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Wissenschaft: Weltraum

Pionier-Anomalie - Eingriff von Ausserirdischen ?

Raumsonden wurden vom Kurs abgeleitet

Pionier 10+11 Plakette
Pionier 10+11 Plakette
Als Anomalie bezeichnet man in erster Linie eine Unregelmäßigkeit oder auch eine Abweichung von einer gedachten Norm. Aber eine Norm, ein Maßstab oder eine Regel muss nicht unbedingt für die Ewigkeit gelten. Der Begriff unregelmäßig, unnatürlich, abnorm oder fremdartig ist wohl die beste Bezeichnung für eine extraterrestrische Anomalie, den es gibt schon eindeutige Anomalien auf dem Mond (künstlich errichtete Objekte ?), auf dem Mars (Ruinen einer Zivilisation ?) aber auch Gravitation-Anomalien im Weltraum, die wahrscheinlich sogar der Schlüssel zu einer neuen Physik sein könnten. Eines der ungewöhnlichsten Anomalien im Weltraum in der extraterrestrischen Neuzeit und zugleich noch ungelöstes Rätsel der Weltraumforschung bleibt weiterhin die Kursabweichungen der beiden Pionier-Sonden der NASA.

Die Raumsonden Pionier 10 und 11

Pioneer 10 war die erste Raumsonde, die von der Erde aus den Planeten Jupiter und anschließend den äußeren Bereich des Sonnensystems erreichte. Am 3. März 1972 startete sie auf Cape Canaveral mit einer Atlas-Centaur-Rakete und hatte zahlreiche wissenschaftliche Erkenntnisse über den Planeten Jupiter, den Asteroidengürtel und den äußeren Regionen des Sonnensystems erbracht. Im Jahr 2003 sendete die Raumsonde zum letzten Mal ihre Daten zur Erde. Pioneer 11 startet am 6. April 1973 mit dem gleichen Raketentyp von Cape Canaveral in den Weltraum. Diese Raumsonde hatte die Aufgabe die Planeten Jupiter und Saturn zu erforschen. Gegenüber der vorherigen Raumsonde Pionier 10 sendete Pionier 11 im Jahr 1995 zum letzten Mal ihre Daten zur Erde. Soweit hört sich alle wissenschaftlich und für einen Laien alles normal an, genaueres über die Missionsverläufe und Aufgaben der Raumsonden kann jeder heutzutage sogar leicht im Internet recherchieren. Aber was nicht überall nachzulesen ist, das diese beide Raumsonden eines der größten Rätsel der Weltraumforschung darstellen, denn bis heute kann man noch nicht erklären, warum Pioneer 10 und 11 auf mysteriöse Weise von ihrem Kurs abgewichen sind. Wissenschaftler versuchen seitdem diese Phänomen erklären zu können und sogar die NASA bezeichnet diesen Vorfall als Pionier-Anomalie.

Die Pionier-Anomalie - erklärbar oder Eingriff von Ausserdischen ?

Eigentlich könnte man dies erfolgreich beendete Weltraumissionen ins Raumfahrt-Archiv ablegen, wären da nicht ihre seltsame Flugbahnen, die bis heute Wissenschaftler beschäftigen. Denn beiden Raumsonden, obwohl zu unterschiedlichen Zeiten gestartet, waren nicht auf den Flugbahnen, wo sie eigentlich mit sehr grosser Sicherheit hätten sein sollen. Die NASA spricht von einer messbaren aber unbekannten Kraft, die in der Lage war, beiden Raumsonden mit einer Abweichung von 400.000 Kilometer an dem dem Ort vorbeifliegen zu lassen, wo sie hätten eigentlich hinfliegen sollen. Nachmessungen haben ergeben, das diese unbekannte Kraft beide Sonden offensichtlich abbremsten und umlenkten, wobei verblüffend war, das diese Bahnabweichung bei beiden Raumsonden absolut identisch war, obwohl sie sich fast in entgegengesetzter Richtung aus dem Sonnensystem entfernten. Wie ist das möglich ?

Ob Astrophysiker oder andere Wissenschaftler, bis heute ist man sich noch uneinst, wie solch eine Anomalie zustande kam. Wäre es nur bei einer der Raumsonden aufgetreten, wäre die schon längst zur Akte gelegt worden. Doch das gleiche Ereignis und gleichen Ort bei zwei Raumsonden ließen den Forschern keine Ruhe, den es wurde schon zu einem Mysterium. Im Jahr 2005 hat das Wissenschaftsmagazin New Scientist die Pioneer-Anomalie sogar als eines der 13 rätselhaftesten Phänomene der Wissenschaft aufgelistet. Zunächst konzentrierte man sich auf die fast baugleichen Antriebs- und Steuerungssysteme, um hier einen Fehler zu finden. Als dies zu nichts führte, blieb nur noch eine möglichen astronomischen Ursache, wie zum Beispiel gravitative Einflüsse, doch warum wirkten diese identisch und nur bei diesen beiden Raumsonden. Danach ging man nochmals alle möglichen Berechnungs- und Navigationsfehler durch die in Betracht kamen, aber auch hier kam man zu keinem erklärbaren Ergebnis. Vergleichsdaten anderer Raumfahrzeuge, wie zum Beispiel bei den Voyager-Sonden, die 1977 ebenfalls in das äußere Sonnensystem geschickt wurden oder weiterer Raumfahrzeuge, die sich in diesem Bereich aufhielten, brachten keine Resultate. Zuletzt wurde 2006 der Vorschlag gemacht, alle übermittelten Daten von Grund auf zu analysieren, aber es wurde nicht bedacht, das die grosse Fülle aller Daten bis vor 1987 nicht in heutiger digitaler Form vorliegen und auch nicht geordnet sind. Der zeitliche und finanzielle Aufwand, die alten Magnetbändern, die in den Kellerräumen des Jet Propulsion Laboratory (JPL) in Pasadena in Kalifornien liegen, aufwendig zu digitalisieren, dafür hat die NASA weder Kapazitäten noch das Budget. Eine eiligst finanziert Untersuchung im Jahr 2004 soll ergeben haben, dass der Hitzefluss in den Instrumenten der Sonde und von der thermoelektrischen Radionuklidbatterie für das Abbremsen verantwortlich sei und die Flugbahn veränderte. Doch manche bezweifeln dieses Erklärungs-Schnellschuss.

So bleiben bisher nur Hypothesen übrig, um erklären zu können, was genau in der Lage war, nur bei diesen Raumsonden, fast exakt mit einer Abweichung von 400.000 Kilometern ihre Flugbahn zu verändern:

- Es war Dunkle Materie und sogar Dunkle Energie, die eine lokale Gravitationsanomalie verursachten, was aber auch bedeuten müsste, das die Astrophysik in die Konstanten von Masse und Gravitation in unserem Sonnensystem eine weitere Größe einfügen müsste. Dunkle Materie ist ein Bestandteil des Universums und soll die Gravitationskraft im Weltraum beeinflussen. Als Dunkle Energie wird eine hypothetische Energieform bezeichnet.

- Auf der Flugbahn war ein gewaltiges unbekanntes extraterrestrisches Objekt, das die Flugbahnen beeinflusste oder sogar veränderte.

Die NASA und andere Raumfahrt-Organisationen plädieren für eine spezielle Pioneer Anomaly Mission, um die alten Flugbahnen zu untersuchen, die mit etwa 300 bis 500 Millionen Dollar veranschlagt wird. So erhofft man sich, mit modernsten Messinstrumenten und Kameras eine Lösung des Phänomens endlich finden zu können. Doch es gibt auch inoffizielle Stimmen und Kritiker, die dieses Vorhaben belächeln. Denn wenn man keine Dunkle Materie oder Dunkle Materie nachweisen oder andere unbekannte Gravitationskraft nachweisen kann, welch extraterrestrisches Objekt mag es wohl gewesen sein ? Ein nicht genannter Mitarbeiter einer bekannten Raumfahrt-Organisation soll geäußert haben ...nur zu diesen beiden Zeitpunkten müssen nur diese beiden Pionier-Sonden in irgendeiner Form irgendjemanden gestört haben, was liegt also näher, als zu vermuten, das Ausserirdische vermeiden wollten endeckt zu werden !?... - ...an beiden Sonden war eine goldbeschichtetem Aluminium Plakette mit einer Botschaft an Ausserirdische. Vielleicht haben wir sie sogar verschreckt...

Bildnachweis:
  • Pionier 10+11 Plakette: wikipedia

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Schlüsselwörter: Anomalie | Weltraum | Raumsonden | Pionier | Ausserirdische
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