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Sport: Wintersport

„Wir sind heute in die Schule gegangen“

Duisburg. Die Füchse fegen die Black Dragons Erfurt in der Oberliga-Endrunde mit 10:1 vom Eis.

Der Füchse-Jubel nach dem 1:0 durch Scott Wasden
Der Füchse-Jubel nach dem 1:0 durch Scott Wasden
EV Duisburg – Black Dragons Erfurt 10:1

Drittel: 1:1, 5:0, 4:0 Tore: 1:0 (4:20) Wasden (Schmidt, Faber/5-4), 1:1 (12:22) Olidis (Grosch, Sergerie/5-4), 2:1 (25:54) Hofland (Fischbuch, Schmidt/5-4), 3:1 (26:51) Fischbuch (Pfohl, Hofland/5-4), 4:1 (29:51) Kahle (Pfohl, Fischbuch), 5:1 (32:35) Paul (Schmidt, Fischbuch), 6:1 (35:01) Pfohl (Lascheit, Schmidt), 7:1 (41:28) Blankart (Fischbuch, Keussen), 8:1 (46:49) Kahle (Wasden), 9:1 (53:42) Keussen (Wasden, Schmidt), 10:1 (56:23) Paul (Wasden, Schmidt). Strafen: Duisburg 8, Erfurt 12. Zuschauer: 1211.

„Wir sind heute in die Schule gegangen“

Duisburg: Die Füchse fegen die Black Dragons Erfurt in der Oberliga-Endrunde mit 10:1 vom Eis.

Wer sich auf den einschlägigen Statistikseiten nach dem Durchschnittsalter beider Mannschaften erkundigt, lernt schnell: Die Black Dragons Erfurt sind mit 26,69 Jahren deutlich älter als die Füchse mit ihren 20,35 Jahren. Dennoch sagte Tim Donnelly, der Coach der Thüringer, nach der Partie: „Wir sind heute in die Schule gegangen.“ Ein Drittel lang hielten die Drachen das Spiel offen – dann jedoch machte der EV Duisburg ernst und gewann nach dem 3:2-Auswärtserfolg bei den Hannover Scorpions auch das erste Heimspiel der Endrunde in der Eishockey-Oberliga – und das gleich mit 10:1 (1:1, 5:0, 4:0).

Donnelly sparte nicht mit Komplimenten. „Das Spiel von Duisburg heute war fantastisch. Das Team ist jung, schnell und sehr gut trainiert. Das war die schnellste Mannschaft, gegen die wir in dieser Saison gespielt haben. Das Level war sehr hoch.“ EVD-Coach Franz Fritzmeier sah das Spiel differenzierter: „Im ersten Drittel haben wir noch nicht mit so viel Mumm gespielt – wahrscheinlich auch, weil uns das Spiel von Freitag noch in den Knochen steckte. Doch ab dem zweiten Drittel haben die Jungs alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Wir haben den Gegner zu Strafen gezwungen, die auch gut ausgenutzt haben. Wenn wir mit vier Reihen durchmarschieren können, sind wir läuferisch nur schwer aufzuhalten. Und auch spielerisch hatten wir ab dem zweiten Drittel gute Elemente. Ich bin sehr zufrieden.“

Das konnte der Füchse-Coach auch sein. Die Füchse nutzten beim Auftakt des Torreigens konsequent ihre Powerplay-Chancen. So fälschte Scott Wasden in der fünften Minute einen Schuss von Markus Schmidt ab. Nach dem Erfurter Ausgleich durch Ryan Olidis (13.) ebenfalls in Überzahl, kam der EVD kurzzeitig außer Tritt – nahm die Fahrt nach der Pause aber wieder auf. Drei weitere Powerplay-Tore in Folge durch Diego Hofland, Dennis Fischbuch und Marcel Kahle stellten die Weichen bis zur 30. Minute bereits auf Sieg. Und das zeigte Wirkung: 4:1 für Duisburg – Auszeit Erfurt. 5:1 für Duisburg – Torwatwechsel Erfurt. So sorgten die weiteren Tore von Jack Paul (2), Fabio Pfohl, Maik Blankart, Marcel Kahle und Joel Keussen für ausgelassene Atmosphäre auf den Rängen – was bei Team und Trainer bestens ankam. „Die Stimmung hatte echten Play-off-Charakter“, sagte Fritzmeier. „Das tut auch den Jungs gut, wenn sie den siebten Mann hinter sich wissen. Das hat heute richtig Spaß gemacht.“

Nur für Lars Grözinger hielt sich der Spaß in Grenzen. Er wurde von einem Schuss von Diego Hofland getroffen (27.), was ihm wohl das Ohr „spaltete“, wie es hieß. „Ich denke aber, er ist am Freitag wieder dabei“, sagte Fritzmeier. „Lars ist hart im Nehmen – und wir spielen ja auch Eishockey und kein Golf.“

Von: Philipp Thelen und Friedhelm Thelen

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Schlüsselwörter: EV Duisburg | EHC Erfurt | Oberliga | Oberliga - Endrunde | Eishockey in Duibsurg
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