Deutschland mehr Souveränität gegenüber der USA fordern, und den Vertrag über das Recht und den Aufenthalt ausländischer Streitkräfte in der Bundesrepublik Deutschland vom 23. Oktober 1954 (Aufenthaltsvertrag; BGBl. 1955 II S. 253) soweit abändern, das der US-Aufenthalt von Truppen reduziert wird, der übrigens mit einer zweijährigen Frist beiderseitig auch gekündigt werden kann.

Der Warchauer Pakt wurde 1991 aufgelöst, die russische Streitkräfte haben Deutschland verlassen... die NATO expandiert aber weiter und rüstet auf... da kann man es ja nur begrüßen, das China mit Russland ein Militärbündnis eingegangen ist... die derzeitige Gefahr liegt ferner in Russland als in einem aggressiven Militärbündnis, worin sich zwangsweise Deutschland befindet !

Die USA hatten 2014 rund 600 Milliarden Militärausgaben...

Russland hatte rund 85 Milliarden...

Und wer meint, das wäre übertrieben, kommunistisch, auf einem Auge blind et.etc., der sollte mal u.a. deutsche Medien meiden !, sich Georg Friedman in Ruhe anhören, die Webseite der STRATFOR analytisch durchlesen und auch mal ruhig Präsidents Putins Ansichten hören !

Wie z.B. dieser Link:

https://www.youtu...0ZxbT_qa38

Bildnachweis:
  • NATO-Stützpunkte an den Grenzen Russlands: STRATFOR

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Schlüsselwörter: III Weltkrieg | Georg Friedman | STRATFOR | Russland | NATO
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