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Lokales: Lokale Nachrichten

Schwerstes Erdbeben seit rund 80 Jahren erschüttert Thailand

Mit der Stärke von 6,3 auf der Richterskala wurden die Nordprovinzen erschüttert

Bis Bangkok war das Beben zu spüren.
Bis Bangkok war das Beben zu spüren.
Am vergangenen Montag (05. Mai) erschütterte ein Erdbeben Thailands Norden. Die Provinzen Chiang Mai, Chiang Rai und Lampang wurden kurz nach 18.00 Uhr von einem Beben erschüttert, das den Wert von 6,3 auf der Richterskala erreichte. Es war das heftigste Beben seit fast 80 Jahren.

Bis Bangkok war das Beben spürbar

Das Epizentrum soll in ca. 7.400 Meter Tiefe im Mae Lao District (Chiang Rai) gelegen haben. Selbst im Luftlinie gut 700 Kilometer entfernten Bangkok waren die Erderschütterungen zu spüren. Bereits kurz darauf wurden die Anwohner vor Nachbeben gewarnt. Es wurde ihnen empfohlen sich im Freien aufzuhalten.

Mit am stärksten betroffen war die Hauptverbindungsstraße zwischen den Städten Chiang Mai und Chiang Rai. Sie wurde an vielen Stellen durch Absenkungen oder starke Risse nahezu unpassierbar gemacht und wurde inzwischen in zahlreichen Teilbereichen voll gesperrt.

Trotz der Stärke nur ein Todesopfer gemeldet

Nach den bisherigen offiziellen Meldungen aus Thailand gab es lediglich ein Todesopfer. Es handelte sich dabei um eine 83jährige Frau aus der Provinz Chiang Rai, die durch eine umkippende Wand begraben und getötet wurde, wie die Behörden mitteilten.

Einige Bezirke waren in der Nacht auf Dienstag ohne Strom und in vielen Geschäften fielen die Waren aus den Regalen. Die stärksten Schäden betrafen Straßen und Gebäude, die zum Teil erhebliche Risse bekamen. Bei einer mehrere Meter großen Buddha-Statue im Udom Waree Wat brach der Kopf ab.

Viele Nachbeben registriert

Mehr als 100 Nachbeben wurden bisher registriert. Eines der stärksten war am Dienstagmorgen gegen 8.00 Uhr, als es erneut zu Gebäudeschäden kam. Das National Disaster Warning Center (NDWC) warnt derzeit immer noch vor möglichen Nachbeben. Je Stunde könne es bis zu vier solcher kleineren Beben geben.

Durch Nordthailand verlaufen fünf geologische Verwerfungslinien. Wenn diese in Bewegung geraten kann es zu weiteren größeren Beben kommen, von denen vor allem die Provinzen Chiang Mai, Chiang Rai, Lampang, Phayao und Nan betroffen wären.

Bildnachweis:
  • Bis Bangkok war das Beben zu spüren.: Foto: © Paul Boden, Archiv Siam-Journal. (Unterliegt dem deutschen Urheberrecht.)

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Schlüsselwörter: Thailand | Erdbeben | Chiang Mai | Verwerfungslinien | Richterskala
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