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Wissenschaft: Weltraum

Archäologie auf dem Mond

Die Eroberung des Mondes - Teil 3

Lobachevsky-Krater - künstliches Objekt ?
Lobachevsky-Krater - künstliches Objekt ?

Nach den Mondlandungen wurde lange Zeit selten über unseren nahen Trabanten was Interessantes geschrieben. Zuletzt war unser Mond wieder für die Medien interessant geworden, als China mit Erfolg seinen Mondrover Yutu (übersetzt=Jadehasen) auf die Mondoberfläche aufsetzte. Zukünftig wird es sicher wieder mehr zu berichten geben, wenn die ersten bemannten Mondstationen errichtet werden oder man weitere Rohstoffquellen wie das schon entdeckte Helium-3 findet. Bis dahin liegt das Medieninteresse eher Richtung Mars und Internationale Raumstation. Dabei wird von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen, das es auf dem Mond entdeckte Anomalien gibt und unbekannte bewegende Objekte, die beobachtet wurden. Und da es ja aus der Sicht der konservativen Wissenschaft nicht sein kann, das hier schon eine irdische Präsenz vorhanden ist oder war, es aber auch keine Ausseridischen (UFO´s) auf dem Mond geben kann, Geheimprojekte einer Raumfahrtnation man auch ausschliesst, ja, dann muss man schon kritisch hinterfragen, ob auf dem Mond tatsächlich alles mit rechten Dingen zugeht oder nicht.

Astronomen in Bedrängnis

Es gibt natürlich etliche Hobby-Astronomen, die ähnliche oder gleiche Beobachtungen gemacht haben, so das sich die International Astronomie schon auf phantievolle Abkürzungen geeinigt hat, um solche Anomalien und bewegende Objekte bezeichnen zu können:

ULO - Abkürzung für Uncorrelated Lunar Object, frei übersetzt wie nicht in Wechselbeziehung stehendes Mond-Objekt, oder noch freier übersetzt, meine Interpretation, ein Mond-Objekt, das wahrscheinlich von einer Intelligenz errichtet wurde.

UMO - weil man seltsamer den Begriff UFO scheut, es kann ja nicht sein was nicht sein kann, kreierte man den Begriff UMO, Abkürzung für Unidentified Moving Object, frei übersetzt – unidentifiziertes sich bewegendes Objekt.

FMO - als Unterbegriff gibt es sogar FMO, Abkürzung für Fast moving Object, frei übersetzt - ein unidentifiziertes sich schnell bewegendes Objekt.

IMT - Abkürzung für Illuminated Moving Targets, frei übersetzt beleuchtete bewegte Scheiben. (Der Begriff UFO wird abgelehnt, schon seltsam nicht)

LTP - Lunar Transient Phenomena und TLP - Transient Lunar Phenomena sind Begriffe für natürliche Gas-Leuchterscheinungen, aber auch kurzzeitige geologische Veränderungen auf dem Mond jeder Art.

Der alte Begriff ETA für extraterrestrial artifact, frei übersetzt für außerirdisches Artefakt auf dem Mond wird seltener angewendet.

Ist es nicht erstaunlich, was wohl auf unseren Trabanten alles schon beobachtet wurde und wird, um solch ein Abkürzungssystem einzuführen (zu müssen). Es gibt zwar Astronomen und Gruppen die untereinander diskutieren, was wohl das alles sein könnte, aber erst Forscher auf dem Mond können das meiste aufklären oder bestätigen. Aber werden die Forscher alleine sein ?

1998 gab es einen interessanten Artikel von Dr. Johannes Fiebag, der leider schon 1999 verstorben war, und Ein ungewöhnliches Objekt im Lobachevsky-Krater hieß. Darin untersuchte er mögliche Hinweise auf eine extraterrestrische Aktivität auf dem Mond, aber auch die Kontroverse, natürliche geologische Strukturen fälschlicherweise als Anomalie anzusehen. Das Objekt könnte ein umgekipptes Objekt ähnlich wie ein Menhir sein.

SAAM-Projekt & Archäologie auf dem Mond

1992 wurde das private SAAM-Projekt gegründet, das sich mit mögliche ausserirdischen und ungewöhnlichen Artefakten und Objekten auf dem Mond beschäftigt. SAAM ist die Abkürzung für Search for Alien Artefacts on the Moon, frei übersetzt also Suche nach außerirdischen Artefakten auf dem Mond. Bei diesem Projekt geht man u.a. davon aus, das es sehr alte Basen und Einrichtungen einer ausserirdischen Intelligenz sein müssten, wenn man die bisherigen Aufnahmen von Anomalien betrachtet, wobei man mehr unter der Mondoberfläche vermutet. Überreste einer möglichen Vor-Zivilisation der Menschheit steht erst mit großem Abstand an zweiter Stelle.

Auch wenn (anscheinend) öffentlich von der renommierte Wissenschaft größtenteils es abgelehnt wird, sich Gedanken über von einer Intelligenz errichteter Objekte oder sogar UFO´s zu machen, wurde aber auch die NASA neugieriger, als man 1994 die Fotoaufnahmen der Raumsonde Clementine 1 auswertete. Diese Raumsonde, deren Auftaggeber übrigens das US-Verteidigungsministerium war, kartierte mit rund 1,5 Millionen Einzelbilder rund 95 % der Mondoberfläche und fand auch das Wassereis am Mondsüdpol. Die spezielle Kamera fotografierte auch im ultravioletten Bereich, und nach offiziellen Angaben gäbe es angeblich detailtreue Fotos, die man eindeutig als Anomalie einstufte, wobei die meisten in der Pol-Nähe, wo es Wassereis gab, fand.

Mit grossem Erstaunen sah man plötzlich Strukturen auf der Mondoberfläche, wobei einige aussahen wie die Luftaufnahmen von irdischen archäologischen Objekten, so die NASA. Weil aber archäologische Überreste einer Zivilisation auf dem Mond die gesamte Zivilisationsgeschichte der Menscheit in Frage stellen würde, wertete man dies zunächst als eine aussergewöhnliche geologische Anomalie. Grundsätzlich aber schliesst man heute eine mögliche Aktivität, ob in der Gegenwart oder Vergangenheit, von extraterrestrischen Intelligenzen auf dem Mond, auch wenn bisher der sichere Nachweis fehlt, nicht mehr ganz aus !

Öffentlich wurde 1994 nur die NSSDC-Clementine Project Information von der NASA, das man zwei mögliche Haupttypen eventueller Anomalien oder ruinenähnlicher Objekte auswertete:

Auf etwa 35 Fotos identifizierte man rechteckige Muster, mit einer Ausdehnung von 1 - 3 Kilometer. Auf den restliche Fotos sieht man rechteckige Liniengitter aus einem Komplex von verflochtenen, gebrochenen Gebirgskämmen oder Furchen, die dieses Muster bilden, sowie einige rechteckige und ähnliche Schatten. Ob dies unbekannte geologische Phänomene auf dem Mond sind oder künstlichen Ursprungs haben könnten, kann nur eine Untersuchung vorort klären.

Das US-Verteidigngsministerium und die NASA fanden die Ergebnisse von Clementine derart interessant, das von 1998 - 1999 die Raumsonde Lunar Prospector den Bestand von Wassereis auf und unter Mondüberfläche an den Polen untersuchen sollte. Es wurden eine Menge von circa vier Milliarden Tonnen auf dem Mondnordpol und circa zwei Milliarden Tonnen auf dem Mondsüdpol errechnet, wobei das meiste mit dem Gestein vermischt ist. Daraus resultierte die Anfertigung der Mascon-Karten. Von Anomalien sprach keiner mehr, sondern erklärte, das es auf dem Mond eine ungewöhnliche Schwerkraft-Anomalie gäbe, die solche Strukturen hervorbringen könnte. Ob man etwas verschweigt ? - Leider gibt es auch zunehmend gefälschte Aufnahmen, so das es wirklich schwer ist, hier die Spreu vom Weizen zu trennen. Aber das was nicht mit rechten Dingen auf dem Mond zugeht oder zuging, davon bin ich weiterhin überzeugt.

Bildnachweis:
  • Lobachevsky-Krater - künstliches Objekt ?: NASA Headquarters - Washington

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Schlüsselwörter: Mond | Anomalie | Mondkrater | Ausserirdische | Saam
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