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Politik: Deutschland

Deutschland subventioniert Atom-U-Boote

Rüstungsgeschäfte die nicht sein müssen

Dolphin-Klasse
Dolphin-Klasse
Auch wenn die USA, Russland und China die zur Zeit grössten Rüstungsexporteure sind, ist es doch weiterhin beschämend, das Deutschland weiterhin zwischen Platz 3-5 seinen Platz in einem Geschäft des Todes einnimmt. Dabei geht es nicht nur um eine anscheinende Lobby der Rüstungsindustrie, den Verkauf von Rüstungsgüter innerhalb der NATO, sondern auch um sehr zweifelhafte Rüstungslieferungen in den brisanten Nahen Osten. Sollte der sehr zweifelhafte Panzer-Deal von modernen Leopard-Panzern an das erzkonservatives Königreich Saudi-Arabien gehen, müssen wir uns nicht wundern, wenn unsere Soldaten irgendwann mal von den eigene deutsche Waffen bedroht werden, wenn Terroristen diese Waffen wie im Irak erbeuten. Und es ist schon lange kein Geheimnis mehr, das Deutschland im Sektor U-Boote zwar seine eigene Marine mit grosser Verspätung aber zu gering nachrüstet, aber seid Jahren fleissig U-Boote auch in Krisenländern verkauft und sogar subventioniert, besonders an Israel.

Dolphin U-boote - als Atomwaffenträger einsetzbar

Israel ist ein hochgerüstetes Land mit einer Fläche von nur 22.070 qkm, also etwa die Grösse von Hessen, und verfügt bald über mehr und leistungsstärkere U-Boote als Deutschland. Die Delphin-Klasse ist ein nach israelischen Vorgaben aus der deutschen U-Boot-Klasse 209 entwickeltes U-Boote, das auch in der Lage ist, mit atomwaffenfähigen Marschflugkörpern bewaffnet zu werden. Insgesamt hat Israel 6 U-Boote bestellt, Stückpreis etwa 400 und 550 Millionen Euro, und alle werden von deutschen Steuergeldern versteckt subventioniert ! Die erste 3 Einheiten davor wurden sogar von Deutschland an Israel verschenkt ! Für die weiteren 3 hochmodernen U-Boote, die der U-Boot-Klasse 212 A ähneln, übernimmt Deutschland wieder gut ein Drittel der Baukosten aus Steuergeldern, während unsere Bundeswehr abgerüstet oder schlecht gerüstet wird. Somit subventioniert Staat und unsere Politiker, die das zu verantworten haben, waffenfähige Atom-U-Boote in einer der grössten Krisenregionen der Welt.

Neben den sechs üblichen 533-mm-Torpedorohren besitzen die Boote weitere vier Torpedorohre mit dem vergrößertem Durchmesser von 650 mm. Dies ist ein eindeutiger Beleg, das, wie auch bei anderen ähnlichen U-Booten, hier Marschflugkörpern eingesetzt werden können. Die U-Boot-Klasse 212 A gehört zur Zeit wegen ihrer Lautlosigkeit und Recihweite zu den effektivsten möglichen Verteidigungs- und Kriegswaffen einer Marine, die sogar von den USA schon fast gefürchtet wird, nachdem bei Manövern es den deutschen U-Booten mehrfach gelang, unbemerkt die Verteidigung von Kriegsschiffen der US-Navy zu durchbrechen.

Insgesamt sollte Deutschland seine Rüstungsexporte nicht nur verringern, sondern auch hochmoderne und effektive Waffensysteme wie die neue Generation von U-Booten überhaupt nicht ausserhalb von Militärbündnissen exportiert oder sogar subventioniert werden. Nun steht schon Saudi-Arabien in den Startlöchern und will auch 5 Stück dieser High Tech Waffenträger kaufen. Langfristig sei der Erwerb sogar von bis zu 25 U-Booten geplant. Insgesamt sollten besser die Verschärfungen der Rüstungsexportkontrolle umgesetzt werden! So paradox es klingt, aber ist auch beruhigend, das die USA alles daran setzt, auch solche lautlosen U-Boote schnell identifizieren zu können und eine effektive Abwehrwaffe einsetzen zu können. Dazu gibt es schon Tests mit der Virginia-Klasse, wie das U-Boot USS North Dakota.

Bildnachweis:
  • Dolphin-Klasse: wikipedia

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Schlüsselwörter: Dolphin Uboot | Rüstungsgeschäfte | Sicherheitspolitik | Naher Osten
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