Rund um OZ24

Suchen

Unterstütze OZ24

Wissenschaft: Sonstiges

Das geheimnisvolle 5.Element

Das verlorene Wissen der Alten

Auf meinen Asien-Reisen abseits der Touristenpfade habe ich stets offen und tolerant auch den Kontakt mit Einheimischen, Mönchen und Heiligen Männern gesucht, die mir alte lokale Geschichten, Märchen und Volkssagen erzählten, unscheinbare heilige Orte zeigten und mir teilweise uralte vergessene Rituale versuchten zu erklären, wobei das gegenseitige Verständnis, mein zum Teil westliches rationales Denken und Übersetzungsprobleme es nicht einfach machten.

In dieser Mischung aus Aberglauben, Mythologie, alten Legenden und religiösen Riten steckt aber oft ein vergessenes Wissen einer unbekannten Zeit, Teile einer vergessenen Wissenschaft, und manchmal brauchte ich Jahre, um meine Tagebuchaufzeichnungen mit anschließenden Recherchen erst besser zu verstehen und rationales Denken im Hintergrund zu lassen. Nachforschungen im modernen Westen sind kaum möglich oder sehr lückenhaft, vieles wird als Aberglauben oder als märchenhaft kaum oder gar nicht beachtet bzw. genauer untersucht Wie auch immer es der Leser betrachten oder beurteilen wird, versuche ich trotzdem und weiterhin, einen Teil davon in Beiträgen niederzuschreiben. Und wenn Sie es am Ende nur als unterhaltsam betrachten, was soll es….aber ich gebe zu, das ich bis heute einiges noch nicht richtig verstehe, aus einer alten Welt, die eine ganz andere Denkweise hatte...

In der heutigen modernen Wissenschaft spricht man schon von sichtbarer Materie und unsichtbarer Dunkler Materie, noch unbekannten Gravitationskräften im Weltall...in den alten vergessenen Wissenschaften und Überlieferungen gibt es seid Jahrtausenden von Jahren Hinweise auf ein allgegenwärtiges 5.Element…uralte Geschichten von Göttern, Magiern und Zauberern, die dieses Element oder Kraft mit geistiger Kraft oder göttlichen Werkzeugen oder Zauberstäben kontrollieren konnten.

Die geheimnisvolle Kraft Teja

In Südostasien, Indien und in den Himalaya-Regionen glauben die Menschen, das es heilige Figuren von Göttern, mythologische Wesen, aber auch Buddha-Figuren gibt, die in sich wundersame Kräfte haben, von einer Zauberkraft belebt sind, Wunder vollbringen können oder ein Eigenleben entwickeln, was das auch immer zu bedeuten hat. Alleine in Südostasien hörte ich gut ein Dutzend dieser Geschichten über wundersame Figuren, auch wenn eine gewisse Ausschmückung nicht auszuschließen ist, aber die Menschen sind felsenfest davon überzeugt und verehren dieses mit grosser Hingabe. Ebenso gibt es viele heilige Orte, die von einer wundersamen Kraft heimgesucht werden, Kraftorte oder Kraftquellen, die auch in Europa vorkommen. Fragt man nach, was das wohl für eine wundersame Kraft sein könnte, stieß ich oft auf den Begriff Teja oder Deja oder auch Akasha, Bezeichnungen für eine Art Energie oder einer Zauberkraft, so der Volksglaube und Inhalt mancher wundersamen Geschichte. Die Bezeichnung Teja oder Deja ist vermutlich aus dem Sanskritwort Deva abgeleitet. Deva bedeutet göttlich, aber auch leuchtend, glänzend, übermenschliches Wesen und Engel.

Die alten Griechen berichteten schon, das sie davon überzeugt waren, das Gott Zeus ein Beherrscher der kosmischen Kraft war, woraus auch seine Blitze bestanden haben sollen, die nichts mit herkömmliche Blitzen zu tun hatten. Er hatte die Gabe, diese Kraft in seine Händen oder in einer göttlichen Waffe zu bündeln und als zerstörende Blitze einzusetzen. Was wenige wissen ist die Tatsache, das z.B. Druiden der Kelten in Europa und Brahmanen in Indien, beide gleichermaßen Priester, Magier, Alchemisten und Repräsentanten der Götter in einer Person, anscheinend unabhängig voneinander 5 Elemente kannten: Erde, Wasser, Feuer, Wind und die kosmische Kraft. Die Druiden der Kelten waren sogar der festen Überzeugung, das ein geweihter oder heiliger Ort, ein so genannter Nemetan, (abgeleitet von der keltischen Göttin Nemetona) ein mythischer Energiepunkt der Erde sei und als Kraftquelle einer Art energetischer Energie, dem fünften Element, dienen könnte. Die Priester der Kelten betrachteten solch einen Ort als geistige Verbindung der Erde (Menschen) mit dem Weltraum (Götter).

Nach einiger Suche nach mehr Informationen, fand ich nach den vielen Mosaiksteinen die bisher interessanteste Interpretation bzw. Erklärung vor vielen Jahren in Nord-Indien bei einem Sadhu, einem heilten Mann, der nach seinem Studium als Sadhu umherwanderte und altindisiche Texte verständlich erklären konnte. So gibt es fünf Veden: Rigveda, Samaveda, die weiße und schwarze Yajurveda, Atharvaveda und Tantra. Die magische Texte des Atharvaveda beschäftigen sich mit heiligen Riten, Zauberformeln, Magie und dem vergessenen fünften Element, doch die wenigsten verstehen noch das Wissen der Alten. In Kurzform wird dieses Akasha oder Deva als die Kraft aus dem Äther bezeichnet, eine legendäre kosmischen und universellen Kraft, was die alten Alchemisten als das geheimnsvolle fünfte Element bezeichneten. Wissenschaftlich betrachtet, ist es eine Art unsichtbare elektrisch-magnetische Licht-Energie.

Erde und Steine haben die Eigenschaft der Festigkeit, das Wasser und Eis haben die Eigenschaft der Flüssigkeit und Starre, das Feuer hat die Eigenschaft der Hitze und die Luft die Eigenschaft der Beweglichkeit. Doch Akasha besitzt zwei universelle Eigenschaften, die des begrenzten sichtbaren Raumes (Lebewesen, Erde und Weltraum) und die des unbegrenzten unsichtbaren Raumes (Zeit). Das Wissen der zweiten Eigenschaft ging verloren, so die Eigenschaft des begrenzten sichtbaren Raumes ist seid der Schöpfung allgegenwärtig.

So besitzt jedes Lebewesen, das sind Mensch, Tier und Pflanzen, eine unsichtbare Eigenenergie von unterschiedlicher Kraft, doch Akasha oder das 5.Element ist überall allgegenwärtig und umgibt uns wie die Luft und das Wasser, ist von ungeheurer Kraft und hält unsere Welt zusammen. Eingeweihte Mönche, Magier, Yogis oder Zauberer können diese Kraft nutzen und verleiht ihnen Kräfte die die Menschen als Wunder betrachten. So wird auch erzählt, das u.a das tibetanische Vajra göttlichen Ursprung sei, und die Macht hatte diese Kraft zu bündeln und als Waffe eingesetzt zu werden.

Als historische Personen sollen die indische buddhistische Meister Naropa, Tilopa und Padmasambhava alle ein Siddhi gewesen sein, ein Mensch mit besonderen übernatürliche Kräfte und Fähigkeiten, im Volksglauben Magier oder Zauberer. Sie alle sollen besondere Meditationstechniken gekannt haben, die auch als höhere Praxis bezeichnet wurde. Eine dieser Technik gab ihnen die Gabe, das Akasha durch geistige Kraft und Konzentration zu beherrschen und mit einer einzigen Handbewegung ein ganzes Reiterschar von Soldaten auf den Boden zu werfen oder zu verbrennen, oder Mauern einer Stadt zu zerstören. Nach einer andern Interpretation soll man sogar nichtlebendige Dinge zu lebendigen Dingen machen können, wobei wir wieder bei den Geschichten von Figuren mit Eigenleben wären. Doch dies ist nur ein Teil der seltsamen Erzählungen und Legenden der Vergangenheit, die bis hin zu den Alchemisten im Mittelalter führt, die die geheimnisvolle Kraft für Experimente nutzte. Und dazu gehören (legendäre) Namen wie Albertus Magnus, Demokrat, Empedokles, Lü Dongbin, Ibn Email, Johannes de Rupescissa, Melchior Cibinensis, Ostanes, Zosimos aus Panopolis, um nur einige zu nennen, die sich mit der Kraft aus dem Äther beschäftigten.

Das geheimnisvolle 5.Element scheint also schon immer vorhanden gewesen zu sein...

uploaded

Der Inhalt des vorstehenden Artikels gibt nicht die Meinung der Redaktion von Onlinezeitung24 wieder. Für den Inhalt ist allein der Autor des Beitrages verantwortlich!
Drucken Empfehlen
Schlüsselwörter: altes Wissen | Teja | geheimnisvolle Kraft | 5.Element
Sie wollen selber einen Artikel schreiben. Kein Problem, einfach registrieren!

Kommentare

Es wurden noch keine Kommentare geschrieben

Einen Kommentar schreiben







Kommentare von Nichtmitgliedern der Seite Onlinezeitung24.de müssen durch einen Bestätigungslink per E-Mail freigeschaltet werden, für Mitglieder entfällt diese Bestätigung. Diese Maßnahme dient der Diskussionskultur und soll die Kommentarfunktion vor Spam schützen. Wir bitten um Ihr Verständis für diese Maßnahme.

Seitenaufbau: 0.05 Sekunden
37,397,945 eindeutige Besuche