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Technik: Luft- und Raumfahrt

Französische Staatsanwaltschaft: Co-Pilot ließ Maschine absichtlich abstürzen

Kaum vorstellbar aber derzeitiger Stand der Ermittlungen

Flugzeug der Germanwings.
Flugzeug der Germanwings.
Was bei dem vor gut einem Jahr spurlos verschwundenen Flugzeug der Malaysian Airlines, Flug MH370, immer wieder vermutet wurde, der Pilot habe in Selbstmordabsicht das Flugzeug auf den offenen Ozean gesteuert, scheint bei der am Dienstag abgestürzten Germanwings-Maschine zur traurigen Gewissheit geworden sein. Nach allen Erkenntnissen der bisherigen Ermittlungen deutet alles darauf hin, dass der Co-Pilot das Flugzeug bewusst zum Absturz brachte.

Stimmrekorder ausgewertet

Trotz erheblicher Beschädigungen konnte der schnell gefundene Stimmrekorder aus dem Cockpit bereits ausgewertet werden. Und dabei kam Unglaubliches zu Tage, wie der ermittelnde französische Staatsanwalt Brice Robin heute in Marseille bekanntgab.

Von den letzten aufgezeichneten 30 Minuten war in den ersten 20 Minuten nichts Außergewöhnliches geschehen und die Piloten seien bereits die Prozedur für die Landung in Düsseldorf durchgegangen. Dann bet der Pilot den Co-Piloten das Kommando zu übernehmen und verließ das Cockpit, vermutlich um die Toilette aufzusuchen. Als er zurückkam war die Tür zum Cockpit versperrt. Diese kann nach den neuesten Sicherheitsstandards, die nach dem 11. September 2001 eingeführt wurden, von außen nicht mehr geöffnet werden, wenn dies vom Cockpit aus verhindert wird.

Nachdem der Pilot das Cockpit verlassen hatte, muss die Tür von innen verriegelt worden sein. Dann wurde per Knopfdruck der Sinkflug eingeleitet. Dies könne nicht durch Zufall geschehen sein. Zu diesem Zeitpunkt muss der Co-Pilot alleine im Cockpit gewesen sein, hieß es aus Marseille.

Pilot versuchte vergeblich ins Cockpit zu kommen

Auf dem Stimmrekorder war zu hören, wie der Pilot den Co-Piloten aufforderte ihn wieder in die Kabine zu lassen. Doch es kam keine Antwort vom Co-Piloten, der auch auf Anfragen der Flugsicherung und anderer Flugzeuge nicht reagierte. Auf dem Stimmrekorder war das ruhige Atmen des Co-Piloten bis zum Schluss zu hören, was belegt, dass er gelebt haben muss.

Dann hörte man, wie der Pilot verzwifelt gegen die Cockpittür hämmerte. Kurz vor dem Aufprall des Flugzeuges In die Berge war ein Geräusch zu hören, das auf eine erste Bodenberührung hindeutet. Erst Sekunden vor dem endgültigen Aufprall waren Schreie der Passagiere zu hören. Dann lähmende Stille. Germanwings-Flug 4U9525 war abgestürzt…

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Schlüsselwörter: Germanwings | Lufthansa | Frankreich | Alpen | Absturz
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Kommentare

OZ24
am 26.03.2015 18:46:04 (217.68.173.xxx) Link Kommentar melden
Ich hatte leider von Anfang an den Verdacht das der Absturz bewusst herbeigeführt wurde. Leider hatte ich recht. Ich kann nicht verstehen warum ein Mensch bei seinem Selbstmord noch 149 andere Menschen mit in den Tod reißen muss!

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