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Wissenschaft: Weltraum

Gibt es weisse Löcher ?

Kosmische Geysire als Planetenzerstörer

Als mein Lehrer uns zur damaligen Zeit den unendlichen Weltraum erklärte, das es durch einen Urknall entstand, fragte ich ihm ...und was war vorher da ?... Er antwortete das Nichts. Bevor ich die Frage stellen konnte, was ist das Nichts und was war vor dem Nichts, lächelte er mich an und sagte mir ...der Weltraum ist unendlich, und die Menschen wissen nicht einmal was unendlich ist, daher bedeutet Nichts, das keiner es genau weiss, bis wir mit Raumschiffen fliegen können.... Zum Glück sah ich die ersten Enterprise-Folgen auf unseren kleine Schwarz-Weiss-Fernseher, so das meine Neugier, wie wohl Raumschiffe aussehen müssten, befriedigt wurde. Doch zurück zum Thema....Nach den bisherigen Beobachtungen und Forschungen gibt es Milliarden Galaxien mit wiederum Milliarden Planeten, Monden und Millionen Sonnen, gigantischen Weltraumnebel, galaktischen Anomalien und noch sehr viel Unbekanntes. Wer kann also nicht daran glauben, das es einst Ausserirdische gab und es Ausserirdische gibt, das wäre nur logisch würde Mr. Spock sagen ! Sind wir nicht jeden Tag darüber erstaunt, was wir in der Tiefsee der Erde entdecken, was niemand vorher erahnt hatte, und wir haben noch keine 20% der Tiefsee erforscht haben. Zu den interessantesten Phänomene im All gehören auch die Schwarzen Löcher. Über Schwarze Löcher wurde schon viel geschrieben, es gibt zahlreiche internationale Dokumentationen und Filme darüber. Ein Schwarzes Loch ist ein so gewaltiges astronomisches Objekt mit einer kaum fassbaren Dichte und extrem starker Gravitation, dass weder Materie noch Licht nach außen gelangen kann. Im Zentrum existiert eine Art saugende Gravitationskraft, die ganze Planeten, die inder Nähe wären, nach gewisser Zeit zerreißen könnte. Bei der Frage, was mit der Materie geschieht, die im schwarzen Loch verschwindet, muss man sich auch die Frage stellen ... wie sieht es dahinter aus ?.... Ebenso unglaublich ist auch die Theorie, das Schwarze Löcher sogar Milliarden von Jahren existieren könnten, ein kleines Zeitfenster für den Weltraum. Der Grund dafür sei eine durch Gravitation verursachte gravitative Zeitdilatation, ein Phänomen der Relativitätstheorie, dass eine Uhr und jeder andere Prozess, in solch einem Gravitationsfeld langsamer läuft als außerhalb.

Eine unwissenschaftliche Idee

Carl Sagan war ein grosses Vorbild für mich. Er war Astronom, Astrophysiker, Exobiologe, glaubte an ausserirdisches Leben und schrieb viele interessante Sachbücher. Die 13-teiligen Doku-Serie Unser Kosmos lief auch ab 1983 im deutschen Fernsehen und ich hatte jede Sendung auf VHS aufgenommen. Er regte besonders Jugendliche an, immer wieder Fragen zu stellen und bot auch an, das man ihn schreiben könnte. Ich hatte ihn dann damals wegen Schwarze Löcher ganz unwissenschaftlich angeschrieben, was er über meine Gedanken hielte, das der Weltraum vielleicht so ein verschlungenes System (Röhrensystem) könnte, dessen (defekte) Öffnungen die Schwarzen Löcher wären, eine Art Ventil, worin Altes entsorgt würde oder sogar in eine andere Dimension oder Zeit verschleudert wurde. Dann auch meine Frage, wie wohl dann eine Öffnung auf einer anderen Seite aussehen könnte, wo ja dann ungeheure Mengen an Materie ausgeschleudert werden müssten ? Er schrieb mir zurück, das er es fazinierend fände, wenn sich junge Leute solche freie Gedanken machen würden, und er hielt es für möglich, das es eine Art Verzerrungen geben müsste. Er wies daraufhin, das Stephen Hawking die Theorie der Hawking-Strahlung aufstellte, aber zum leichteren Verständnis er mir den Namen Igor Dmitrijewitsch Nowikow nannte und verwies mich auf das Nowikow-Selbstübereinstimmungsprinzip, das jedoch sehr kompliziert ist. Interessanter fand ich jedoch den Hinweis, das dieser Forscher die Hypothese aufstellte, das es eine Art Gegenteil vom Schwarzen Loch geben müsste.

Weisse Löcher - die kosmische Geysire

Heutzutage stellen Astrophysiker es nicht mehr in Frage, das ein Weißes Loch genauso wie ein Scharzes Loch, ebenso ein gigantisches astronomisches Objekt sein könnte, praktisch das Gegenstück eines Schwarzen Loches, das mit einer ungeheuren Energie Materie ausstossen könnte, eine Art Schwarzes Loch, das rückwärts läuft. Dabei soll es nur mit Über-Lichtgeschwindigkeit möglich sein, solch ein Weißes Loch zu durchqueren, den der Ereignishorizont (in der allgemeinen Relativitätstheorie eine Grenzfläche in der Raumzeit) von Außen nach Innen zu durchqueren. Wegen ihrer möglichen Eigenschaft, pulsierend Materie auszuschleudern, nennt man sie auch Kosmische Geysire. Einfach und unwissenschaftlich ausgedrückt: bei einem Schwarzen Loch gibt es unglaubliche anziehende Gravitationskräfte, während es beim Weissen Loch eine ebenso unglaubliche Antigravitation oder abstoßende Gravitation geben müsste. Noch ist es nicht bewiesen, aber Forcher gehen von der Theorie aus, dass ein Schwarzes Loch und ein Weißes Loch durch ein Wurmloch verbunden sein könnten. Wenn man also theoretisch in ein schwarzes Loch fällt, eventuell dadurch sogar in einem anderen Teil des Universums oder sogar in einem anderen Universum wieder rauskommt, würde diese Endöffnung, der Ausstoßpunkt, ein Weißes Loch sein. Soweit die bisherigen theoretischen Überlegungen in der Komplexität des Weltraums. Bisher konnte man noch kein Weißes Loch entdecken. Nach Stephen Hawking Vermutungen, ist die sichtbare Strahlung so schwach, dass sie in bisherigen Teleskopen nicht zu sehen ist oder ein Weißes Loch hat ein uns noch unbekanntes Strahlungsmuster.

Science Fiction - was wäre wenn

Während ein Schwarzes Loch innerhalb von Jahrzehnten einen Planeten, der sich am Rande eines Schwarzen Loches befände, zerreißen könnte oder sogar verschlucken, so die Hypothese, wären die möglichen Auswirkungen eines Weißen Loch, hypothetisch, weitaus verheerender. Wäre solch ein galaktisches Objekt, das dauernd Masse ausstößt, zum Beispiel erdnah im Sonnensystem, könnte es theoretisch mit Lichtgeschwindigkeit kleinste Partikel oder grössere Brocken auf den Planeten Erde schleudern, der diesen buchstäblich druchlöchert oder sogar zerfetzt. Bei solchen Aussichten wäre es schon interessanter zu wissen, ob ein Weißes Loch tatsächlich das Ende eines Schwarzen Loch sein könnte, und über eine Art Wurmloch Raumzeitsprünge erlaubt...

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Schlüsselwörter: weisse Löcher | kosmische Geysire | Igor Dmitrijewitsch | Weltraum | Wurmloch
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