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Sonstiges: Tierschutz

Eutha77 vs. T61

Das Grauen hat einen Namen


Als Tierhalter genießt man die Zeit mit seinen Lieblingen. Sie begleiten einen über viele Jahre hinweg, teilen Freud und Leid und spenden Trost.

Das Grauen hat einen Namen - T61

Umso schlimmer, wenn es an der Zeit ist Abschied von seinen Tieren zu nehmen. Es gibt viele Gründe, die uns den Abschied vor Augen halten. Wenn es an der Zeit ist seinen Liebling “gehen zu lassen”, möchte man diesen Schritt so schmerzlos wie nur möglich vollziehen. In den meisten Fällen muss der Liebling bei einem Tierarzt eingeschläfert werden. Und zwar dann, wenn die Medizin dem Tier keine Lebensqualität mehr garantieren kann. Man hofft auf einen schnellen, schmerzlosen Tod. Dies ist leider nicht immer gegeben.

Das Grauen hat einen Namen - T61

T61 ist ein Nervengift, welches nach und nach alle Funktionen im Körper ausfallen lässt. Das Tier wird bewegungsunfähig, die Atmung wird erschwert, es hat das Gefühl zu ersticken und gerät in Panik. Aber der Liebling kann sich nicht bemerkbar machen, sein Leiden anzeigen, denn er ist bewegungsunfähig.

T61 wird leider immer noch angewandt, weil es kostengünstiger ist als eine überdosierte Narkose. Eutha 77.

Das Tier wird bei der Anwendung von T61 vorher betäubt, aus den oben beschriebenen Gründen. Ist die Betäubung aber nicht ausreichend dosiert oder schlägt nicht richtig an, erlebt das Tier Höllenqualen. Schon alleine der Einstich des Nervengiftes verursacht ein höllisches Brennen und ist sehr schmerzhaft.

Niemand sollte das seinen Tieren zumuten, egal ob Hund, Katze, Maus, oder Pferd. Es sind wirklich Höllenqualen, die so ein Tier erlebt.

Und auch für den Tierhalter ist es eine schreckliche Erfahrung, sein Tier so kleiden zu sehen. Das ist grausam. Schlafstörungen sind noch eine harmlose Begleiterscheinung.

Viele Menschen müssen sich danach psychisch behandeln lassen, weil sie es nicht verarbeiten können.Spätfolgen, die daraus resultieren, sind gravierend. Eine Art Trauma, das in verschiedenen Stufen entstehen kann. Hier liegt eine seelische Verletzung vor.

Depressionen, Schlafstörungen sind eine normale Reaktion, um das Erlebte verarbeiten zu können. Ein nicht integrierbarer Stress, den der Körper versucht abzubauen. Die sogenannte Einwirkphase, die zeitlich nicht begrenzt ist.

Daher

Bitte auf dem letzten Gang nicht ein paar Euros einsparen. Man hat gemeinsam so viele schöne Dinge erlebt. Das Letzte was man für seinen Liebling tun kann ist ein schmerzloser Tod, den man ihnen ermöglichen kann.

Denn nur man selber besitzt diese Option. Dieses Grauen ablehnen und wenn der Tierarzt sich weigert, einen anderen Arzt rufen.

Kein Leid für Tiere, weder im Leben, noch in der Stunde des Abschiedes.

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Bildnachweis:
  • : Eigenes Foto

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Schlüsselwörter: Eutha77 | T61 | Nervengift | Euthanasie | Leid
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